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Entwicklung eines Untersuchungsinstruments zur Erfassung sprachlicher Leistungen bei Aphasikern

  • Anke Werani

Zusammenfassung

Im deutschsprachigen Raum liegt bisher zur Erfassung aphasischer Sprachstörungen nur der Aachener Aphasie Test (AAT, Huber et al., 1983) als standardisiertes Testverfahren vor. Der AAT ermöglicht, folgende diagnostische Ziele zu erreichen. Erstens können aphasische Patienten von Patienten mit Hirnschädigung ohne Aphasie unterschieden werden. Zweitens können die Aphasien in die vier Standardsyndrome amnestische, Wernicke, Broca und globale Aphasie unterteilt werden. Drittens können die aphasischen Sonderformen identifiziert und nicht-klassifizierbare Aphasien diagnostiziert werden. Viertens können modalitätsspezifische Sprachstörungen aufgedeckt werden bzw. die aphasischen Störungen in den einzelnen Modalitäten (Spontansprache, Nachsprechen, Schriftsprache, Benennen, Sprachverständnis) mit Hilfe von Untertests erfaßt werden. Fünftens kann der Schweregrad der Aphasie anhand eines Leistungsprofils bestimmt werden, und sechstens wird die aphasische Störung auf verschiedenen linguistischen Beschreibungsebenen erfaßt, d.h. es werden Phonologie, Lexikon, Syntax und Semantik berücksichtigt (vgl. Huber et al., 1983).

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Anke Werani

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