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Wechselwirkungen zwischen physikalisch-chemischer Grundlagenforschung, theoretischer Metallurgie und großindustrieller Stahlerzeugung

  • Ludwig von Bogdandy
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Zusammenfassung

Angesichts der ehrenvollen Aufgabe, heute vor der wissenschaftlichen Elite unseres Landes über „Wechselwirkungen zwischen physikalisch-chemischer Grundlagenforschung, theoretischer Metallurgie und großindustrieller Stahlerzeugung“ vorzutragen, muß ich — wie Herrmann Schenck1 schon 1951 — „... bekennen, daß ich Zweifel habe, ob mein Spezialgebiet, das Eisenhüttenwesen, überhaupt als eine Wissenschaft anzusehen ist; sie ist wohl vielmehr typisch eine jener technischen Disziplinen, die davon leben, daß sie ihre Nahrung wohl aus allen Zweigen der Wissenschaft, der Naturwissenschaften natürlich in erster Linie, aber auch aus den Wirtschaftswissenschaften saugen müssen, wenn sie zur Blüte kommen sollen und wenn diese Blüte durch Vermittlung des industriellen Lebens für den Wohlstand unseres Volkes Frucht tragen soll. Banal gesagt, es liegt also in der Natur der Sache, daß die technischen Wissenschaften Beute- und Raubzüge in den gesamten Bereich der Wissenschaften ausführen müssen, was sie nur dann erfolgreich können, wenn sie — um in der Sprache zu bleiben — ‚mit der Örtlichkeit wohlvertraut sind ‘...“

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Literaturnachweis

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH Opladen 1974

Authors and Affiliations

  • Ludwig von Bogdandy
    • 1
  1. 1.DuisburgDeutschland

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