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Grundbegriffe der Handelsbetriebslehre

  • Hans-Otto Schenk

Zusammenfassung

Die Beschäftigung mit einigen ausgewählten Grundbegriffen der Handelsbetriebslehre erfolgt nicht in enzyklopädischer Absicht, sondern aus folgenden Gründen:
  1. 1.

    Die hier vorgestellten Grundbegriffe sind verhältnismäßig weit gefaßte und unscharfe Begriffe. Indem sie analysiert und aufgegliedert werden und indem die Vielfalt der Phänomene hinter ihnen sichtbar gemacht wird, werden die Begriffe prägnanter. Das kann an einem Vergleich verdeutlicht werden: Der Begriff „Viereck“ steht auf einer niederen Prägnanzstufe als die Begriffe „Quadrat“, „Rechteck“, „Parallelogramm“ oder „Rhombus“. Ähnlich stehen die hier vorgestellten Grundbegriffe auf einer verhältnismäßig niedrigen Prägnanzstufe. Erkennt man an ihnen jedoch das Wesentliche und das Unterscheidende sowie verschiedene Arten (z.B. die der Handelsspanne), so ergibt sich eine zunehmende Zahl von praktischen Anwendungsmöglichkeiten.

     
  2. 2.

    Prägnante Begriffe sind nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Praxis der Betriebsführung unentbehrlich. Ist das mit dem Begriff Gemeinte (Begriffsinhalt) und ist die Gesamtheit der in dem Begriff vereinten Dinge (Begriffsumfang) mehrdeutig, dann kann weder exakt empirisch untersucht noch rational gehandelt und entschieden werden.

     
  3. 3.

    Zahlreiche hinter den ausgewählten Grundbegriffen verborgene Einzelphänomene werden erst durch nähere Analysen sichtbar. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei dem normativen Gehalt sowie den Grenzen der Anwendbarkeit der Grundbegriffe zu widmen.

     

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1991

Authors and Affiliations

  • Hans-Otto Schenk
    • 1
  1. 1.Universität-GH-DuisburgDeutschland

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