Advertisement

Analyse

  • Helmut Bilstein
  • Sepp Binder
  • Manfred Elsner
  • Hans-Ulrich Klose
  • Ingo Wolkenhaar

Zusammenfassung

Das vorliegende Taschenbuch schafft einen Material- und Argumentationshintergrund für die notwendige politische Auseinandersetzung mit dem organisierten Kommunismus. Der vom Grundgesetz ausdrücklich geforderte Ausbau der sozialen Demokratie hin zu einem Mehr an Chancengleichheit, Mitbestimmung der Wirtschaftsbürger und politischer Teilnahme ist nach dem Selbstverständnis der Verfasser dieser Studie nur in der gesicherten freiheitlichen demokratischen Grundordnung möglich. Daraus ergibt sich als generelle Zielsetzung: In der Vorstellungswelt der Bürger dieser politischen Ordnung Tradition zu verschaffen! Dazu ist die kritische und argumentative Auseinandersetzung mit Zielsetzungen und Strategien notwendig, die sich gegen diese freiheitliche Demokratie wenden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

  1. 1.
    Werner Maihofer, Zum Verfassungsschutzbericht 1974. In: betrifft: Verfassungsschutz 1974, hrsg. vom Bundesminister des Innern, Bonn 1975, S. 4.Google Scholar
  2. 1a.
    Der hessische Ministerpräsident, Albert Osswald (SPD), hat auf die Tatsache hingewiesen, daß die Bezeichnung „Berufsverbote“ aus kommunistischer Ideologie und Strategie stammt; vgl. Frankfurter Rundschau v. 3. 9. 1975.Google Scholar
  3. 1b.
    In Berlin nimmt die Sozialistische Einheitspartei Westberlin (SEW) ideologisch-programmatisch und strategisch-politisch den Platz der DKP ein. 1974 waren in ihr etwa 7 500 Mitglieder organisiert. Die Hochschulgruppen der SEW haben an den drei bedeutendsten Hochschulen etwa 800 Mitglieder, die von den SEW-Hochschulgruppen gesteuerten „Aktionsgemeinschaften von Demokraten und Sozialisten“ (ADS) etwa 1 500 Mitglieder.Google Scholar
  4. 1c.
    An dieser Stelle sei auf eine Publikation hingewiesen, die, ausgehend von aktuellen tagespolitischen Fragestellungen, sich mit Programmatik und Strategie der DKP befaßt: H. Appeihans, Chr. Bockemühl, W. Plitt, G. Wehrmeyer; Die DKP — Keine Alternative für Demokraten, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn-Bad Godesberg 1975.Google Scholar
  5. 1d.
    KPD-Prozeß. Dokumentarwerk. 3. Bd., Karlsruhe 1956. Die in 3 Bänden veröffentlichten Verhandlungsprotokolle sind eine Fundgrube für die Diskussion über den Marxismus-Leninismus.Google Scholar
  6. 2.
    R. Ebbighausen/P. Kirchhoff, Der angepaßte Klassenkampf: Organisation und Politik der DKP zwei Jahre nach ihrer Neukonstituierung. In: Politische Vierteljahresschrift, 11. Jg., H. 4, S. 588.Google Scholar
  7. 3.
    H. Bärwald, Die DKP — Ursprung, Weg, Ziel. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, 19. Jg., 1969, B 8 v. 22. Februar 1969, S. 9.Google Scholar
  8. 4.
    Neues Deutschland v. 14. 10. 1967.Google Scholar
  9. 5.
    H. Bärwald, a.a.O., S. 11.Google Scholar
  10. 6.
    Sozialistische Hefte, Nr. 3. 1968.Google Scholar
  11. 7.
    E.-O. Maetzke, Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12. 12. 1968.Google Scholar
  12. 8.
    H. Bärwald, a.a.O., S. 24.Google Scholar
  13. 9.
    Nach: betrifft: Verfassungsschutz 1974, a.a.O., S. 79.Google Scholar
  14. 10.
    H. Bärwald, Die Deutsche Kommunistische Partei. Die kommunistische Bündnispolitik in Deutschland, Köln 1970, S. 68 f. Auch aus dem Parteitagspräsidium kamen zwei Stimmen gegen die Empfehlung der Kommission; vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14. 4. 1969.Google Scholar
  15. 11.
    In den Vorstandsreden lautet neuerdings die stereotype Formel „Das Präsidium und das Sekretariat haben …“ vgl. z. B. die Rede von Mies in „UZ-Beilage“, 10/72, S. 30.Google Scholar
  16. 12.
    Die Zahl der Mitglieder wurde 1973 vom Hamburger Parteitag von 7 auf 9 erhöht. Der neue Parteivorsitzende Mies hatte vorher als Stellv. Parteivorsitzender auch das Sekretariat geleitet.Google Scholar
  17. 13.
    UZ v. 17. 4. 1969.Google Scholar
  18. 14.
    Der Verfassungsschutzbericht 1971 hält diese Zahlenangabe für zutreffend; vgl. betrifft: Verfassungsschutz 1971, hrsg. v. Bundesministerium des Innern, Bonn 1972, S. 64.Google Scholar
  19. 15.
    Bundesanzeiger Nr. 196 v. 21. 10. 1969; Bundesanzeiger Nr. 230 v. 10. 12. 1970; Bundesanzeiger Nr. 231 v. 14. 12. 1971. Bundesanzeiger Nr. 11 v. 17. 1. 1973; Bundesanzeiger Nr. 22 v. 1. 2. 1974; Bundesanzeiger Nr. 3 v. 20. 12. 1974.Google Scholar
  20. 15a.
    FAZ v. 27. 2. 1975.Google Scholar
  21. 16.
    Bundesinnenministerium nach: Neue Zürcher Zeitung v. 14. 5. 1969.Google Scholar
  22. 17.
    Süddeutsche Zeitung v. 24. 11. 1971.Google Scholar
  23. 18.
    FAZ v. 18. 1. 1975.Google Scholar
  24. 19.
    F. U. Breitsprecher, Linksextremistische Betriebszeitungen (Berichte des Deutschen Industrieinstituts 6. Jg. Nr. 6, 1972, S. 3).Google Scholar
  25. 20.
    Thesen des Düsseldorfer Parteitags der Deutschen Kommunistischen Partei, These 43.Google Scholar
  26. 21.
    UZ-Extra (o. D.).Google Scholar
  27. 22.
    H. Prausz, Die Kaderschmiede der DKP-Genossen. Prof. Schleifstein als Schlüsselfigur der Schulung. In: Publik v. 28. 11. 1969, S. 5.Google Scholar
  28. 23.
    Frankfurter Rundschau v. 7. 9. 1971; Handelsblatt v. 13. 9. 1971.Google Scholar
  29. 24.
    H.-P. Sattler, Erste Säuberung in Niedersachsens DKP. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung v. 24./25. 12. 1971, S. 9.Google Scholar
  30. 25.
    Ziff. 15 des Parteistatuts.Google Scholar
  31. 26.
    Vgl. H. Kluth, Die KPD in der Bundesrepublik. Ihre politische Tätigkeit und Organisation 1955 bis 1956, Köln 1959, S. 58 ff.Google Scholar
  32. 27.
    Statut, Ziff. 3.Google Scholar
  33. 28.
    Statut, Ziff. 7.Google Scholar
  34. 29.
    R. Steigerwald, Anmerkungen zum „Orgarnisationsproblem“. In: Marxistische Blätter 4/1971, S. 48.Google Scholar
  35. 30.
    Ebenda, S. 49.Google Scholar
  36. 31.
    U. Lohmar, Sozialdemokratie und Kommunismus. In: DIE ZEIT v. 21. 4. 1972.Google Scholar
  37. 32.
    Statut, Ziff. 2.Google Scholar
  38. 33.
    UZ-Extra, 10/1972, S. 24 f.Google Scholar
  39. 34.
    Vgl. Politisch-Parlamentarischer Pressedienst 15. 12. 1971.Google Scholar
  40. 35.
    Der Vertreter der KPD hat das in aller Deutlichkeit vor dem Bundesverfassungsgericht vorgetragen: Vgl; KPD-Prozeß, Bd. 1, a.a.O., S. 93g f.Google Scholar
  41. 35a.
    Die DKP übernimmt mit dieser Beschreibung die Lehrmeinung der DDR über die Bundesrepublik. Sie gilt dort seit Erscheinen des Buches: Imperialismus heute — Der staatsmonopolistische Kapitalismus in Westdeutschland, hrsg. v. Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED, Berlin (DDR) 1965.Google Scholar
  42. 36.
    Die KPdSU legt Wert darauf, daß die „schöpferische Fortentwicklung“ durch „die Erfahrung der sozialistischen Länder“ erfolgt. So in der gemeinsamen Erklärung der französischen KP und der KPdSU, vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 7. 7. 1971.Google Scholar
  43. 37.
    Programmentwurf der KPD, S. 32.Google Scholar
  44. 38.
    Ebenda, S. 18.Google Scholar
  45. 39.
    Ebenda, S. 48.Google Scholar
  46. 40.
    Vgl. Lenin, Was tun?, 1902; Statut der SED von 1954.Google Scholar
  47. 41.
    KPD-Entwurf, S. 34. An einer anderen Stelle heißt es ausweichend „Auf welchem Wege sich die sozialistische Umwälzung in der Bundesrepublik vollziehen wird, ist heute noch nicht vorauszusagen … Dabei werden die Erfahrungen der demokratischen und sozialistischen Umgestaltungen in der DDR von großem Nutzen sein.“ (S. 33.)Google Scholar
  48. 42.
    Die Abgrenzung gegenüber den „systemüberwindenden Reformen“ war im Thesen-Entwurf noch nicht enthalten.Google Scholar
  49. 43.
    43 Adamo/Rödl, Bundestagswahl — Bestandteil des Klassenkampfes. In: Marxistische Blätter Mai/ Juni 1969.Google Scholar
  50. 44.
    Das Parlament v. 5. 4. 1969.Google Scholar
  51. 45.
    Vgl. J. Scholmer, Marxismus und DDR-Realität. In: Vorwärts v. 12. 6. 1969.Google Scholar
  52. 46.
    UZ-Extra, Eigenbeilage zu „Unsere Zeit“, Nr. 141 u. 241/74.Google Scholar
  53. 47.
    betrifft: Verfassungsschutz 1974, a.a.O., S. 63.Google Scholar
  54. 48.
    R. Ebbighausen/P. Kirchhoff, Zur Betriebsgruppenstrategie der DKP. In: Politische Vierteljahresschrift, H. 1/1972, S. 122.Google Scholar
  55. 49.
    H. D. Stuckmann, Rote Gruppe Ruhr. In: ZEIT-MAGAZIN vom 3. 12. 1971.Google Scholar
  56. 50.
    Zitiert von H. Ruhnau, Betriebsrätewahlen 1972. Auseinandersetzung mit dem Linksradikalismus, Sonderdruck aus: Beiträge zur politischen Bildung, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung, H. 2/1972, S. 78.Google Scholar
  57. 50a.
    betrifft: Verfassungsschutz 1972, a.a.O., S. 70.Google Scholar
  58. 51.
    UZ-Beilage 10/1972, S. 32.Google Scholar
  59. 52.
    So Kurt Bachmann auf dem Düsseldorfer Parteitag.Google Scholar
  60. 52a.
    betrifft: Verfassungsschutz 1972, a.a.O., S. 70.Google Scholar
  61. 53.
    F. U. Brettsprecher, a.a.O.Google Scholar
  62. 54.
    Ebenda, S. 54.Google Scholar
  63. 55.
    D. Wunder, Neun Thesen zum Selbstverständnis der GEW. In: Hamburger Lehrerzeitung v. 11. 12. 1971, S. 669.Google Scholar
  64. 55a.
    DKP-Parteitagsinformation, Nr. 14, Bericht der Mandatsprüfungskommission.Google Scholar
  65. 55b.
    55b W. Gerns/R. Steigerwald, Problem der Strategie des antimonopolistischen Kampfes, Frankfurt/M. 1973, S. 49.Google Scholar
  66. 55c.
    Ebenda, S. 145.Google Scholar
  67. 55d.
    Exemplarisches Beispiel für die DKP-Strategie ist die sogenannte Bürgerinitiative „Weg mit den Berufsverboten“ in Schleswig-Holstein; vgl. „DKP hat uns bewußt die Unwahrheit gesagt. Jusos und Jungdemokraten Schleswig-Holsteins verließen Aktion ‚Weg mit den Berufsverboten‘.“ In: Frankfurter Rundschau v. 15. 2. 1975.Google Scholar
  68. 55e.
    F. Vilmar, Parteihochschule in der Universität Marburg? Die Unterwanderungspolitik der Deutschen Kommunistischen Partei. In: Frankfurter Rundschau v. 24. 5. 1975. Vgl. auch: betrifft: Verfassungsschutz 1974, a.a.O., S. 65 f.Google Scholar
  69. 55f.
    Vgl. H. Bilstein/K. G. Troitzsch, Bürgerinitiativen — Chancen politischer Einflußnahme. In: Gegenwartskunde 3/1972, S. 263 ff.Google Scholar
  70. 55g.
    Brief des Elternrats der Gorch-Fock-Schule Hamburg v. 21. 1. 1974, abgedruckt in: Bürgerinitiativen — neue Formen politischer Beteiligung, hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1974, S. 46 f.Google Scholar
  71. 56.
    Vgl. zum folgenden den detailreichen Beitrag: Verbände — SDAJ. In: DER SPIEGEL, Nr. 42, 14. 10. 1968. Und: A. H. Neliba, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ). Die kommunistische Jugendorganisation in der BRD, Jugendinformationsdienst (JW), Nr. 62/70 vom 20. 5. 1970.Google Scholar
  72. 57.
    Jugendinformationsdienst (JW), hrsg. von Armin H. Neliba, Nr. XIII/14–15, 10. 4. 1972, S. 1.Google Scholar
  73. 57a.
    betrifft: Verfassungsschutz 1972, a.a.O. S. 85.Google Scholar
  74. 57b.
    betrifft: Verfassungsschutz 1974, a.a.O., S. 59.Google Scholar
  75. 58.
    Jugendinformationsdienst, a.a.O., S. 3.Google Scholar
  76. 59.
    Ebenda, S. 4 f.Google Scholar
  77. 60.
    Satzung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend.Google Scholar
  78. 61.
    SDAJ-Landesverband Hamburg, Grundschulungsprogramm 1970.Google Scholar
  79. 62.
    Vgl. Aktionsprogramm der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend.Google Scholar
  80. 63.
    Kommunisten — Gitarre unterm Arm. In: DER SPIEGEL, Nr. 34/1971. Nachfolgende Zitate ebenda.Google Scholar
  81. 64.
    Fünf Grundrechte der Jugend. Beschlossen vom 3. Bundeskongreß der SDAJ, 31. 3.–2. 4. 1972 in Stuttgart, S. 3.Google Scholar
  82. 65.
    Jugendinformationsdienst, a.a.O., S. 6.Google Scholar
  83. 66.
    Ebenda, S. 5.Google Scholar
  84. 67.
    Elan, Nr. 5/1972, S. 25.Google Scholar
  85. 68.
    FDJ-Zentralrat, Zur Situation unter der Jugend, insbesondere der Arbeiterjugend in der BRD. Die FDJ verwendet hier noch den älteren Begriff „AMS-Spartakus“.Google Scholar
  86. 69.
    Motor des Fortschritts. Jugendprogramm der Deutschen Kommunistischen Partei. Beschlossen von der VI. Tagung des Parteivorstands der DKP, Düsseldorf, 30./31. 5. 1970. Dieses DKP-Jugend-programm findet sich in seinen Grundzügen in These 3 1 wieder.Google Scholar
  87. 70.
    Vgl. hierzu: Jugend Contra Monopole. Hrsg. vom Bundesvorstand der SDAJ. Dortmund 1970.Google Scholar
  88. 71.
    Jugendinformationsdienst, a.a.O., S. 2.Google Scholar
  89. 72.
    Jugendinformationsdienst, a.a.O., S. 1.Google Scholar
  90. 72a.
    FAZ v. 23. 4. 1975.Google Scholar
  91. 73.
    Elan, So werden unsere Zeitungen besser, S. 1.Google Scholar
  92. 74.
    Jugendinformationsdienst, a.a.O., S. 7.Google Scholar
  93. 75.
    Niedersächsischer Landtag — Siebte Wahlperiode — 23. Tagungsabschnitt — 44. Sitzung am 7. Juni 1972. Nach dem Jahresbericht 1971 des Bundesamtes für Verfassungsschutz sind von den Bundesvorstandsmitgliedern über 90 % zugleich auch Mitglied der DKP; vgl. betrifft: Verfassungsschutz 1971, a.a.O., S. 53.Google Scholar
  94. 76.
    Mit Spartakus im Spartakus. Protokoll des 1. Bundeskongresses des MSB. Neumünster 1971, S. 229. Im folgenden zitiert als: Protokoll.Google Scholar
  95. 77.
    Protokoll, S. 184 f.Google Scholar
  96. 78.
    Diese und die in diesem Kapitel ebenfalls wiedergegebenen Stellungnahmen der Spartakus-Funktionäre Strawe und Landefeld sind gegenüber Sepp Binder während mehrerer im März 1971 durchgeführter Gespräche abgegeben worden; sie dienten der Informationssammlung für seinen Beitrag: Revolution auf Samtpfoten. Im Marschschritt zur Marx-Universität. In: DIE ZEIT v. 22. 7. 1971.Google Scholar
  97. 79.
    Zahlenangabe in: FAZ v. 25. 2. 1974.Google Scholar
  98. 79a.
    Zahlenangabe in: Frankfurter Rundschau v. 14. 2. 1974.Google Scholar
  99. 80.
    MSB Spartakus konstituiert. Bericht über den 1. Bundeskongreß des SPARTAKUS. In: Sozialistisches Forum für die Hamburger Hochschulen, Nr. 4–1971, S. 3.Google Scholar
  100. 81.
    Die im Januar 1972 erschienene Ausarbeitung des Zentralrats der FDJ kommt zu der Bewertung, daß der Spartakus „im wesentlichen auf marxistisch-leninistischen Positionen“ stehe. Weiterhin: „In der Assoziation üben Mitglieder der DKP den entscheidenden Einfluß aus.“Google Scholar
  101. 82.
    Protokoll, S. 225.Google Scholar
  102. 83.
    Ebenda, S. 226.Google Scholar
  103. 84.
    Sozialistisches forum, Heft 4/1971, S. 19.Google Scholar
  104. 84a.
    Dokumentiert bei M. Hertwig, Vom antiautoritären Kampf zum autoritären Zentralismus, hrsg. v. Kuratorium für staatsbürgerliche Bildung, Hamburg 1972, S. 54 f.Google Scholar
  105. 85.
    Protokoll, S. 232.Google Scholar
  106. 86.
    MSB Spartakus konstituiert, a.a.O.Google Scholar
  107. 86a.
    Zitiert in: Frankfurter Rundschau v. 25. 2. 1974.Google Scholar
  108. 86b.
    Dokumentation. Referat der 7. Bundesvorstandstagung des MSB Spartakus am 15. Mai 1975. In: rote blätter, Nr. 28/5, Juni 1975.Google Scholar
  109. 87.
    Protokoll, S. 230.Google Scholar
  110. 88.
    Für die demokratische Hochschule. Vorschläge der DKP zur Hochschulreform. Düsseldorf 1970, S. 10. Dieses DKP-Hochschulprogramm findet sich in seinen Grundsätzen in These 15 wieder.Google Scholar
  111. 89.
    Protokoll, S. 231.Google Scholar
  112. 90.
  113. 91.
    Zitiert bei K.-H. Preuß, Sein Feld ist das Kapital. In: Junge Stimme/Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Nr. 16, 16. 4. 1972.Google Scholar
  114. 91a.
    F. Vilmar, Parteihochschule in der Universität? a.a.O.Google Scholar
  115. 91b.
    N. Grunenberg, Auf der Suche nach der roten Blume. In: Die Zeit v. 23. 2. 1973.Google Scholar
  116. 91c.
  117. 92.
    Protokoll, S. 229.Google Scholar
  118. 93.
    Protokoll, S. 230.Google Scholar
  119. 94.
    Protokoll, S. 159.Google Scholar
  120. 94a.
    MSB Spartakus: Werde Mitglied! Bonn 1973, S. 7.Google Scholar
  121. 95.
    J. Näther, Kommunisten im öffentlichen Dienst? In: Hamburger Lehrerzeitung (HLZ) 1/1972, S. 10.Google Scholar
  122. 96.
    Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerGE) 2. Band, S. 1 ff.; vgl. auch das sogenannte KPD-Urteil v. 17 August 1956; BVerGE 5. Band, S. 85 ff. (197 ff.).Google Scholar
  123. 97.
    Programm und Statut der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Berlin 1961, S. 38.Google Scholar
  124. 98.
    J. Näther, a.a.O.Google Scholar
  125. 98a.
    Pressedienst des Bundesministeriums des Innern, Bonn, 29. 10. 1975, S. 2.Google Scholar
  126. 99.
    Vgl. dazu die Dokumentation: Streitbare Demokratie, hrsg. vom Kuratorium für staatsbürgerliche Bildung, Hamburg 1972.Google Scholar
  127. 100.
    Abgedruckt in der Dokumentation: Verfassungsfeinde mit Pensiosnanspruch?, hrsg. vom Kuratorium für staatsbürgerliche Bildung, Hamburg 1972, S. 21 f.Google Scholar
  128. 101.
    Vgl. DIE WELT V. 6. 12. 1971.Google Scholar
  129. 102.
    Bundestagsdrucksache VI/2576.Google Scholar
  130. 102a.
    Die verbotene KPD hat mit der an anderer Stelle behandelten neuen KPD (s. S. 80) nichts zu tun.Google Scholar
  131. 103.
    BVerfGE 5. Band, S. 85 (2. Leitsatz).Google Scholar
  132. 104.
    So z. B. Richard Stücklen. Vgl. DIE WELT v. 6. 12. 1971.Google Scholar
  133. 105.
    Entscheidungen des Bundesgerichtshofes in Strafsachen (BGH St) 20. Band, S. 287 ff.Google Scholar
  134. 106.
    Vgl. dazu Gustav Heinemann, Wiederzulassung der KPD? In: Juristenzeitung Nr. 14/1967, S. 425 f.Google Scholar
  135. 107.
    BVerfGE 16. Band, S. 4 ff. (5); ebenso BVerfGE 6. Band. S. 300 ff. (307).Google Scholar
  136. 108.
    So F. K. Fromme, Ein Bericht mit weißen Flecken. In: FAZ v. 1. 2. 1972.Google Scholar
  137. 109.
    Die Gewerkschaftsstrategie der DKP ist beinahe ausschließlich auf den DGB und seine Einzelgewerkschaften gerichtet; DAG oder DBB bleiben dagegen weitgehend ausgeklammert.Google Scholar
  138. 110.
    Erich Frister, Von der Grenze der Toleranz. In: Erziehung und Wissenschaft, Nr. 4/1974, S. 3.Google Scholar
  139. 111.
    GEW Korrespondenz. Informationen und Meinungen zu bildungspolitischen Nachrichten, Frankfurt/M., 3. 2. 1975.Google Scholar
  140. 112.
    Abgedruckt in der Beilage zu der von der GEW herausgegebenen Zeitschrift „Erziehung und Wissenschaft“ Nr. 7/1972.Google Scholar
  141. 113.
    WELT AM SONNTAG v. 23. 7. 1972.Google Scholar
  142. 114.
    Abgedruckt im SPD-Jahrbuch 1968/69, S. 464.Google Scholar
  143. 115.
    Vgl. dazu Peter Christian Ludz, Die Ideologie des „Sozialdemokratismus“ aus der Sicht der Kommunisten. In: Die Neue Gesellschaft Nr. 5/1972, S. 358 ff.Google Scholar
  144. 115a.
    Vgl. hierzu die programmatische Rede des SPD-Vorsitzenden Willy Brandt, Der Auftrag des demokratischen Sozialismus. Zum 20. Todestag von Kurt Schumacher, Bonn 1972, S. 16.Google Scholar
  145. 115b.
    Vgl hierzu: Hermann Weber, Das Prinzip Links. Eine Dokumentation — Beiträge zur Diskussion des demokratischen Sozialismus in Deutschland 1847–1973, Hannover 1973, S. 20 f.Google Scholar
  146. 115c.
    Peter von Oertzen, Das Gerede von der Spaltung. In: Vorwärts v. 18. 3. 1973.Google Scholar
  147. 116.
    DIE WELT v. 23. 9. 1971.Google Scholar
  148. 117.
    WELT AM SONNTAG v. 6.12.1971.Google Scholar
  149. 118.
    DIE WELT v. 20. 2. 1972.Google Scholar
  150. 119.
    QUICK Nr. 17/1972.Google Scholar
  151. 120.
    DIE WELT v. 8. 7. 1972.Google Scholar
  152. 121.
    Vgl z. B. Walter Günzel, a.a.O.Google Scholar
  153. 121a.
    Vgl. auch Materialien, S. 121.Google Scholar
  154. 122.
    Abgedruckt in UZ v. 11. 8. 1972.Google Scholar
  155. 123.
  156. 124.
    UZ v. 16. 2. 1974, S. 4; UZ v. 18. 2. 1974, S. 2.Google Scholar
  157. 125.
    Während die für eine parlamentarische Demokratie eintretenden Parteien (Sozialisten: 37,4%, Sozialdemokraten: 26,4%, Demokratisch-Soziales Zentrum: 7,6%) zusammen rd. 72% der Stimmen auf sich vereinigen konnten, entfielen auf die orthodox-kommunistische Partei rd. 12,5%. Zahlenangaben in: Portugal. Nachdrucke 2/1975, hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 1975, S. 13.Google Scholar
  158. 126.
    UZ v. 9. 8. 1975 bzw. 19. 8. 1975.Google Scholar
  159. 126a.
    Neues Deutschland v. 18. 7. 1975; dokumentiert in: Portugal …, a.a.O., S. 22.Google Scholar
  160. 126b.
    Zum folgenden vgl. P. J. Winters, „Verfeindete linke Brüder. Zwischen SEW und KPD in West-Berlin herrscht offener Kampf“. In: FAZ v. 1. 7. 1975. Die Zitate ebenda.Google Scholar
  161. 127.
    Die neue KPD erhielt in der Altersgruppe 18 bis unter 24: 3,7 % und in der Altersgruppe 24 bis unter 30: 2,6 %; der KBW erreichte 0,4 bzw. 0,3 %.Google Scholar
  162. 127a.
    Auf den KBW entfielen in diesen beiden Altersgruppen 4,8 bzw. 3,1%; auf die neue KPD 0,6 bzw. 0,4 %.Google Scholar
  163. 128.
    Als Materialhintergrund u. a. Peter Pragal, Revolutionäre Gewalt als Bindeglied. In: Süddeutsche Zeitung v. 3. 5. 1973; Jürgen Busche, Noch zu früh für proletarische Gewalt. In: FAZ v. 30. 4. 1973; Klaus Jelonnek, Die Revolutionäre lassen bitten. In: Welt der Arbeit v. 1. 5. 1973; Karsten Ploog, Der Staat muß Flagge zeigen. In: Allgemeines Deutsches Sonntagsblatt v. 3. 2. 1974; Horst Heimann, Wie ein Fisch auf trocknem Wüstensand. Argumente gegen ein Verbot des KSV/Chaotische Aktionen würden nicht verhindert. In: Frankfurter Rundschau v. 8. 3. 1974; Dirk Bavendamm, Die maoistische KPD tritt ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Revolution mit Pauken und Trompeten. In: Süddeutsche Zeitung v. 18. 3. 1974.Google Scholar
  164. 129.
    In Hamburg ist z. B. der Kommunistische Bund (KB-Nord), der hier seinen Schwerpunkt hat, die wohl mitgliederstärkste maoistische Gruppierung. Zentralorgan ist der dreiwöchentlich erscheinende „Arbeiterkampf“, 129a Vgl hierzu: Hans Josef Horchem, Extremisten in einer selbstbewußten Demokratie, Freiburg 1975, S. 13 ff.Google Scholar
  165. 130.
    Vgl hierzu den detailreichen Bericht von D. Stäcker, Abgrenzung, um Weglaufen zu verhindern. In: Frankfurter Rundschau v. 19. 2. 1974.Google Scholar
  166. 130a.
    Hamburger Lehrerzeitung, 10/1975, S. 437 ff.Google Scholar
  167. 131.
    Vgl. Günter Bartsch, Die „Neue Linke“ — Strömungen in Ost und West (Maoisten, Trotzkisten, Anarchos), Zweiter Teil. In: Der Gewerkschafter, 4/75, S. 41; ders., Maoisten, Trotzkisten, Anarchos, (Zweiter Teil), in: ötv-intern, November 1974, S. 15.Google Scholar
  168. 132.
    Im Juni 1972 wurde das Regionalkomitee Hamburg in Regionalkomitee Wasserkante umbenannt; es umfaßt die Organisationsgliederungen der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, dazu Teile von Niedersachsen.Google Scholar
  169. 133.
    Ein Höhepunkt dieser Gewalttätigkeiten war der Sturm des Bonner Rathauses vom 10. 4. 1973 anläßlich einer „Nationalen Demonstration“ gegen den Besuch des damaligen südvietnamesischen Präsidenten Thieu; es gab dabei 34 Verletzte und einen Sachschaden in Höhe von DM 120 000,—.Google Scholar
  170. 134.
    Vgl. Der Spiegel v. 14. 1. 1971.Google Scholar
  171. 135.
    Rote Fahne: Sonderdruck des Regionalkomitees Wasserkante zur Bürgerschaftswahl am 4. 3. 1974.Google Scholar
  172. 136.
    Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus gelang der neuen KPD ganz offensichtlich ein Einbruch in das Wählerpotential der orthodoxen SEW (s. 74).Google Scholar
  173. 137.
    Interessant ist die Charakterisierung der Aufgaben der Regionalkomitees, die aus Anlaß der Bestellung der Ortsleitung Frankfurt/Main erfolgte: „Auf der Grundlage dieses Plans hat die KPD bisher Regionalkomitees in folgenden Regionen aufgebaut: Westberlin, einer Region, die als Stützpunkt der antikommunistischen Hetze der SPD nach wie vor den Kämpfen sehr schnell eine besonders hohe politische Zuspitzung gibt. Rhein/Ruhr, der Region, in der die kampferfahrensten Teile der deutschen Arbeiterklasse zusammengeschlossen sind, der Region, in der die entscheidende Auseinandersetzung zwischen Kommunisten und Sozialdemokratie um die Mehrheit der Arbeiterklasse geführt wird. Wasserkante, der Region, in der verschiedene traditionell kampfbereite Teile der Arbeiterklasse wie die Drucker und Werftarbeiter konzentriert sind. Nordbaden/Nordwürttemberg, einer Region, in der es gilt, die in riesigen Produktionsanlagen zusammengeballten Metaller dem Einfluß scheinradikaler Gewerkschaftsführer zu entreißen, in der nach wie vor die Proletarisierung von bisher selbständigen Bauern die Arbeiterklasse verstärkt.“ In: Rote Fahne, 4. Jg., Nr. 41 vom 10. 10. 1973, S. 2.Google Scholar
  174. 138.
    Statut der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ziff. 6.Google Scholar
  175. 139.
    Ebenda, Ziff. 5.Google Scholar
  176. 140.
    Vgl. betrifft: Verfassungsschutz 1973, a.a.O., S. 72.Google Scholar
  177. 141.
    Statut der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ziff. 4.Google Scholar
  178. 142.
    Vgl. „Die kapitalistische Universität zerschlagen.“ Spitzenfunktionäre von KPD und KSV über kommunistische Gewaltstrategie in der Bundesrepublik. In: der Spiegel v. 4. 2. 1974.Google Scholar
  179. 143.
    Zahlenangaben in: Süddeutsche Zeitung vom 18. 3. 1974.Google Scholar
  180. 144.
    Von 1972 bis 1973 konnte der KSV seine Mitgliederzahl von ca. 600 auf annähernd 1 100 steigern; inzwischen scheint es auch beim KSV, wie bei der KPD selbst, zu einer Stagnation gekommen zu sein. Zu den Zahlenangaben: betrifft: Verfassungsschutz 1973, a.a.O., S. 81 bzw. 1974, a.a.O., S. 93.Google Scholar
  181. 145.
    Das 1972 gegründete „Nationale Vietnamkomitee“ ist inzwischen in diese Liga überführt worden.Google Scholar
  182. 146.
    Vgl. hierzu: „Dem Volke dienen“, 2. Jg., Nr. 13 v. 23. 5. 1973, S. 8; Rote Fahne, 4. Jg., Nr. 21 v. 23. 5. 1973, S. 7.Google Scholar
  183. 147.
    Dieses Komitee wurde gegründet, als die Justiz nach dem Sturm auf das Bonner Rathaus s. S. 80) und auf Grund anderer Gewaltaktionen Strafverfolgungsmaßnahmen gegen KPD und KSV eingeleitet hatte.Google Scholar
  184. 148.
    Programm der KPD (Entwurf), hrsg. im Verlag Rote Fahne, Westberlin 1974, S. 24.Google Scholar
  185. 149.
  186. 150.
    A.a.O., S. 8.Google Scholar
  187. 151.
  188. 152.
    A.a.O., S. 15.Google Scholar
  189. 153.
    A.a.O., S. 14.Google Scholar
  190. 154.
    A.a.O., S. 36.Google Scholar
  191. 155.
    A.a.O., S. 21.Google Scholar
  192. 156.
    A.a.O., S. 30.Google Scholar
  193. 157.
    A.a.O., S. 34.Google Scholar
  194. 158.
    A.a.O., S. 7.Google Scholar
  195. 159.
    Der Spiegel v. 4. 2. 1974.Google Scholar
  196. 160.
    Vgl. z. B. Der Spiegel v. 4. 3. 1974.Google Scholar
  197. 161.
    Vgl. z. B. Der Stern v. 10. 7. 1975; Frankfurter Rundschau v. 14. 7. 1975; Vorwärts v. 10. 7. 1975.Google Scholar
  198. 162.
    Sonderdruck aus „Rote Fahne“, 5. Jg., Nr. 15, in: Flugblatt der KPD, Regionalkomitee Wasserkante, zu einer Veranstaltung am 29. 4. 1974, S. 1.Google Scholar
  199. 163.
    Sonderdruck aus „Rote Fahne“, 5. Jg., Nr. 15, S. 2.Google Scholar
  200. 164.
  201. 165.
  202. 166.
    Aust war von 1953—1966 Herausgeber der in Hamburg ercheinenden Zeitung „Blinkfüer“, die eine orthodoxe kommunistische Position vertrat.Google Scholar
  203. 167.
    Jugendorganisation dieser Fraktion, die, wie auch die Fraktion „Roter Morgen“, nach ihrem Zentralorgan benannt war, war der „Kommunistische Jugendverband Deutschlands“ (KJVD).Google Scholar
  204. 168.
    Zitiert in: DIE WELT vom 2. 3. 1974. In der Wochenzeitschrift DIE ZEIT, Nr. 11, v. 8. 3. 1974 wird der Spruch der Verwaltungsrichter wie folgt kommentiert: „Der NDR fügte sich dem unglaublichen Richterspruch; die Gewaltpropaganda ging über den Äther. So durften Verfassungsfeinde erstmals mit Genugtuung erleben, wie Justiz und Medien ihres Gegners sich zu Verkündern einer Kampfansage machten, deren Adressaten sie zugleich sind. Es wäre dies ein Fall, das seit 1968 im Grundgesetz verankerte Bürgerrecht auf Widerstand zu erproben. Alle Deutschen haben es ‚gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen …‘. Warum hat es eigentlich niemand versucht?“Google Scholar
  205. 169.
    Während die KPD/ML die KPD beispielsweise des „Revisionismus“, „unverschämter Angriffe“ auf Stalin und der „Verleumdung“ der KP Chinas beschuldigt und sie als „Wasserträger der modernen Revisionisten der D‘K‘P“ bezeichnet, kontert die KPD und wirft der KPD/ML „Phrasendrescherei“, „Linksopportunismus“ und „theoretischen Stillstand“ vor; die Möglichkeit, gegen Vertreter konkurrierender Gruppen ggf. auch gewalttätig zu werden, wird angedroht, wenn z. B. in einem Flugblatt des KSB/ML, mit dem im Dez. 1974 zu einer Veranstaltung in der Hamburger Universität zur Politik der VR China eingeladen wurde, formuliert wird: „Provokateuren vom Schlage der ‘K‘B-Führer raten wir fernzubleiben, und auch GRF-Führern [GRF = Gruppe Rote Fahne = KPD, die Verf.], wie denen, die auf ihren Veranstaltungen ängstlich die Wortmeldungen unserer Genossen zerreißen und die revolutionäre Propaganda unterbinden, werden wir keine Redezeit einräumen.“Google Scholar
  206. 170.
    G. Bartsch, Die „Neue Linke“ a.a.O., S. 41.Google Scholar
  207. 170a.
    Zum KB-Nord vgl. Fußnote 129 (S. 77).Google Scholar
  208. 171.
    Roter Morgen, 6. Jg., Sondernummer v. 11. 4. 1973, S. 3.Google Scholar
  209. 172.
  210. 173.
    Roter Morgen; Artikel: „25 Jahre Grundgesetz — Wer das Grundgesetz verteidigt, verteidigt den Kapitalismus“, 7. Jg., Nr. 17 v. 28. 5. 1974.Google Scholar
  211. 174.
    Was will die KPD/ML, Verlag Roter Morgen, 2. Aufl., Hamburg 1974, S. 6.Google Scholar
  212. 175.
    A.a.O., S. 24.Google Scholar
  213. 176.
    „Was will …“, a.a.O., S. 42.Google Scholar
  214. 177.
    A.a.O., S. 45.Google Scholar
  215. 178.
    Vgl. betrifft: Verfassungsschutz 1973, a.a.O., S. 86; vgl. Fußnote 133.Google Scholar
  216. 179.
    Ergebnisse der Gründungskonferenz des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, hrsg. v. ZK des KBW, Selbstverlag o. J. (Mannheim 1973), S. 7.Google Scholar
  217. 180.
    A.a.O., S. 8.Google Scholar
  218. 181.
    Politischer Bericht …, a.a.O., S. 70.Google Scholar
  219. 182.
  220. 183.
    Politischer Bericht …, a.a.O., S. 72; a.a.O., S. 73; dabei wird zu den Betriebszellen und Betriebsaufbauzellen folgendes ergänzt: „29 von ihnen haben nur einen Genossen im Betrieb, 32 zwei, 13 drei. Mehr als drei Genossen im Betrieb haben nur 16 Zellen. Im öffentlichen Dienst sieht es etwas besser aus. Dort haben 5 Zellen einen, 7 Zellen zwei, 10 Zellen drei und 22 Zellen über drei Genossen im Betrieb. Das ist die Lage und sie interpretiert sich von selber.“Google Scholar
  221. 184.
    Ergebnisse …, S. 28.Google Scholar
  222. 185.
  223. 186.
    A.a.O., S. 29.Google Scholar
  224. 187.
    Zur SSG Hamburg gehören die Zelle Universität mit zehn Fachgruppen, die Zellen an der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP), der Fachhochschule (FHS) und der Hochschule für Bildende Künste (HfBK), dazu kommt eine Lehrergruppe (Referendare) am Staatlichen Studienseminar; vgl. die Analyse Elisabeth von Blomberg/Günther Blom: „So offen wie möglich, so verdeckt wie nötig“. In: Hamburger Lehrerzeitung (HLZ), Nr. 18/1973 v. 17. 11. 1973, S. 647 f.Google Scholar
  225. 188.
    Auf dieses Komitee wurde z. B. hingewiesen in der „Institutszeitung-PJ“, hrsg. v. der SSG Zelle, Päd. Institut der Uni Hbg., 2. Jg., Nr. 2 v. 30. 1. 1974; Ziel des Kampfes des Komitees war u. a.,die Nichteinstellung einer Referendarin in den Schuldienst zu verhindern.Google Scholar
  226. 189.
    Ergebnisse …, a.a.O., S. 47.Google Scholar
  227. 190.
    Ergebnisse, a.a.O., S. 13.Google Scholar
  228. 191.
  229. 192.
    A.a.O., S. 18.Google Scholar
  230. 193.
    Ergebnisse …, a.a.O., S. 42.Google Scholar
  231. 194.
    A.a.O., S. 24.Google Scholar
  232. 195.
    A.a.O., S. 16.Google Scholar
  233. 196.
    Politischer Bericht …, a.a.O., S. 64.Google Scholar
  234. 197.
    A.a.O., S. 65.Google Scholar
  235. 198.
  236. 199.
    A.a.O., S. 60.Google Scholar
  237. 200.
  238. 201.
    Der Stern, Nr. 29 v. 10. 7. 1975, S. 120 f.Google Scholar
  239. 202.
    Politischer Bericht …,a.a.O., S. 61.Google Scholar
  240. 203.
    Ergebnisse …,a.a.O., S. 49 f.Google Scholar
  241. 204.
    A.a.O., S. 51.Google Scholar
  242. 205.
    A.a.O., S. 52 f.Google Scholar
  243. 206.
    A.a.O., S. 54.Google Scholar
  244. 207.
    A.a.O., S. 56.Google Scholar
  245. 208.

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH, Opladen 1975

Authors and Affiliations

  • Helmut Bilstein
    • 1
  • Sepp Binder
  • Manfred Elsner
  • Hans-Ulrich Klose
    • 2
  • Ingo Wolkenhaar
    • 3
  1. 1.Landeszentrale für politische BildungHamburgDeutschland
  2. 2.Freien und Hansestadt HamburgDeutschland
  3. 3.Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)Landesverband HamburgDeutschland

Personalised recommendations