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Anlagevorschriften der Versicherungsgesellschaften in den USA und Großbritannien

  • Marcus Bierich
Chapter
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Part of the Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung book series (SZBF)

Zusammenfassung

Im Anschluß an die Ausführungen über „Kapitalanlagevorschriften und Verbraucherschutz“ in Deutschland möchte ich einen Überblick geben über die Kapitalanlagevorschriften in den USA und in Großbritannien. Mit der Gegenüberstellung der Regelungen in diesen Ländern wird nämlich — wie ich zeigen möchte — die von Schneider vertretene These belegt, daß die existierenden Kapitalanlagevorschriften nur sehr bedingt als rational konstruierte Systeme zur Eingrenzung der aus der Kapitalanlage resultierenden Risiken angesehen werden können. Es handelt sich vielmehr um historisch gewachsene Gebilde, in denen sich Werturteile, Vorurteile und Erfahrungen der jeweils an der Konstruktion beteiligten Generationen von Regierenden manifestieren1.

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Referenzen

  1. 1.
    Vgl. Schneider, Dieter, Kapitalanlagevorschriften und Verbraucherschutz. S. 9.Google Scholar
  2. 2.
    New York Insurance Law § 90.Google Scholar
  3. 3.
    Eine umfassendere, aber immer noch stark gekürzte Fassung der New Yorker Anlagevorschriften findet sich im Anhang 1.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. dazu auch Schaubild 2. Wegen der unterschiedlichen Bewertungsvorschriften in den einzelnen Ländern sind diese Quoten nur sehr bedingt miteinander vergleichbar. Im Unterschied zum Niederstwertprinzip des deutschen Aktiengesetzes macht das in England gültige Tageswertprinzip nicht nur Abschreibungen auf einen niedrigeren Marktwert am Bilanzstichtag zur Pflicht, sondern auch ein Hochschreiben der Vermögensanlagen, wenn der aktuelle Marktwert den Buchwert übertrifft. Nach den in den USA für Versicherungen geltenden Regeln werden Nominalwerte zum „amortized value“ (= Anschaffungswert + /- zeitlich proportionale Anpassung an den nach Ablauf fälligen Rückzahlungsbetrag) bewertet.Google Scholar
  5. Aktien werden in den USA zum Börsenwert am Bilanzstichtag angesetzt, Immobilien zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen.Google Scholar
  6. 5.
    Vgl. Report of the Executive Advisory Commission on Insurance Industry Regulatory Reform, New York, May 6, 1982 sowie Weber, Nathan (ed), Insurance Deregulation: Issues and Perspectives, A Report from The Conference Board, No. 824, 1982.Google Scholar
  7. 6.
    Einen zusammenfassenden Überblick über die Anlagevorschriften gibt Anhang 2.Google Scholar
  8. 7.
    Vgl. Schaubild 2.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1983

Authors and Affiliations

  • Marcus Bierich

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