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Vermittlungssysteme als Vermarktungsobjekte im Telekommunikationsmarkt

  • Nikolas P. Bastian
Part of the Business-to-Business-Marketing book series (BTBM)

Zusammenfassung

Nachfolgend wird die Bedeutung der Telekommunikation vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels hin zu einer Informationsgesellschaft aufgezeigt, welcher als ursächlich für den enormen Finanzierungsbedarf im Telekommunikationsmarkt anzusehen ist. Danach werden die Marktakteure beschrieben, die Leistungskomponenten der Telekommunikation vorgestellt und aufgezeigt, welchen Strukturänderungen der Telekommunikationsmarkt sowie die Akteure hierauf unterliegen. Die Ergebnisse dieser Abschnitte können dann als allgemeiner Bezugsrahmen nicht nur für den Austauschprozeß insgesamt, sondern auch für die sich anschließende Beschreibung der Besonderheiten der in dieser Arbeit fokussierten Vermittlungssysteme gelten, welche sich von anderen Vermarktungsobjekten kontrastierend unterscheiden.

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Literaturverzeichnis

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  8. 31.
    Der Begriff „Kommunikation“ wird in den verschiedenen Forschungsgebieten unterschiedlich weit gefaßt. So steht im Mittelpunkt der Sozialwissenschaften die Verständigungskomponente der kommunizierenden Partner, also Aspekte des Verstehens, Interpretierens und der Bedeutungszuordnung. In den Ingenieurwissenschaften hingegen wird der Vorgang des Transports, die Kodierung und Dekodierung sowie die physikalische Übertragung der auszutauschenden Informationen betrachtet. Vgl. Reichwald, R. (1990); Gebert, D. (1992). Der letztgenannte Bedeutungsinhalt soll auch in dieser Arbeit zugrundegelegt werden. Ferner wird Information gleichbedeutend mit dem nachrichtentechnischen Ausdruck Signal verwendet.Google Scholar
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  11. 34.
    Vgl. Bocker, P. (1997), S. 1; Witte, E. (1992), Sp. 2418; Klußmann, N. (1997), S. 281. Mitunter wird hiervon noch die Abrufkommunikation unterschieden, bei welcher ein Nutzer sich über ein Angebot einer Informationszentrale unterrichtet und zu einem individuellen Zeitpunkt die gewählte Information abruft. Bei der Unterteilung ist generell zu beachten, daß sich die Grenzen dieser Unterscheidung aufgrund der technologischen Entwicklung zukünftig immer weiter überschneiden werden.Google Scholar
  12. 35.
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  13. 36.
    Vgl. Knetsch, WA (1995), S. 159.Google Scholar
  14. 37.
    Vgl. die exemplarische Gegenüberstellung bei Klodt, H./Laser, C.-F./Lorz, J.O./Maurer, R. (1995), S. 14.Google Scholar
  15. 38.
    Vgl. Voeth, M. (1996), S. 30ff.; Kampmann, F. (1992), S. 24f. Siehe auch die Beiträge in Lorenz, G. (1995).Google Scholar
  16. 39.
    Vgl. z. B. Paterna, M. (1996), S. 50; Stoetzer, M. (1995), S. 3.Google Scholar
  17. 40.
    Vgl. Gerpott, T.J./Pospischil, R. (1993), S. 370.Google Scholar
  18. 41.
    Vgl. z. B. Knetsch, W.A. (1995), S. 160.Google Scholar
  19. 42.
    Tarjanne, P. zitiert nach Cote-O’hara, J. (1995).Google Scholar
  20. 43.
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  21. 44.
    Vgl. Backhaus, K./Späth, G.-M. (1995), S. 2; Weiber, R. (1992), S. 39f.Google Scholar
  22. 45.
    Vgl. Späth, G.-M. (1995), S. 61.Google Scholar
  23. 46.
    Zur nachfolgenden Beschreibung der einzelnen Anbieterebenen siehe Weiber, R./Späth, M.-G. (1998), S. 260ff.; Voeth, M. (1996), S. 40; Späth, G.-M. (1995), S. 57ff.; Backhaus, K./Späth, G.-M. (1995), S. 3f.; Weiber, R. (1992), S. 40ff.Google Scholar
  24. 47.
    Vgl. Backhaus, K. (1995), S. 374. Basisdienste umfassen den reinen Transport von Informationen und das bloße Bereitstellen von Übertragungskapazitäten ohne zusätzliche Leistungsmerkmale Vgl. z. B. Walterspiel, C. (1990), S. 9.Google Scholar
  25. 48.
    In Anlehnung an Voeth, M. (1996), S. 41.Google Scholar
  26. 49.
    Vgl. Stoetzer, M.-W. (1991), S. 9ff. Hier sei angemerkt, daß die Grenze zwischen Basis-und Mehrwertdiensten durch die technischen Entwicklungen immer wieder verwischt wird, so daß eine klare Trennung oftmals schwerfällt. So werden z. B. Telephonkomfortdienste (wie etwa Anrufweiterschaltung, Anklopfen usw.) aufgrund der geringen Wertschöpfung häufig den Basisdiensten zugeordnet. Kritisch zu dieser Unterscheidung Rosenbrock, K.H. (1984), S. 77.Google Scholar
  27. 50.
    Vgl. Weiber, R./Späth, M.-G. (1998), S. 236f.; Späth, G.-M. (1995), S. 50.Google Scholar
  28. 51.
    Vgl. Ohmann, F. (1983).Google Scholar
  29. 52.
    Vgl. Weiber, R./Späth, M.-G. (1998), S. 258ff.; Backhaus, K. (1995), S. 393ff.; Backhaus, KV Späth, G.-M. (1995), S. 4ff.; Weiber, R. (1992), S. 40ff.Google Scholar
  30. 53.
    Vgl. Plinke, W. (1995), S. 78. Der Nettonutzenvorteil bezeichnet die Differenz zwischen den subjektiven durch den Systemnutzer empfundenen Nutzenwerten des Leistungsangebotes und dem dafür zu entrichtenden Preis.Google Scholar
  31. 54.
    Vgl. hierzu Backhaus, K. (1995), S. 374ff.; Späth, G.-M. (1995), S. 59f.Google Scholar
  32. 55.
    Private Telekommunikationssysteme sind hingegen der öffentlichkeit nicht zugänglich und werden für eine bestimmte, verfügungsberechtigte Benutzergruppe betrieben. Typischer Vertreter privater Netze sind betriebliche Corporate Networks (CN), die abhängig von ihrer geographischen Ausdehnung als Lan, WAN bzw. MAN ausgestaltet sein können. Vgl. Green, J.H. (1997), S. 645ff.Google Scholar
  33. 56.
    Vgl. Wille, E. (1993), S. 15ff.Google Scholar
  34. 57.
    Vgl. Eichhorn, P. (1993), S. 152; Knorr, H. (1993), S. 109.Google Scholar
  35. 58.
    Vgl. Paterna, M. (1996), S. 63f.; Burr, W. (1995), S. 6f.Google Scholar
  36. 59.
    Vgl. z. B. Arnold, F. (1989); Albensöder, A. (1990); Kopp, W. (1989), S. 1; Ungerer, H. (1989), S. 43.Mitunter wird eine anbieterseitige Differenzierung in Telekommunikations-Ausrüster,-Netze und-Dienste vorgenommen. Vgl. Weiber, R./Späth, M.-G. (1998), S. 236f.; Gerpott, T.JV Pospischil, R. (1993), S. 236.Google Scholar
  37. 60.
    Vgl. Lee, B.G. (1993), S. 4; Späth, G.-M. (1995), S. 44t; Gerpott, T.J. (1997), S. 4.Google Scholar
  38. 61.
    Bei der hier dargestellten Fernnetzstruktur handelt es sich um ein sogenanntes Maschnetz, bei dem sämtliche Vermittlungssysteme mit einem eigenen Übertragungsweg verbunden sind. Andere prinzipiell unterscheidbare Netztopologien sind z. B. Stern-, Baum-, Linien-, Ringnetz. Vgl. HAAß, W.-D. (1997), S. 6ff.Google Scholar
  39. 62.
    Vgl. Huurdeman, A.A. (1997), S. 335; Green, J.H. (1997), S. 5ff.; Kopp, W. (1989), S. 1. Hier sei angemerkt, daß das Netzmanagement-System vom Konzept her als eigenes System zu betrachten ist.Google Scholar
  40. 63.
    Herkömmliche Netzstrukturen zeichnen sich hingegen oft durch einen dekadischen Netzaufbau mit vielen Vermittlungshierarchien aus. Vgl. Genschel, P. (1995), S. 46f.; Appeltauer, D. (1992), S. 183; Gawron, N./Reichardt, H.-D./Bark, R. (1991), S. 72; Baur, H. (1991), S. 61; Albensöder, A. (1990), S. 43ff. Die Begriffe Anschluß-und Fernnetz werden häufig unterschiedlich bezeichnet. So findet sich für den Begriff Anschlußnetz auch „Local Loop“, „Access Network“, „Last Drop“, „Last Mile“ usw.; für den Begriff Fernnetz auch „Backbone“, „Core Network“, „Long Distance Network“, „Trunk Network“ usw.Google Scholar
  41. 64.
    Vgl. Peters, G. (1998), S. 9f.; Green, J.H. (1997), S. 157ff.; Ickenroth, B. (1995), S. 6f.Google Scholar
  42. 65.
    Zum Begriff des Bypassing siehe Müller, J. (1988), S. 326ff.; Wieland, B. (1985), S. 130ff.Google Scholar
  43. 66.
    Vgl. jeweils einführend Zimmermann, M./Dostert, K. (1998); Lauer, B. (1998); Jessup, T. (1998); Tewes, D. (1997); Kruschel, D. (1997); Heidemann, R. (1994); Appeltauer, D. (1992), S. 182.Google Scholar
  44. 67.
    Vgl. HAAß, W.D. (1997), S. 6. Weitere Kriterien für eine Klassifizierung von Netzen sind die „Netzstruktur“, die „Betriebsart“, die „Übertragungstechnik“, das „Multiplexverfahren“.Google Scholar
  45. 68.
    Richtfunk wird hier vereinfachend den kabelgestützten Telekommunikationsnetzen zugerechnet, da er i. d. R. zur Ergänzung des kabelgestützten Netzes dient. Der terrestrische Richtfunk verwendet Funkwellen zur Überbrückung der optischen Distanz zwischen festinstallierten Sende-und Empfangsantennen. Richtfunk wird im folgenden nicht weiter betrachtet. Vgl. HAAß, W.-D. (1997), S. 25; Albensöder, A. (1990), S. 26f.Google Scholar
  46. 69.
    Vgl. Langer, O. (1998), S. 4-36f.; Haas, W.-D. (1997), S. 18.Google Scholar
  47. 70.
    Der Name Twisted Pair resultiert aus dem Aufbau des Kabels: Es besteht aus zwei voneinander isolierten Leitern aus Kupferdraht, die durch ein geeignetes Verseilverfahren zu einem runden Querschnitt geformt und mit einem festen Mantel umhüllt werden.Google Scholar
  48. 71.
    Vgl. O.V. (1998c), S. 26f.; O.V. (1998d), S. 19; EITO (1998), S. 105; Ohnsorge, H. (1995), S. 19.Google Scholar
  49. 72.
    Im Anschlußnetz wird dann in Abhängigkeit von der mit Glasfaser realisierten Strecke zum Teilnehmer von „Fiber-to-the-Cabinet“, „Fiber-to-the-Curb“ bzw. von „Fiber-to-the-Building/Home/ Office“ gesprochen. Vgl. Kußmann, N. (1997), S. 184.Google Scholar
  50. 73.
    Vgl. z. B. Kleinke, G. (1984), S. 150f.; Rosenbrock, K.H. (1984), S. 93.Google Scholar
  51. 74.
    Bei der analogen Sprachkommunikation werden Schallschwingungen in elektrische Schwingungen umgewandelt, übertragen und beim Empfänger wieder zurückverwandelt. Vgl. Feil, E. (1987), S. 128.Google Scholar
  52. 75.
    Bis zu einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 kbit/s werden Telekommunikationsnetze als schmalbandig bezeichnet, jede Geschwindigkeit darüber kennzeichnet entsprechend ein breitban-diges Netz. Vgl. z. B. Georg, O. (1996), S. 6.Google Scholar
  53. 76.
    Vgl. EITO (1998), S. 46f.; Tenzer, G. (1998), S. 31; ITU (1995), S. 71.Google Scholar
  54. 77.
    Man unterscheidet im Bereich der funkgestützten Dialogkommunikation weitergehend zwischen dem Mobilfunk und dem Bündelfunk. Im Bündelfunk (Betriebsfunk) wird den Nutzern ein Bündel von Frequenzkanälen zur bidirektionalen Nutzung zur Verfügung gestellt. Ein Frequenzkanal wird nur nach Bedarf und für eine bestimmte Dauer zugewiesen; nach Ende der Kommunikation kann dieser Kanal bei Bedarf anderen Teilnehmern der Benutzergruppe zur Verfügung gestellt werden. Ein bekanntes Beispiel ist der Taxifunk. Bündelfunk wird in den folgenden Ausführungen nicht weiter behandelt. Vgl. weiterführend HAAß, W.-D. (1997), S. 24ff.; Lange, K. (1993), S. 12ff. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  55. 78.
    Vgl. z.B. SIEMENS (1998), S.16f.Google Scholar
  56. 79.
    Vgl. o.V. (1999a), S. 24; O’Reilly, J. (1998), S. 49; o.V. (1998b), S. 21. Andere digitale Mobilfunkstandards sind „Digital Communications System“ (DCS 1800), „Personal Communications Services“ (PCS 1900), „IS-95-CDMA“, „Personal Digital Cellular“ (PDC). Vgl. Lobensommer, H. (1998), S. 3-64ff.Google Scholar
  57. 80.
    Vgl. z. B. DKB RESEARCH (2000), S. 7. GPRS kann als Zwischenlösung zum Mobilfunkstandard UMTS angesehen werden. Vgl. hierzu Kapitel 2.3.2.Google Scholar
  58. 81.
    Vgl. Szafran, U. (1993); Albensöder, A. (1990), S. 29ff.; weiterführend Maral, G./Bousquet, M. (1998); Roddy, D. (1991).Google Scholar
  59. 82.
    Die Satellitenkommunikation wird zukünftig primär auf diese niedriger fliegenden Satelliten zurückgreifen, was sich anhand der aktuellen und geplanten Satellitensysteme belegen läßt. Vgl. Peske, T. (1999), S. 28; Carl, K.D./Ritterbusch, S. (1996), S. 46.Google Scholar
  60. 83.
    Vgl. Kulzer, R. (1998), S. 57; Johnson, C. (1994), S. 136.Google Scholar
  61. 84.
    Hierzu müssen Leistungen über Anschlüsse an das Netz und Verbindungen zwischen den Anschlüssen im Netz vereinbart werden. Ein umfassender Überblick der Telekommunikationsdienste findet sich z. B. bei Arndt, G. (1998), S. 3-3ff. sowie Arnold, F. (1989). Zu Klassifikationsversuchen siehe Greupner, C. (1996), S. 65ff.; Kühnapfel, J.B. (1995), S. 39ff.Google Scholar
  62. 85.
    Vgl.Voeth, M. (1996), S. 57.Google Scholar
  63. 86.
    Ebenda, S. 57.Google Scholar
  64. 87.
    Die Verschmelzung von Telekommunikation und Informatik wird als Telematik bezeichnet. Vgl. Eidmüller, A. (1991), S. 21.Google Scholar
  65. 88.
    Der Begriff „Multimedia“ wird in Theorie und Praxis nicht einheitlich verwendet. In diesem Kontext wird Multimedia in einem engeren Sinne verstanden und bezeichnet alle netzbasierten Telekommunikationsdienste, die Sprache, Bild (Video) und Daten in eine integrative Verwendung stellen und vereinen. Vgl. auch Backhaus, K./Voeth, M./Bendix, K.B. (1995), S. 6ff. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  66. 89.
    Vgl. Backhaus, K. (1995), S. 374; Weiber, R. (1992), S. 42.Google Scholar
  67. 90.
    Vgl. z. B. Rathgeb, E./Wallmeier, E. (1997), S. 19; ITU (1995), S. 86f.Google Scholar
  68. 91.
    Vgl. Ungerer, H. (1989), S. 45; Kleinke, G. (1984), S. 1531; Karcher, H. (1982), S. 112ff.Google Scholar
  69. 92.
    Vgl. Feneyrol, M. (1998), S. Iff.; EITO (1998), S. 103; Roobeek, A.J.M. (1988), S. 297.Google Scholar
  70. 93.
    Vgl. auch Voeth, M. (1996), S. 52ff.Google Scholar
  71. 94.
    Vgl. Athenhöfer, L. (1997), S. 13ff.; Ohnsorge, H. (1995), S. 21ff.Google Scholar
  72. 95.
    Die Anzahl der Komponenten auf einem Speicherchip hat sich in den letzten 20 Jahren um durchschnittlich 40% p. a. erhöht. Vgl. INTEGRATED CIRCUIT ENGINEERING CORPORATION (1993), s. 5ff.Google Scholar
  73. 96.
    So sank der Preis pro Bit Speicherleistung innerhalb der letzten 20 Jahre um einen Faktor 4000. Vgl. Hardt, E.N. (1993), S. B18.Google Scholar
  74. 97.
    Vgl. im folgenden Kaiser, W. (1990), S. 14ff.; Venghaus, H. (1998), S. 2-3ff.; Zeidler, G. (1998), S. 2-54.Google Scholar
  75. 98.
    Vgl. Feneyrol, M. (1998), S. 6f.; Voeth, M. (1996), S 53; Backhaus, K./Voeth, M. (1995), S. 396.Google Scholar
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    Vgl. Cane, A. (1999); Bühler, D. (1998), S. 48ff. Siehe zur digitalen Konvergenz auch Rockenhäuser, J. (1999), S. 13ff.Google Scholar
  77. 100.
    Vgl. im folgenden HAAß, W.-D. (1997), S. 532ff.Google Scholar
  78. 101.
    Diese Dienste benötigen während einer Verbindung keine kontinuierlichen an der Spitzenlast orientierte Bitraten, sondern ggf. sehr unterschiedliche Bitraten, z. B. wenn während einer Videokonferenz Bewegtbilder durch Standbilder oder durch Sprache ersetzt werden.Google Scholar
  79. 102.
    Der Transfermodus ATM verwendet die Technik der Paketvermittlung, in der die zu transportierende Information in gleichartige Zellen zerlegt wird. Diese einzelnen Datenpakete werden ergänzt durch Zusatzinformationen und dann separat vermittelt. Im Gegensatz hierzu wird bei der konventionellen Leitungsvermittlung eine feste Verbindung zwischen den kommunizierenden Systemen benötigt, die während der gesamten Kommunikationsdauer bestehen bleibt. Vgl. Theureztbacher, N. (1992), S. 172f.; Zitterbart, M. (1995), S. 69f.; Klußmann, N. (1997), S. 288; Gambichler, T. (1998), S. 62.Google Scholar
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    Vgl. hierzu und weiterführend Carl, K.D./Ritterbusch, S. (1996), S. 45.Google Scholar
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    Vgl. Booz, ALLEN & HAMILTON (1996), S. 29ff.; Haidenthaller, K. (1992), S. 79ff.Google Scholar
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    Vgl. Feneyrol, M. (1998), S 151f.; Lange, K. (1994); Bocker, P./Armbrüster, H. (1990), S. 303.Google Scholar
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    Zur Geschichte der Entstehung des Internets vgl. Lux, H./Heinen, I. (1997), S. 3ff.; Georg, 0. (1996), S. 27f.Google Scholar
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    Vgl. Walley, W. (1998), S. 21; Gareiss, R. (1998), S. 74f.; Török, E. (1998); Zimmermann, M. (1997), S. 24f.Google Scholar
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    Vgl. Appeltauer, D. (1992), S. 184; Hardt, E.N. (1991), S. 9; die Auflistung der F&E-Aufwendungen für digitale Vermittlungssysteme bei Palmer, M./Tunstall, J. (1990), S. 22; Reichl, M. (1990), S. 265f.; Roobeek, A.J.M. (1988), S. 298ff.; Pisano, G.P./Russo, M.V./Teece, D.J. (1988), S. 38.Google Scholar
  95. 118.
    Entnommen aus Backhaus, K. (1997), S. 13. Der weitere Entwicklungspfad und insbesondere der Zeitpunkt für einen Generationenwechsel von leitungsvermittelnden Systemen hin zu paketvermittelnden Vermittlungssystemen (ATM) ist nicht genau absehbar, da sich Systemlieferanten derzeit bemühen, den bestehenden Produktlebenszyklus durch Weiterentwicklungen zu verlängern. Mit einem Generationenwechsel ist nicht vor dem Jahr 2010 zu rechen. Vgl. DITTBERNER (1998), S. 1488ff.Google Scholar
  96. 119.
    Vgl. Pattay, W. (1994), S. 8; Appeltauer, D. (1992), S. 184.Google Scholar
  97. 120.
    Vgl. Zepp, J. (1998), S. 20; Glöckner, H./Peters, G. (1994), S. 13Google Scholar
  98. 121.
    Vgl. Backhaus, K. (1995), S. 353; Backhaus, K./Weiber, R. (1987).Google Scholar
  99. 122.
    In der Literatur existieren unterschiedliche Darstellungsweisen der Multimedia-Wertschöpfungskette, die sich hinsichtlich ihres Detaillierungsgrades unterscheiden. Trotz dieser Differenzen liegen die inhaltlichen Aussagen sehr nahe beieinander. Vgl. Rockenhäuser, J. (1999), S. 64ff. sowie die dort verzeichnete Literatur.Google Scholar
  100. 123.
    Vgl. Weiber, R. (1997a), S. 292; Hudson, H.E. (1997), S. 46ff.; Luetchford, J.C. (1996), S. 1ff.; Knetsch, W.A. (1995), S. 149f.; Goedhart, F./Künstner, T. (1995), S. 14f.Google Scholar
  101. 124.
    Vgl. Weiber, R./Späth, M.-G. (1998), S. 232f.; Backhaus, K. (1997), S. 21.Google Scholar
  102. 125.
    Vgl. Knieps, G. (1987), S. 147; Mcnamara, J.R. (1991), S. 57ff. Die Bereitstellung telekommunikativer Leistungen durch den Staat wurde mit der auf John Stuart Mill zurückgehenden Theorie des natürlichen Monopols gerechtfertigt. Diese Theorie gründet auf der Erkenntnis, daß ein einzelnes Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen den Markt kostengünstiger versorgen kann als zwei oder mehr Unternehmen. Ein natürliches Monopol entsteht, wenn ein bestimmter Output von einem Unternehmen mit geringeren Gesamtkosten als von einem anderen Unternehmen erstellt werden kann. Bei Vorliegen solcher subadditiver Kostenstrukturen wird durch Ausweitung der Betriebsgröße ein Verdrängungswettbewerb einsetzen, an dessen Ende alle anderen Unternehmen den Markt verlassen haben. Als „natürliches“ Ergebnis entsteht ein Monopol. Vgl. z. B. Voeth, M. (1996), S. 20f.; Burr, W. (1995), S. 54ff.; Heuermann, A./Neumann, K.-H. (1985), S. 351 ff.Google Scholar
  103. 126.
    Vgl. Voeth, M. (1996), S. 23.Google Scholar
  104. 127.
    Zu einem Überblick vgl. Pommerehne, W. (1990).Google Scholar
  105. 128.
    Vgl. hierzu Fuest, C. (1992), S. 14 sowie Busch, A. (1988), S. 5ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  106. 129.
    Vgl. Schön, H. (1984), S. 79; Friedrichsen, H.-P. (1986), S. 65f.; Witte, E. (1987), S. 79.Google Scholar
  107. 130.
    Vgl. Weiber, R./Rahm, M./Bastian, N.P. (1997), S. 18; Bond, G./Carter, L. (1994), S. 1.Google Scholar
  108. 131.
    Liberalisierung bezeichnet den gezielten Abbau aller Maßnahmen, die der Begründung oder Aufrechterhaltung von Marktbarrieren dienen, und hat insgesamt das Ziel, Wettbewerb zu ermöglichen. Deregulierung bezieht sich auf den Abbau einzelner, staatlicher Vorschriften, wie z. B. Tarifvorschriften, die das Handeln der Marktparteien einschränken bzw. steuern. Privatisierung hingegen beinhaltet den teilweisen oder kompletten Verkauf des staatlichen Telekommunikationsanbieters. Vgl. zu einer Abgrenzung dieser häufig synonym und unscharf benutzten Begriffe Voeth, M. (1996), S. 23ff.Google Scholar
  109. 132.
    Zur ausführlichen Darstellung der Entwicklung in Deutschland vgl. Voeth, M. (1996), S. 110ff.Google Scholar
  110. 133.
    Zu diesem Ergebnis kommt auch die EU-Kommission. Vgl. o.V. (1998a), S. 13. Zu besseren Marktergebnissen deregulierter bzw. liberalisierter Telekommunikationsmärkte siehe OECD (1995), S. 70ff.; ITU (1995), S. 113ff.Google Scholar
  111. 134.
    Vgl. Fredebeul-Krein, M./Freytag, A. (1998), S. 13; Sidak, J.G. (1997), S. 367ff.; EUROPäISCHE KOMMISSION (1997), S. 7.Google Scholar
  112. 135.
    Vgl. zu einer Begriffsabgrenzung Gerpott, T.J. (1997), S. 211.Google Scholar
  113. 136.
    Vgl. weiterführend Müller, K. (1997), S. 40ff.; Gerpott, T.J. (1997), S. 212ff.; Booz, ALLEN & HAMILTON (1997), S. 63ff.Google Scholar
  114. 137.
    Siehe Huurdeman, A.A. (1997), S. 331. Die Positionen „Outside Plant“ und „Cable“ umfassen die Investitionen, die im Bereich der Übertragungswege für die in der Erde verlegten Kupfer-und Glasfaserkabel nebst den zugehörigen Tiefbauarbeiten für Kabelschächte getätigt werden.Google Scholar
  115. 138.
    Vgl. Hansen, F.-P. (1999), S. 85f.; Werle, R. (1990), S. 361. Im Telekommunikationsnetz der Deutschen Telekom befinden sich beispielsweise rund 8.000 Vermittlungsstellen im Einsatz.Google Scholar
  116. 139.
    Vgl. Tenzer, G. (1998), S. 31, Ungerer, H. (1989), S. 43ff.Google Scholar
  117. 140.
    Vgl. beispielsweise Roobeek, A.J.M./Broeders, J. (1993), S. 285.Google Scholar
  118. 141.
    Vgl. im folgenden Bocker, P. (1997), S. 51ff.; HAAß, W.-D. (1997), S. 247ff.; Martin, H.-E. (1990), S. 159ff.Google Scholar
  119. 142.
    Siehe hierzu Ebersbächer, J. (1998).Google Scholar
  120. 143.
    In Anlehnung an Haas, W.-D. (1997), S. 248; Kahl, P. (1990), S. 307.Google Scholar
  121. 144.
    Vgl. Besier, H. (1998), S. 4-113.Google Scholar
  122. 145.
    Vgl. Müller, H.-D. (1998), S. 4-72f.; Bocker, P. (1997), S. 47f.Google Scholar
  123. 146.
    Vgl. Müller, H.-D. (1998), S. 4-73; DITTBERNER(1998), S. 1569.Google Scholar
  124. 147.
    Vgl. DITTBERNER (1998).Google Scholar
  125. 148.
    Nicht an der Erhebung teilgenommen hat nur das Unternehmen Lucky Goldstar (LGIC) mit dem System Starex, welchem allerdings in bezug auf den Weltmarkt keine große Bedeutung zugesprochen werden kann und insofern vernachlässigbar ist.Google Scholar
  126. 149.
    Vgl. DITTBERNER(1998), S. 2.Google Scholar
  127. 150.
    Ebenda, S. 1462.Google Scholar
  128. 151.
    Aufgrund dieser vergleichsweisen geringeren Bedeutung stehen im weiteren Verlauf dieser Arbeit primär die marktführenden Vermittlungssysteme respektive Systemlieferanten im Vordergrund der Betrachtung.Google Scholar
  129. 152.
    Ebenda, S. 6. Ports sind die Ein-und Ausgänge am Koppelnetz.Google Scholar
  130. 153.
    Vgl. nochmals Kapitel 2.3.3.Google Scholar
  131. 154.
    Vgl. Feneyrol, M. (1998), S. 8; Roobeek, A.J.M./Broeders, J. (1993), S. 303; Fritz, L. (1992), S. 17; Fieten, R./Hahne, C. (1992), S. 67; Hardt, E.N. (1991), S. 9; Ungerer, H. (1989); S. 127; OECD (1988), S. 70; siehe auch EITO (1998), S. 54ff.Google Scholar
  132. 155.
    Vgl. zu empirischen Studien zu diesem Phänomen Hagedoorn, J. (1991), S. 19ff.; Pisano, G.P./ Russo, M.V./Teece, DJ. (1988), S. 55ff.Google Scholar
  133. 156.
    Vgl. DlTTBERNER(1998), S. 1563f.Google Scholar
  134. 157.
    Vgl. Weiber, R. (1992), S. 45ff.; Backhaus, K./Weiber, R. (1988), S. 20. Weitere typische Systemtechnologien werden in unterschiedlicher Schwerpunktsetzung unter den Schlagwörtern „Fabrik der Zukunft“ (Computer Integrated Manufacturing) und „Büro der Zukunft“ (Computer Integrated Office) diskutiert. Vgl. Backhaus, K. (1995), S. 350ff.; Backhaus, K./Aufderheide, D./ Späth, G.-M. (1994), S.4ff.Google Scholar
  135. 158.
    Vgl. Bachhaus, K./Weiber, R. (1987), S. 70; Bachhaus, K./Weiber, R. (1988), S. 1; Weiber, R. (1992), S. 33; Weiss, P.A. (1992), S. 3; Backhaus, K./Aufderheide, D./Späth, G.-M. (1994), S. 10.Google Scholar
  136. 159.
    Vgl. Backhaus, K./Aufderheide, D./Späth, G.-M. (1994), S. 4ff.Google Scholar
  137. 160.
    Vgl. Backhaus, K./Weiber, R. (1988), S. 1. In diesem Verständnis wird der Systembegriff auch in der Systemtheorie, im Ansatz der Industrial Dynamics sowie im Bereich des systemorientierten Managements und der systemorientierten Betriebswirtschaftslehre verwendet. Vgl. hierzu Weiber, R. (1992), S. 30f. sowie die dort angegebenen Literaturverweise.Google Scholar
  138. 161.
    Vgl. Weiss, P.A. (1992), S. 3ff.; Kern, W. (1992), S. 23; Backhaus, K./Weiber, R. (1987), S. 70. Synonym wird häufig auch der Begriff Systemphilosophie verwendet.Google Scholar
  139. 162.
    Vgl. Feneyrol, M. (1998), S. 66f.; Pattay, W. (1993), S. 181ff.; Werle, R. (1990), S. 111f. Manche Vermittlungssysteme verbleiben mehr als 30 Jahre im Telekommunikationssystem, weshalb es nicht ausreicht, wenn sie bloß mit den Komponenten kompatibel sind, die zum Zeitpunkt ihrer Einführung installiert sind. Vgl. Dang-Nguyen, G. (1985), S. 88.Google Scholar
  140. 163.
    Vgl. Backhaus, K./Weiber, R. (1988), S. 231; Weiber, R. (1993), S. 146ff.; Weiber, R. (1992), S. 30.Google Scholar
  141. 164.
    Standards sind als Konventionen darüber zu bezeichnen, wie bestimmte, sich wiederholt stellende technische Probleme zu regeln sind. Vgl. Farrell, J./Saloner, G. (1992), S. 9; David, P.A./ Greenstein, S. (1990), S. 4. Zum Begriff „Kompatibilität“ siehe Pfeiffer, G.H. (1989), S. 18ff.; Farrell, J./Saloner, G. (1987), S. 1f.; Katz, M.L./Saphiro, C. (1985), S. 425; Constant, E.W. (1984), S. 33.Google Scholar
  142. 165.
    Ein Bedarfsfall stellt in diesem Zusammenhang eine aus Nachfragersicht eindeutig abgrenzbare Problemsituation dar, die durch den Erwerb einer Systemtechnologie behoben werden soll. Vgl. Weiber, R. (1996), S. 92.Google Scholar
  143. 166.
    Vgl. Weiber, R. (1996), S. 96ff.; Backhaus, K. (1995), S. 357f.; Späth, G.-M. (1995), S. 58; Backhaus, K./Weiber, R. (1987), S. 76f. Zu anderen Einteilungen siehe Günter, B. (1988), S. 106ff. Im Gegensatz hierzu zeichnet sich der Systemtypus „Verkettungssystem“ dadurch aus, daß zunächst eigenständig erworbene Teilsysteme (z. B. CAx-Systeme) zur Lösung verschiedener Bedarfsfälle im Lauf der Zeit zu Verfahrensketten integriert werden (z. B. CIM-System). Der Fokus verschiebt sich dann von der Betrachtung eines isolierten Bedarfsfalls hin zu einer Bedarfskette mit ursprünglich verschiedenen, jeweils isoliert betrachteten Bedarfsfällen.Google Scholar
  144. 167.
    Vgl. Müller, J. (1997), S. 7; Gerpott, T.J. (1997), S. 7; Krüger, R./Tetens, G./Voß, A. (1995), S. 33ff.; Knorr, H. (1993), S. 110; Mcnamara, J.R. (1991), S. 113.Google Scholar
  145. 168.
    Vgl. auch Weiber, R. (1997a), S. 288.Google Scholar
  146. 169.
    Zu dieser Vorgehensweise vgl. Reinkemeier, C. (1998), S. 118ff.Google Scholar
  147. 170.
    Vgl. Adam, D. (1996), S. 118.Google Scholar
  148. 171.
    Vgl. Weiber, R./Späth, M.-G. (1998), S. 244; Späth, G.-M. (1995), S. 12.Google Scholar
  149. 172.
    Vgl. Backhaus, K. (1995), S. 394f. Zum Konzept des Nettonutzens vgl. Plinke, W. (1995), S. 78ff.Google Scholar
  150. 173.
    Vgl. Späth, G.-M. (1995), S. 14ff.; Adler, J. (1993), S. 46.Google Scholar
  151. 174.
    Es sei angemerkt, daß die Erreichbarkeit (passive Netznutzung) von einem Systemnutzer auch störend bzw. unerwünscht sein kann. Adler, J. (1993), S. 40ff.Google Scholar
  152. 175.
    Vgl. Dordick, H.S. (1989), S. 232.Google Scholar
  153. 176.
    Vgl. Zepp, J. (1998), S. 19f.; Voeth, M. (1997), S. 121; Backhaus, K. (1995), S. 374; Backhaus, K./Späth, G.-M. (1995), S. 5; Backhaus, K./Weiber, R. (1988), S. 22; Zeidler, G. (1986), S. 55.Google Scholar
  154. 177.
    Friedrichsen, H.-P. (1986), S. 63.Google Scholar
  155. 178.
    Die eingesetzten Vermittlungssysteme von Siemens (EWSD) und Alcatel (S12) der Deutschen Telekom AG z. B. sind „von der Funktion her (…) ähnlich, obwohl sie sich konstruktiv erheblich unterschieden.“ Werle, R. (1990), S. 273.Google Scholar
  156. 179.
    Für die Einnahme einer solchen „Dienste-Perspektive“ spricht auch die in praxi feststellbare Tatsache, daß in die Telekommunikationsmärkte zunehmend branchenfremde Betreiberkonsortien (z. B. Banken, Stromversorger) eintreten, die über nur sehr geringes Betreiber-Know-How in technischer Hinsicht verfügen. Deren Interesse liegt nicht so sehr in der Art der technischen Realisation des Systems, sondern in erster Linie an dem potentiell offerierbaren Leistungsangebot, welches letztlich den wirtschaftlichen Erfolg ausmacht.Google Scholar
  157. 180.
    Vgl. Rosenbrock, K.H./Richter-Maierhofer, E. (1998), Kap. 2.6.1.2., S. 1.Google Scholar
  158. 181.
    Es wird unterstellt, daß ein Mehrwertdienstanbieter lediglich auf einem von Systembetreibern zur Verfügung gestellten System aufsetzen kann.Google Scholar
  159. 182.
    Vgl. z. B. Arndt, G. (1998), S. 3-5; Bocker, P. (1997), S. 193f.Google Scholar
  160. 183.
    Vgl. Gerhardt, H.-J./Schiffel, R. (1999), S. 174ff.; Peters, G. (1998), S. 1ff. Zur Problematik der Evaluation von Nachfragerbedürfnissen im Telekommunikationsmarkt siehe Voeth, M. (1997), S. 121ff.Google Scholar
  161. 184.
    Vgl. Neuss, W. (1998), S. 3-24; Rosenbrock, K.H./Richter-Maierhofer, E. (1998), Kap. 3, S. 9ff.Google Scholar
  162. 185.
    Eine eingehende Beschreibung dieser Dienste auf Basis von Vermittlungssystemen findet sich bei Neuss, W. (1998).Google Scholar
  163. 186.
    Vgl. auch DITTBERNER(1998), S. 876.Google Scholar
  164. 187.
    Vgl. Backhaus, K./Erichson, B./Plinke, W./Weiber, R. (1994), S. XIII.Google Scholar
  165. 188.
    Als einziger Systemlieferant bietet das französische Unternehmen Alcatel zwei grundlegend verschiedene Vermittlungssysteme an. Aus Vereinfachungsgründen wird hier nur das Alcatel Vermittlungssystem S12 betrachtet, welches gegenüber dem nur in Frankreich, Indien und einigen alten Kolonien zum Einsatz kommenden System E10 den weitaus größeren Marktanteil besitzt.Google Scholar
  166. 189.
    Zu diesem Ergebnis vgl. auch DITTBERNER (1998), S. 876.Google Scholar
  167. 190.
    Vgl. zu dieser Aussage auch Simonson, R./Packard, F./Ng, R. (1997), S. 44.Google Scholar
  168. 191.
    Vgl. Backhaus, K. (1997), S. 555ff.; Backhaus, K./Aufderheide, D./Späth, G.-M. (1994), S. 42ff.; Weiber, R. (1992), S. 33; Weiss, P.A. (1992), S. 5.Google Scholar
  169. 192.
    Ein Folgekauf wird lediglich angestoßen, wenn keine system-oder anbieterbezogenen Abhängigkeitsverhältnisse entstehen. Bei einer Determinierung werden hingegen alle Entscheidungsparameter derart festgelegt, daß keine Wahlmöglichkeiten bei Systemerweiterungen bestehen und eine vollkommene Bindung an vorangegangene Entscheidungen vorliegt. Zwischen diesen beiden Extrema liegt der Fall, daß die Initialkaufentscheidung lediglich einzelne Parameter der Folgekaufentscheidung limitiert. Systembindung entsteht folglich nur dann, wenn Initialkäufe einzelne oder sämtliche Entscheidungsparameter bei zukünftig zu treffenden Folgekäufen festlegen: also bei einer Determinierung oder Limitierung von Folgekäufen. Vgl. Beinlich, G. (1998), S. 23ff.Google Scholar
  170. 193.
    Vgl. Backhaus, K. (1997), S. 556; Weiber, R. (1997a), S. 302f.Google Scholar
  171. 194.
    Anderer Meinung ist Reinkemeier, der eine allgemeingültige Erfassung von Spezifität in systemtechnologischen fundierten Austauschbeziehungen für den Erkenntnisgewinn als ausreichend erachtet. Vgl. Reinkemeier, C. (1998), S. 91f.Google Scholar
  172. 195.
    Vgl. Williamson, O.E. (1985), S. 32f.Google Scholar
  173. 196.
    Vgl. Kapitel 2.5.2.3.2.Google Scholar
  174. 197.
    Vgl. Weiber, R. (1997a), S. 301.Google Scholar
  175. 198.
    Vgl. Williamson, O.E. (1979); Klein, B./Crawford, R.A./Alchian, A.A. (1978); Alchian, A.A. (1984). An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß sich in diesem Zusammenhang Spezifität, nicht wie im Rahmen des Transaktionskostenansatzes üblich, auf transaktionsunterstützungs-bedingte Investitionen bezieht, sondern die Investition in eine Systemtechnologie für sich genommen eine spezifische Investition darstellt. Vgl. Weiber, R./Beinlich, G. (1994), S. 130; Beinlich, G. (1998), S. 92ff.; Weiber, R. (1997a), S. 299. Wie eine Auswertung transaktionsökonomischer Arbeiten zeigt, wurde diesem Aspekt bisher keine Bedeutung beigemessen. Vgl. hierzu Lohtia, R./Brooks, C.M./Krapfel, R.E. (1994).Google Scholar
  176. 199.
    Vgl. Williamson, O.E. (1985), S. 62f.Google Scholar
  177. 200.
    Als Beispiel sei hier der konstruktive Aufbau des Vermittlungssystems EWSD von Siemens beschrieben: Dieses besteht aus einem lieferantenspezifischen Gestellrahmen, in dem übereinander Baugruppenrahmen angeordnet sind, welche die steckbaren Baugruppen aufnehmen. Auf der Rückseite der Baugruppenrahmen angesteckte Kabel bilden die Verbindungswege für den Datenaustausch zwischen den Funktionselementen. Baugruppenrahmen stellen jeweils physikalische und verdrahtungstechnische Einheiten dar, welche aus einer mehrlagigen Verdrahtungsplatte, Tragschienen, Seitenteilen und Führungen für die Baugruppen bestehen.Google Scholar
  178. 201.
    Vgl. Frohberg, W. (1999), S. 300f.; Jäger, B./Strawe, O. (1997), S. 5ff.; Kahl, P. (1990), S. 307; Martin, H.-E. (1990), S. 165ff.Google Scholar
  179. 202.
    Vgl. Rosenbrock, K.H./Richter-Maierhofer, E. (1998), Kap. 2.6.1.3, S. 3.Google Scholar
  180. 203.
    Vgl. HAAß, W.-D. (1997), S. 292ff.; Lunemann, W. (1996).Google Scholar
  181. 204.
    Vgl. Hansen, F.-P. (1999), S. 86; Werle, R. (1990), S. 188ff.Google Scholar
  182. 205.
    Vgl. Peters, G. (1998), S. 5.Google Scholar
  183. 206.
    Vgl. zu einer solchen Annahme auch Reinkemeier, C. (1998), S. 155.Google Scholar
  184. 207.
    Vgl. nachfolgend Beinlich, G. (1998), S. 183ff.; Weiber, R./Beinlich, G. (1994), S. 123.Google Scholar
  185. 208.
    Vgl. Backhaus, K. (1997), S. 559f.Google Scholar
  186. 209.
    Vgl. Weiber, R. (1997a), S. 298ff.; Williamson, O.E. (1985), S. 531; Klein, B./Crawford, RA/ Alchian, A.A. (1978), S. 301. Neben der monetär begründeten ökonomischen Systembindung ist auch psychologische Systembindung aufgrund positiver Erfahrungen von Relevanz. Positive Erfahrungen sind den psychologischen Bindungen hinzuzurechnen und unterscheiden sich von ökonomischen Bindungen durch ihre Verhaltensimplikationen. Während ökonomische Bindungen einen Wechsel im Extremfall verhindern, implizieren psychologische Bindungen, daß der Systembetreiber es nicht möchte. Vgl. Weiber, R./Beinlich, G. (1994), S. 122ff.Google Scholar
  187. 210.
    Vgl. Peters, G. (1998), S. 8f.Google Scholar
  188. 211.
    Vgl. Frohberg, W. (1999), S. 300; Rosenbrock, K.H./Richter-Maierhofer, E. (1998), Kap. 2.6.1.3, S. 12.Google Scholar
  189. 212.
    Vgl. DITTBERNER(1998), S. 1578.Google Scholar
  190. 213.
    Vgl. Ebersbacher, J. (1998), S. 1-54.Google Scholar
  191. 214.
    Vgl. Sorgenfrei, H. (1998), S. 2-98; Haas, W.-D. (1997), S. 280f.Google Scholar
  192. 215.
    Vgl. DlTTBERNER(1998), S. 1579.Google Scholar
  193. 216.
    Vgl. Schoblick, R. (1998), S. 44f.; Bocker, P. (1997), S. 54; HAAß, W.-D. (1997), S. 505ff.Google Scholar
  194. 217.
    Das Zeichengabesystem Nr. 7 ist in den ITU-T-Empfehlungen Q.700 und ff. definiert.Google Scholar
  195. 218.
    Vgl. DlTTBERNER(1998), S. 1470.Google Scholar
  196. 219.
    Vgl. z. B. Müller, H.-D. (1998), S. 4-70; Lunemann, W. (1996), S. 1.Google Scholar
  197. 220.
    Vgl. hierzu insbesondere Kapitel 3.2.2.3.Google Scholar
  198. 221.
    Vgl. zu diesen Überlegungen zur Systembindung auch Backhaus, K./Aufderheide, D./Späth, G.-M. (1994), S.42ff.Google Scholar
  199. 222.
    Der Einfluß der Preisstellung wird hierdurch ausgeblendet.Google Scholar
  200. 223.
    An dieser Stelle sei angemerkt, daß der in der Abbildung unterstellte Zusammenhang zwischen Spezifität und Nutzen im Modell idealtypisch dargestellt ist. In der Wahrnehmung der Systembetreiber liegen regelmäßig keine derartige Kurve für eine konkrete Entscheidung vor. Die tatsächlichen Zusammenhänge werden subjektiv und fallbezogen wahrgenommen. Der dargestellte, theoretisch fundierte Kurvenverlauf dürfte daher lediglich aus einzelnen Punkten als Reflexion der Anzahl möglicher Investitionsalternativen bestehen. Darüber hinaus ist es ebenso wahrscheinlich, daß in praxi der Verlauf als solcher, z. B. durch Betrachtung suboptimaler Alternativen, ein anderer ist. Trotzdem legt der kausale Zusammenhang den unterstellten Kurvenverlauf nahe. Vgl. Backhaus, K. (1997), S. 564f.; Reinkemeier, C. (1998), S. 40.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Nikolas P. Bastian

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