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Allgemeiner Überblick

  • Gerhard Pelzel

Zusammenfassung

Der Gemeinschaftskontenrahmen fungierte zwar mehr als zwanzig Jahre als Richtschnur für die Ausgestaltung des betrieblichen Rechnungswesens, er konnte aber sein Hauptziel, nämlich die Vereinheitlichung des Rechnungswesens, nicht erreichen. Dort, wo branchen- und betriebsindividuelle Eigenheiten es erforderlich machten, vermied man sogar eine Anlehnung an den Gemeinschaftskontenrahmen. Dadurch kam eine Vielfalt von Konten- und Abrechnungssystemen zustande. So wirkte sich z. B. die innerhalb einer Branche unterschiedlichen Produktionsprogramme auf den Inhalt und die Gliederung der Bestandskonten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie auf die Erfolgskonten (Erzeugnisgruppen) aus. Entscheidend prägte auch die Kontenrahmen- bzw. Kontenplangestaltung die Art der Leistung (Massen-, Serienoder Einzelfertigung). Die Art der Leistung bestimmt zwar in erster Linie die Art der Kalkulationsverfahren (Divisions-, Zuschlagskalkulation u. ä.); die Art der Kalkulationsverfahren ihrerseits wirkt sich aber auf die Gliederung der Kostenarten aus: Bei der Divisionskalkulation kommt man mit einer reinen Gliederung nach primären Kostenarten aus, wohingegen bei der Zuschlagskalkulation eine Aufteilung nach Einzel- und Gemeinkosten sinnvoll erscheint1). Bei der auftragsweisen Abrechnung muß man sogar noch unter den Kostenarten Sondereinzelkosten erfassen.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 1975

Authors and Affiliations

  • Gerhard Pelzel

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