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Zeitindustrialisierung — Analysen und empirischer Zugang

  • Helmut Holzapfel

Zusammenfassung

Historie: Es gibt wohl erst Studien über Zeitorganisation, seit die Zeit selber allgemein und umfassend als „wichtiges Gut“ betrachtet wird und dabei gleichzeitig die Arbeitsprozesse von Menschen mehr und mehr synchronisiert werden. Neben der Entwicklung von Methoden zur Analyse und Kontrolle der Zeitorganisation am Arbeitsplatz und entsprechender Zeitstudien, die mit den von Taylor entwickelten Arbeitszeitstudien um die Jahrhundertwende begannen, wurden die ersten umfassenden empirischen sogenannten „Zeitbudgetstudien“ (dieser Begriff unterstellt die Analogie zum „Finanz-budget“) wenig später erstellt. Diese Studien (die erste untersuchte wohl das Freizeitverhalten von Arbeitern in den USA)1 versuchen, sieh ein umfassendes Bild der täglichen „Ausgaben“ an Zeit zu machen, meist gerade in den noch nicht durch die Arbeitszeit reglementierten Zeiten. Gemeinsam ist alien Ansätzen die Tendenz, eine „effektivere Nutzung“ der Zeit zu erzielen — unabhängig davon, ob sie in den USA oder in dem zweiten Schwerpunkt der Zeitbudgetforschung der Anfangsjahre, der UdSSR, erstellt werden.2

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Literatiur

a) Beispiele der Zeitbudgetforschung in den Sozialwissenschaften

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b) Anwendungsbeispiele in Stadt- und Verkehrsplanung

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1981

Authors and Affiliations

  • Helmut Holzapfel

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