Zusammenfassung

Die starke Ausweitung des Welthandels und die Zunahme von Direktinvestitionen der Industrie- und Handelsbetriebe im Ausland zwingt auch die deutschen Banken, ihr Netz von Filialen und Repräsentanzen auszubauen, die Geschäftsbeziehungen mit den Korrespondenzbanken zu intensivieren und eine multinationale Kooperations- und Beteiligungspolitik zu betreiben. Das Schwergewicht für die Verstärkung der Auslandsaktivität liegt dabei im Gebiet der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

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Literatur

  1. 1).
    Insofern ist die von Kalveram im Jahre 1922 getroffene Feststellung „Die Hauptquelle unserer Kenntnis über das Betriebsleben und die Entwicklung der Kreditbanken bilden ihre Jahresabschlußbilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnungen“auch heute noch zutreffend. Der Geschäftsbericht als dritter Teil der publizierten jährlichen Rechnungslegung ist jedoch zu ergänzen; W. Kalveram: Bankbilanzen, Bd. I, Die Bilanzen der Kreditbanken, Leipzig 1922, S. 7.Google Scholar
  2. 2).
    Publizität wird hier verstanden im Sinne einer schriftlichen Mitteilung, die auf Grund öffentlich-rechtlicher Vorschriften gemacht wird. Zu der Information müssen nicht nur die Aktionäre, sondern auch interessierte Dritte Zugang haben, sei es, daß diese Mitteilung in den Gesellschaftsblättern bekanntgegeben wird oder in einem öffentlichen Register eingesehen werden kann.Google Scholar
  3. 3).
    Im Rahmen der Rechtsangleichung nach § 54 Abs. 3 g des Romvertrages liegt eine Richtlinie der Kommission der Europäischen Gemeinschaften vor, die eine Harmonisierung der einzelstaatlichen Rechnungslegungsvorschriften für Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien sowie Gesellschaften mit beschränkter Haftung vorsieht. Den Mitgliedstaaten steht es bis zu einer späteren Koordinierung frei, die Bestimmungen dieser Richtlinie auch für Kreditinstitute und Versicherungen anzuwenden. Um Rechtsgültigkeit zu erlangen, muß diese Richtlinie jedoch noch vom Ministerrat nach Anhörung des Wirtschafts- und Sozialausschusses sowie des Europäischen Parlaments erlassen werden. Dieses Verfahren wird nach Auskunft der Kommission noch mindestens drei Jahre in Anspruch nehmenGoogle Scholar
  4. 4).
    Eine Gesamtdarstellung über die Bilanzierung der Aktiengesellschaften erfolgte bisher lediglich für Industrie- und Handelsunternehmen, die aber wegen der gesetzgeberischen Reformen zum großen Teil überholt sind. Der Jahresabschluß von Aktiengesellschaften in Europa und USA, Hrsg. Ausschuß für wirtschaftliche Verwaltung, Berlin 1966 und 1967; K. Merker/S. K. Most: Möglichkeiten und Grenzen internationaler Produktions- und Absatzunternehmen im EWG-Raum, Berlin 1965;Google Scholar
  5. 4a).
    J. Wynendaele/W. Wouters: Le Droit des Sociétés Anonymes dans les pays de la communauté économique européenne, Brüssel 1961. Dem Verfasser stand außerdem eine Ausarbeitung über „Bilanzgliederung, -bewertung und -Publizität im UEC-Bereich“zur Verfügung, die von der UEC-Kommission „Rechtliche Vorschriften über Rechnungslegung und Prüfung“erstellt, jedoch nicht zur Drucklegung gebracht wurde.Google Scholar
  6. 5).
    In dieser Untersuchung sind alle gesetzgeberischen Veränderungen berücksichtigt, die bis zum 29. Februar 1972 von den einzelnen Ländern vorgenommen wurden. Die Erfassung der Literatur wurde mit Ende des Monats Dezember 1971 abgeschlossen.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 1972

Authors and Affiliations

  • Helmar Basedow

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