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Zusammenfassung

Die Führungsgesellschaften internationaler Konzerne stehen vor neuen Führungsherausforderungen. Die Globalisierung des Wettbewerbs erhöht in vielen Bereichen die Veränderungsdynamik der Wettbewerbsgrundlagen und erfordert dadurch eine verstärkte Flexibilisierung der Organisation, permanente Marktnähe, schnellere Wissensgenerierung und raschere Vermarktung. Gleichzeitig erhöht sich der Druck der Investoren auf eine nachhaltige Wertsteigerung ihrer Anlagen. Die Konzernzentrale muß immer stärker nicht nur die Wertsteigerung der Geschäftsfelder sicherstellen, sondern gleichzeitig den eigenständigen Wertbeitrag der Holding begründet darstellen. Viele Konzerne richten vor diesem Hintergrund ihr Portfolio auf wenige Kerngeschäfte aus und versuchen, die sich ergebenden Koordinations- und Integrationspotentiale konsequent zu nutzen. Damit gewinnt der Führungskonflikt zwischen Konzernintegration und Verantwortungsdelegation an Brisanz: Bei wachsender Koordination der Wertschöpfungsaktivitäten durch die Konzernzentrale darf die unternehmerische Flexibilität der Geschäftsfelder nicht beschränkt werden.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Marc-Milo Lube

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