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Jugendhilfeplanung „von unten“

Erfahrungen mit Betroffenenbeteiligung und Planungsorganisation in Trier
  • Karl-Heinz Simon
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Zusammenfassung

Gegenüber den Planungsfällen in anderen Städten (und Landkreisen) weist der Planungsprozeß zur Erstellung eines Kommunalen Jugendplanes (Teilplan für den Bereich der außerschulischen Jugendbildung = Jugendarbeit = Jugendpflege) in Trier mindestens drei Besonderheiten auf:
  1. 1

    Die Planungsinitiative ging nicht — wie üblich — vom Rat, der Verwaltung bzw. dem zu-ständigen Fachamt (Jugendamt) oder der Stadtentwicklungsplanung aus, sondern von einer Gruppe betroffener und interessierter Jugendlicher.

     
  2. 2

    Diese Gruppe war im Planungsprozeß z. T. direkt beteiligt.

     
  3. 3

    Der Jugendplan wurde weder verwaltungsintern noch von externen Experten oder beauftragten Instituten erarbeitet, sondern von einer Projektgruppe unter Beteiligung zahlreicher Vertreter von freien Trägern der Jugendarbeit.

     

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Literatur

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1984

Authors and Affiliations

  • Karl-Heinz Simon

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