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Altenhilfe-Planung Wilhelmshaven

Expertenplanung mit Empathie
  • Heinz Strang
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Zusammenfassung

Der Planungsprozeß, den es hier im Sinne eines Lehrstücks unter ausgewählten Gesichtspunkten zu reflektieren gilt, vollzog sich über einen Zeitraum von etwa neun Jahren und ging schließlich auf Wunsch des Planers einvernehmlich zu-ende. Seine augenfälligen Ergebnisstationen, hinter denen die mannigfachen Schwierigkeiten undbesonderen Glücksfälle des langen Weges in der Regel unausgesprochen und nicht weiter beachtet zurücktreten, waren:
  • 1976 Vorlage des Altenplans

  • 1980 Bericht über die wissenschaftliche Begleitung der Senioren-Treffs und Bausteine für ein Soziales HandbuchWilhelmshaven

  • 1981 Vorlage des Jugendplans (mit freizeitpolitischer Dimension) und Leitfaden eines Behindertenplans

  • 1982 Fortschreibung des Altenplans (unter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse einer Befragung zur Situation der Altenheimbewohner).

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Anmerkungen

  1. 1.
    „Empathie“ ist ein Standardbegriff der neueren soziologischen Rollentheorie. Er soll hier bedeuten: dynamisches Einfühlungsvermögen, kompromißfähiges Sich-Hineinversetzen-Können in andere und neue soziale Rollen (z. B. Verwaltung, Politik, Planungsbetroffene bzw. Problemgruppen).Google Scholar
  2. 2.
    Zu den potentiellen Kommunikationsbarrieren zwischen Sozialverwaltung und Sozialwissenschaft siehe z. B.: Strang, H., Vom Umgang mit Sozialverwaltungen — Impressionen aus dem Erfahrungsfeld des Soziologen als Sozialplaner, in: Soziologie, Mitteilungsblatt der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 1979, Heft 1, S. 39 ff.Google Scholar
  3. 3.
    Insbesondere das Reizthema „Autonome Jugendzentren“ wurde im Jugendplan nachdrücklich ausgespart bzw. auf die opportune Bemerkung reduziert: der Verfasser rede autonomen Jugendzentren nicht das Wort, weil Trägerschaft und Verantwortlichkeit problematisch seien; denn es bestehe in der Regel ein Dauerkonflikt zwischen Autonomiebestrebungen der Jugendlichen und dadurch gemeinhin als verletzt empfundenen Ansprüchen der von der Stadt zu gewähleistenden Rechtsordnung.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Kühn, D., Kommunale Sozialplanung, Stuttgart 1975, S. 92Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1984

Authors and Affiliations

  • Heinz Strang

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