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Frauen in der Französischen Revolution

  • Susanne Petersen
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Zusammenfassung

Jahrhundertelang beschränkte sich die historiographische Rezeption von Frauen der Französischen Revolution auf besonders im Blickpunkt der Zeit stehende Persönlichkeiten: auf Marie-Antoinette, die österreichische Gemahlin des “letzten” Königs der Franzosen, Ludwig XVI, auf Germaine de Staël, die Tochter des Schweizer Bankiers und Staatsministers Necker, oder auf Damen der ‘besseren’ Gesellschaft, die wie Madame de Condorcet oder Madame Roland aus ihren Salons Foren politischer Debatten machten. Diesen aufgrund von Macht, Einfluß und teilweise auch intellektuellem Renommée herausragenden Frauengestalten widmete sich seit jeher eine ’petite histoire’, die sich verklärend und romantisierend zugleich um die jeweils ausgewählte Persönlichkeit rankte, ohne jeden Anspruch auf wissenschaftlich haltbare biographische Annäherung und ohne jede Forderung, die jeweilige Frau und ihr spezifisches Handeln im Lichte des gesellschaftlichen Kontextes zu betrachten und somit angemessener zu erfassen.

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Literatur

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Susanne Petersen
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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