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Modelltheoretische Grundlagen der Sprachverarbeitung

  • Anke Werani

Zusammenfassung

Der Gebrauch von Sprache ist wohl die eindrucksvollste kognitive Fähigkeit des Menschen. Das Äußern gesprochener Sprache vollzieht sich auf eine völlig selbstverständliche Art und Weise. Wissen, Gedanken, Meinungen etc. können in flüssig artikulierte Sprache umgewandelt werden. Aus Lautmustern können Wörter und Sätze entnommen werden. Sieht oder hört man etwas Neues, so kann man sich eine Meinung bilden und diese mittels der Sprache an andere weitergeben. Bühler (1965) geht in seiner Sprachtheorie von drei Funktionen des sprachlichen Zeichens aus; er unterscheidet die Ausdrucksfunktion (wenn die Innerlichkeit des Sprechers ausgedrückt wird), die Appellfunktion (wenn der Sprecher sich an einen Hörer wendet) und die Darstellungsfunktion (wenn der Sprecher sich auf Gegenstände und Sachverhalte der realen Welt bezieht). Die Betrachtung Bühlers stützt sich auf Platons Metapher der Sprache als Organon: mit dem Werkzeug Sprache teilt „einer — dem anderen — über die Dinge“ etwas mit.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Anke Werani

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