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Der Aufbau des Industriekontenrahmens

  • Gerhard Pelzel

Zusammenfassung

Der neue Industriekontenrahmen hat sich — verbunden mit dem Gedanken, einen Anschluß an die Entwicklung des europäischen Rechnungswesens zu schaffen — zur Aufgabe gestellt, ein allgemeines Ordnungsschema für die Finanzbuchführung der Industrie zu entwickeln. Von dieser Grundlage ausgehend sollen branchenbezogene und betriebsindividuelle Kontenrahmen bzw. Kontenpläne abgeleitet werden. Dafür war es einerseits erforderlich, von dem den Gemeinschaftskontenrahmen prägenden Prozeßgliederungsprinzip abzugehen, andererseits mußte eine leicht zu handhabende Kontenordnung für die Finanzbuchführung geboten werden. Damit soll nicht nur die Orientierung der Unternehmungen an den neuen Kontenrahmen erleichtert, sondern auch den Anforderungen der elektronischen Datenverarbeitung Rechnung getragen werden. Diese Zielsetzung erforderte im einzelnen die Beachtung folgender Grundsätze für den Aufbau des neuen Kontenrahmens:
  1. Schaffung je eines in sich geschlossenen Rechnungskreises für die Finanzbuchführung und die Kosten- und Leistungsrechnung. Mit diesem als Zweikreissystem bezeichneten Konzept soll es ermöglicht werden, die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) sowohl in ihrer Ausdehnung als auch in ihrem Aufbau bestmöglich zu gestalten, ohne daß die Einheitlichkeit der Kontenordnung im ganzen gefährdet wird.

     

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 1975

Authors and Affiliations

  • Gerhard Pelzel

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