Advertisement

Ziele, Möglichkeiten und Grenzen von Kulturpolitik während der Nachkriegszeit

  • Wolfgang Horn

Zusammenfassung

Als durchgängig nachzuvollziehendes Ziel kann in der frühen Nachkriegs-Kulturpolitik die Orientierung an der Bedarfsdeckung beobachtet werden — vermeintliche oder reale Wünsche des Publikums bestimmten die wesentlichen Argumentationen im kulturpolitischen Sektor. Diese Bedarfsdeckung schien umso dringlicher, als Theater, Oper und Konzert während der ersten Jahre nach dem Krieg — etwa bis 1950/51 — eine noch nie zuvor erlebte Nachfrage des Publikums verzeichneten. Angesichts von Übernachtungen vor den Vorverkaufsständen und langen Schlangen von Wartenden konnte Kulturpolitik zunächst einmal nichts anderes bedeuten als den Versuch, durch Kapazitätserweiterung, d. h. durch Provisorien und rasche Instandsetzung, ein möglichst großes Angebot zu schaffen und somit möglichst viele Wünsche zu befriedigen. Dies galt in gleichem Maße für die Museen, die ebenfalls dringend der Reorganisation bedurften. Inhaltlich waren alle kulturpolitischen Bereiche dieser Jahre von der Bemühung um Bestandswahrung gekennzeichnet. Im Theater dominierte die Rückbesinnung auf die Klassiker7 2 3, bei der Bildenden Kunst die Neuentdeckung der als „entartet“ eingestuften Kunstströmungen aus den zwanziger und dreißiger Jahren, vor allem des Expressionismus. Das Ausmaß, in dem aktuelle zeitgenössische Erscheinungen der Nachkriegszeit in das städtische Kulturleben eindrangen, hing maßgeblich von der Initiative einzelner Institutsleiter ab. Gründgens brachte beispielsweise als städtischer Generalintendant mit Sartres „Die Fliegen“ oder mehreren Werken von Thomas Stearns Eliot durchaus die Auseinandersetzung mit soeben entstandener Dramatik auf die Düsseldorfer Bühne, auch Dr. Werner Doede und Dr. Hildebrand Gurlitt setzten sich bei der Bildenden Kunst für die Zeitgenossen und damit für eine intensive Kunst-Diskussion ein.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 2.
    vgl. zum folgenden: Michael Pflaum, Die Kultur-Zivilisations-Antithese im Deutschen, in: Europäische Schlüsselwörter, Bd. III, Kultur und Zivilisation, München 1967, S. 288ff.Google Scholar
  2. 3.
    vgl. zum Fortbestehen des sprachlichen Gegensatzes zwischen Kultur und Zivilisation: Norbert Elias, Über den Prozeß der Zivilisation, Bd. 1, Basel 1939, S. 2f.Google Scholar
  3. 4.
    Hans-Georg Roth, Vom Wandel der Kulturpolitik, in: Die Mitarbeit 25 (1976), S. 88Google Scholar
  4. 8.
    vgl. u. a.: Jürgen Kocka, Arbeiterkultur als Forschungsthema. Einleitende Bemerkungen, in: Geschichte und Gesellschaft 5 (1979), S. 5–11; Gerhard A. Ritter (Hg.), Arbeiterkultur, Königstein/Ts. 1979; Jürgen Reulecke und Wolfhard Weber (Hg.), Fabrik - Familie - Feierabend. Beiträge zur Sozialgeschichte des Alltags im Industriezeitalter, Wuppertal 1978; Eckart Pankoke, Kulturlandschaft Ruhrgebiet?, in: Karl Rohe und Herbert Kühr (Hg.), Politik und Gesellschaft im Ruhrgebiet, Meisenheim 1979.Google Scholar
  5. 12.
    Herbert Lilge (Hg.), Deutschland von 1945–1963, Hannover 1967, S. 153Google Scholar
  6. 13.
    Andreas Hillgruber, Deutsche Geschichte 1945–1972, Frankfurt/Main 1974, S. 89Google Scholar
  7. 15.
    Ein Beispiel für einen zeitgenössischen Ansatz dazu bietet: Wolfgang Kayser, Das literarische Leben in der Gegenwart, in: ders. (Hg.), Deutsche Literatur in unserer Zeit, Göttingen 1959, S. 5–31.Google Scholar
  8. 20.
    vgl. hierzu den ausführlichen Literaturbericht in: Hugo Weidenhaupt, Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf, Düsseldorf 1976, S. 7ff. Eine mehrbändige wissenschaftliche Stadtgeschichte wird zum 700jährigen Jubiläum der Stadterhebung 1988 vorbereitet.Google Scholar
  9. 23.
    vgl. dazu Hans Schwab-Felisch, Das Düsseldorfer Schauspielhaus, Düsseldorf 1970Google Scholar
  10. 27.
    Hans Marchand, Kurze Soziographie Düsseldorfs, Düsseldorf 1955, S. 10Google Scholar
  11. 39.
    Walter Behr, Chef der Theaterkontrolle für Bayern, in: Theateralmanach 1 (1946), S. 9Google Scholar
  12. 53.
    Peter Hüttenberger, Nordrhein-Westfalen und die Entstehung seiner parlamentarischen Demokratie, Siegburg 1973, S. 44Google Scholar
  13. 55.
    Arthur Hearnden (Hg.), The British in Germany. Educational Reconstructions after 1945, London 1978, S. 13Google Scholar
  14. 59.
    William Alexander Robson, Local Government in Occupied Germany, in: The Political Quarterly 16 (1945), Heft 4, S. 277ff.CrossRefGoogle Scholar
  15. 64.
    Walther Hensel, Monistische oder dualistische Gemeindeverfassung? in: Kommunalpolitische Blätter 2 (1950), Nr. 19, S. 9Google Scholar
  16. 66.
    Norbert Salmon, Kommunales Verfassungsrecht Nordrhein-Westfalen, Leverkusen 1979, S. 33Google Scholar
  17. 67.
    Karl Zuhorn, Kulturpflege, in: Hans Peters (Hg.), Handbuch der kommunalen Wissenschaft und Praxis, Bd. 2, Berlin 1957, S. 169Google Scholar
  18. 68.
    Rüdiger Zuck, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen, Textausgabe mit Einführung und Erläuterungen, Leverkusen 1975, S. 116Google Scholar
  19. 72.
    Otto Ziebill, Geschichte des Deutschen Städtetages, Stuttgart 1961, S. 145Google Scholar
  20. 73.
    August Seeling, Leitsätze zur kommunalen Kulturarbeit, in: Adolf Grimme (Hg.), Kulturverwaltung der zwanziger Jahre, Stuttgart 1961, S. 115Google Scholar
  21. 79.
    Rolf Pausch, Theaterbau in der BRD, Berlin 1974 (Diss. Köln ), S. 29Google Scholar
  22. 80.
    Bernhard Mewes, Theaterbesucher und Theaterinteressenten, in: Die Deutsche Bühne 36 (1965), Heft 3, S. 45–49Google Scholar
  23. 107.
    vgl. hierzu Wolfgang Dünnwald, Die Rechtsstellung des Theaterintendanten, Köln 1964 (Diss.), S. 31Google Scholar
  24. 114.
    Curt Riess, Gustaf Gründgens, Hamburg 1965, S. 281 f.Google Scholar
  25. 123.
    Karl Heinz Stroux (Hg.), In memoriam Gustaf Gründgens, Düsseldorf 1963, S. 9Google Scholar
  26. 129.
    Gustaf Gründgens, Wirklichkeit des Theaters, Frankfurt 1977, S. 160, 162Google Scholar
  27. 131.
    Karl Ruhrberg, Gustaf Gründgens’ Theater in Düsseldorf, in: Die Volksbühne 8 (1955/56), S. 10Google Scholar
  28. 147.
    Niederschrift der Pressekonferenz vom 6. März 1950, in: Badenhausen/Gründgens-Gorski, S. 204–209Google Scholar
  29. 164.
    vgl. zu Begriff und Problematik “subventioniertes Theater”: Wolfdietrich Wezel, Das subventionierte öffentliche Theater, München 1964 ( Diss. )Google Scholar
  30. 167.
    Gustaf Gründgens, Spiegel-Interview, Heft 2, 1958, in: Walter Busse (Hg.),… wir danken Ihnen für dieses Gespräch. 24 Spiegel-Gespräche, München 1970, S. 46Google Scholar
  31. 171.
    vgl. hierzu auch Schulze-Vellinghausen, Theatralische Sendung in dieser Zeit. Eliot, Gründgens und die Neue Theater-GmbH, in: Merian 4 (1951), Heft 5, S. 37Google Scholar
  32. 172.
    Jahre Theater am Wall. 30 Jahre Deutsches Theater in Göttingen, Göttingen 1978Google Scholar
  33. 173.
    zitiert bei: Otto Benecke, Haben wir schuld? Offene Worte über die Struktur des subventionierten Theaters in: Der Städtetag, NF 4 (1951), S. 128f.Google Scholar
  34. 174.
    Werner Uhde, GmbH-Theater oder Regietheater? in: Der Städtetag NF 8 (1955), S. 438–443Google Scholar
  35. 175.
    Leopold-Josef Jansen, Zum Problem einer Überleitung städtischer Regietheater in GmbH- Theater, in: Kommunalwirtschaft 8 (1956), S. 415-426Google Scholar
  36. 176.
    Über die gefährliche Betriebsform “GmbH”, in: Demokratische Gemeinde 2 (1950), Heft 5, S. 24f.Google Scholar
  37. 180.
    Franz Norbert Mennemeier, Modernes Deutsches Drama, Bd. 2, München 1975, S. 140Google Scholar
  38. 189.
    Biografische Anmerkungen in: Ernst Leopold Stahl, Karlheinz Stroux, in: Theater-Almanach 2 (1947), S. 261–212Google Scholar
  39. 192.
    so (u. a.) Karl Ruhrberg, Nach drei Monaten - nach drei Jahren. Das Düsseldorfer Schauspielhaus unter Karl Heinz Stroux, in: Die Volksbühnen (1959), Heft 1, S. 11–16Google Scholar
  40. 193.
    in: Düsseldorfer Schauspielhaus (Hg.), Kurzer Bericht an die Bürger der Stadt Düsseldorf, Düsseldorf 1971, o. S.Google Scholar
  41. 196.
    Bernhard Mewes, Theaterbesucher und Theaterinteressenten, in: Die Deutsche Bühne 36 (1965), Heft 3, S. 45–49Google Scholar
  42. 203.
    vgl. dazu Hermann Glaser, Kulturpolitik und Musiktheater, in: Strukturprobleme des Musiktheaters in der Bundesrepublik Deutschland, Thurnau 1978, S. 106–114Google Scholar
  43. 231.
    vgl. hierzu Peter Bochow, Der Geschmack des Volksbühnenpublikums, Berlin 1965, S. 23Google Scholar
  44. 233.
    Marlene Gärtner, Verband der deutschen Volksbühnenvereine, Düsseldorf 1978, S. 16. Eine kritische marxistische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Volksbühnenbewegung findet sich in: Heinrich Braulich, Die Volksbühne. Theater und Politik in der deutschen Voks- bühnenbewegung, Berlin (Ost), 1976Google Scholar
  45. 241.
    Gründgens in einem Spiegel-Interview 1958, in: Walter Busse ( Hg.),… wir danken Ihnen für dieses Gespräch, München 1970, S. 47Google Scholar
  46. 250.
    Preuss/Wortmann, Theater-Besucherorganisationen und Abonnenten-System in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin 1977, S. 7Google Scholar
  47. 254.
    vgl. hierzu: Henry-E. Simmon, Die Privattheater als Stiefkinder des Wirtschaftswunders, in: Rolf Italiaander (Hg.), Kultur ohne Wirtschaftswunder, München 1970, S. 102Google Scholar
  48. 258.
    vgl. dazu: Hildegard Tournau, Ein kleines Theater voll Poesie und Beunruhigung, fti: Die Volksbühne 12 (1960), Heft 1, S. 18Google Scholar
  49. 283.
    vgl. hierzu die Autorenportäts in: Lore Schaumann, Düsseldorf schreibt. 44 Autorenporträts, Düsseldorf 1974Google Scholar
  50. 284.
    Kurt Loup, Das literarische Düsseldorf der Gegenwart, in: Düsseldorfer Kulturkalender 2 (1957), 2–5, 17–19 und 33–35Google Scholar
  51. 295.
    vgl. dazu Julius Alf, Bürgerliche Musikpflege. Düsseldorfs Musikleben seit der Französischen Revolution, in: Tonhalle Düsseldorf. Vom Planetarium zur Konzerthalle, Düsseldorf 1978, S. 63–69Google Scholar
  52. 296.
    Gottfried Hedler, 100 Jahre Düsseldorfer Symphoniker 1864–1964, Düsseldorf 1964Google Scholar
  53. 322.
    vgl. hierzu Julius Alf, Geschichte und Bedeutung der Niederrheinischen Musikfeste in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, Freiburg/Br. 1939 ( Diss. )Google Scholar
  54. 327.
    Programme und Vorwort im Jahrbuch “106. Niederrheinisches Musikfest”, Düsseldorf 1951Google Scholar
  55. 356.
    Julius Alf, Jugendmusik-Schule oder Jugend-Musikschule? Gedanken zum Sinn der musikalischen Pädagogik, in: Die Volksbühne 12 (1960), Heft 3, S. 7–12Google Scholar
  56. 363.
    mdl. Schracke und: Freunde und Förderer der Musikschule Düsseldorf (Hg.), 20 Jahre Städtische Musikschule Düsseldorf, Düsseldorf 1978Google Scholar
  57. 368.
    Exemplarisch seien hier die Thesen Hilmar Hoffmanns genannt, der u. a. forderte “Kulturarbeit ist heute politische Bildungsarbeit” (Antrittsrede als Kulturdezernent in Frankfurt), in: Mitteilungen der Stadtverwaltung Frankfurt/Main, 47 (1970), S. 433–437Google Scholar
  58. 401.
    Kunibert Jung, Leben und Wirken einer Chorgemeinschaft in 140 Jahren, in: Festprogramm zum 140jährigen Bestehen des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf, Düsseldorf 1958Google Scholar
  59. 409.
    Walter Kordt, Tradition und Gegenwart der Düsseldorfer Kunstakademie, in: Düsseldorfer Kunstkalender 3 (1958), S. 113–116; ebenso: Eduard Trier (Hg.), 200 Jahre Kunstakademie Düsseldorf, Düsseldorf 1973, S. 215Google Scholar
  60. 411.
    Die Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf, in: Die Volksbühne 4 (1951), Heft 3, S. 13Google Scholar
  61. 412.
    Eduard Trier, Ewald Mataré, Köln 1956, S. 21Google Scholar
  62. 422.
    Staatliche Kunstakademie (Hg.), Jahrbuch der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf 1948–1950, Düsseldorf 1950, S. 135Google Scholar
  63. 436.
    vgl. die ausführliche Darstellung der historischen Entwicklung eines Kunstmuseums in Düsseldorf: Wend von Kainein, Akademiemuseum und Museumstradition in Düsseldorf, in: Wallraf-Richarz-Jahrbuch, Bd. XXXIII, Köln 1971, S. 329–338Google Scholar
  64. 440.
    Werner Doede, in: Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf 1945–1948, Düsseldorf 1948Google Scholar
  65. 450.
    Gegen Entartete Kunst, in: Demokratische Gemeinde 6 (1954), S. 26f.Google Scholar
  66. 453.
    Adalbert Klein, Das Hetjens-Museum. 800 Jahre Keramik, Düsseldorf 1972Google Scholar
  67. 457.
    Karl Schracke, Inventur der Kunst, in: Düsseldorfer Kunstkalender 1 (1956), Heft 23, S. 3Google Scholar
  68. 471.
    vgl. zur Geschichte des Vereins die ausfuhrlichen Darstellungen von Kurt Karl Eberlein, Heinrich Schmidt und Friedrich v. Heckmanns, Zur Geschichte des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, in: Kunstverein (Hg.), 5 X 30. Düsseldorfer Kunstszene aus fünf Generationen, Düsseldorf 1979Google Scholar
  69. 484.
    mdl. Conzen sowie Anna Klapheck, Vom Notbehelf zur Wohlstandskunst. Kunst im Rheinland der Nachkriegszeit, Köln 1979, S. 37 und 50Google Scholar
  70. 483.
    vgl. hierzu die Festschrift: 120 Jahre Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf 1968Google Scholar
  71. 512.
    Rede von Werner Schütz und Gustav Lindemann bei diesem Anlaß in: Kurt Loup, Das festliche Haus, Köln/Berlin 1955, S. 301–307Google Scholar
  72. 526.
    Hans-Peter Görgen, Düsseldorf und der Nationalsozialismus, Düsseldorf 1969, S. 138Google Scholar
  73. 536.
    Hugo Weidenhaupt, 50 Jahre Stadtarchiv Düsseldorf, in: Düsseldorfer Jahrbuch 51 (1963), S. 13Google Scholar
  74. 542.
    in: Mitteilungen für die Stadtverwaltung Düsseldorf, 14 (1947), Nr. 19 vom 15. Dezember 1947 S. 59Google Scholar
  75. 544.
    in: Mitteilungen für die Stadtverwaltung Düsseldorf, 15 (1948), Nr. 7, vom 1. April 1948Google Scholar
  76. 554.
    Hans Hugelmann, Die Volksbücherei, Stuttgart 1952, S. 7Google Scholar
  77. 569.
    Umfangreiche Informationen zur baulichen und bibliothekarischen Gestaltung des neuen Zentralgebäudes: Joseph Peters, Die neue Zentrale der Volksbüchereien der Stadt Düsseldorf, in: Bücherei und Büdung 6 (1959), S. 427–436Google Scholar
  78. 572.
    Walter Dirks, Die Funktion der Öffentlichen Bücherei, in: Bücherei und Bildung 5 (1958), S. 49–59Google Scholar
  79. 583.
    Heinz Steinberg, Städtische Büchereien, in: Kommunalwirtschaft 3 (1956), S. 51 ff.Google Scholar
  80. 588.
    Monika Cramer, Die evangelische Büchereiarbeit in der Rheinischen Landeskirche. Eine Geschichte der Jahre 1952–1977, in: Verband evangelischer Büchereien im Rheinland (Hg.), Evangelische Büchereiarbeit im Rheinland und in Westfalen, Düsseldorf 1977, S. 36–51Google Scholar
  81. 589.
    vgl. zum Wandel der Werksbibliotheken: Ursula Sauerborn, Von der Werksbücherei zur Werksbibliothek. Wandel von sozialer Einrichtung zum Instrument der Information und Bildungsarbeit, in: Henkel GmbH (Hg.), Personalförderung als unternehmerische und gesellschaftliche Aufgabe, Düsseldorf 1976, S. 37–47Google Scholar
  82. 590.
    Walter Hensel, Unsere Bücherei, in: Blätter vom Hause 29 (1951), S. 46f.Google Scholar
  83. 593.
    Lore Schaumann, Ein Pavillon im Grünen. Die Bücherei der Henkel-Werke, in: Düsseldorfer Hefte 13 (1968), Heft 14, S. 24Google Scholar
  84. 604.
    Ministerialreferent Richard Schmidt, in: Der Leihbuchhändler 2 (1947), Nr. 9, S. 2Google Scholar
  85. 605.
    in: Nachrichten für wissenschaftliche Bibliotheken 2 (1949), S. 8Google Scholar
  86. 617.
    Zu diesem Ergebnis kam auch der Germanist und spätere Herausgeber der Düsseldorfer Heine-Ausgabe, Prof. Dr. Manfred Windfuhr: Die politischen Spannungen zwischen den beiden Teilen Deutschlands waren zu akut, um neue wissenschaftliche Großunternehmungen auf paritätischer Grundlage aufbauen zu können. (Manfred Windfuhr, Die Düsseldorfer Heine- Ausgabe, in: Jahrbuch für internationale Germanistik 3 (1971), S. 271)Google Scholar
  87. 623.
    Ingeborg Wirth, Nordrhein-Westfalen, in: dies. (Hg.), Handwörterbuch der Erwachsenenbildung, Paderborn 1978, S. 512Google Scholar
  88. 624.
    vgl. zu diesem Gesetz: Fritz Holthoff, Die letzte Klippe für das Gesetz, in: Volkshochschule im Westen 5 (1953), Nr. 1, S. 1–3Google Scholar
  89. 626.
    Jahre Volkshochschule Düsseldorf, Düsseldorf 1969, S. 10–12Google Scholar
  90. 638.
    Vergleich zwischen WS 1948/49 und 1949/50, in: StAD IV 2010; Die Anfälligkeit gerade der Erwachsenenbildung für Sparmaßnahmen in wirtschaftlichen Krisen hatte sich besonders deutlich schon 1929 in Düsseldorf gezeigt. Vgl. dazu die Denkschrift des Kartells Wissenschaftlicher und künstlerischer Vereine der Stadt Düsseldorf, Ein Kapitel Düsseldorfer Kulturpolitik, Düsseldorf 1929Google Scholar
  91. 676.
    Rudolf Tilly, Kulturarbeit im Werk, in: Blätter vom Hause 25 (1947), S. 208Google Scholar
  92. 677.
    ders., Kultur und Werkgemeinschaft, in: Blätter vom Hause 28 (1950), S. 314Google Scholar
  93. 680.
    mdl. Josef Heinrich Sommer; Gesellschaft für christliche Kultur (Hg.), Zehn Jahre Gesellschaft für christliche Kultur, Düsseldorf 1956Google Scholar
  94. 686.
    vgl. z. B. für den literarischen Sektor: Franz Norbert Mennemeier, Modernes Deutsches Drama, Bd. 2, München 1975, S. 148ff.; Hans Daiber, Deutsches Theater seit 1945, Stuttgart 1976, S. 7Google Scholar
  95. 688.
    zitiert nach: Ulrich Borsdorf und Lutz Niethammer (Hg.), Zwischen Befreiung und Besatzung. Analysen des US-Geheimdienstes über Positionen und Strukturen deutscher Politik 1945, Wuppertal 1976, S. 310Google Scholar
  96. 703.
    Kommunalpolitik 1926–1964, Köln/Berlin 1970, S. 55Google Scholar
  97. 708.
    Aktenauskunft Dr. Weidenhaupt und “Biographische Notiz”, in: Hanns Kralik, Grafik, Ausstellungskatalog Düsseldorf 1980, S. 2Google Scholar
  98. 709.
    Hanns Kralik, Rückblick, in: Ausstellungskatalog Düsseldorf 1980, S. 24Google Scholar
  99. 715.
    Hanns Kralik, Rückblick, in: Ausstellungskatalog Düsseldorf 1980, S. 24Google Scholar
  100. 717.
    Die Unterhaltung des Theaters sowie des Opernorchesters erforderte z.B. 1950 in unterschiedlich großen Städten (Düsseldorf, Essen, Köln, Frankfurt und Solingen) mit einem jeweils verschieden hohen Kulturetat gleichermaßen knapp 60% der kulturellen Aufwendungen. Berechnet wurde dies auf der Grundlage einer Kulturstatistik in: SJDG 39 (1951), S. 233–248Google Scholar
  101. 719.
    Im Gegensatz zu den 58% des Düsseldorfer Kulturetats von 1950 für Schauspiel und Oper entfielen auf “Büchereien und Schrifttum” nur knapp 14%; berechnet nach einer Kulturstatistik in: SJDG 39 (1951), S. 233–248Google Scholar
  102. 721.
    vgl. zur heutigen Bedeutung alltagsnaher Kulturformen die Zusammenfassung: Alternative Kultur. Gegenmodelle zum traditionellen Kulturbetrieb, in: Hilmar Hoffmann, Kultur für alle, Frankfurt/Main 1979, S. 251ff.Google Scholar
  103. 724.
    im Sinne von Herbert Marcuse, Über den affirmativen Charakter der Kultur, in: ders., Kultur und Gesellschaft I, Frankfurt/Main 1965, S. 66Google Scholar
  104. 729.
    zu den Sparmaßnahmen von 1929: Kartell wissenschaftlicher und künstlerischer Vereine der Stadt Düsseldorf (Hg.), Ein Kapitel Düsseldorfer Kulturpolitik, Düsseldorf 1929Google Scholar

Copyright information

© Leske Verlag + Budrich GmbH 1981

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Horn

There are no affiliations available

Personalised recommendations