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Integration und Selbstbestimmung der Individuen in den Sozialverbänden höherer Wirbeltiere

  • Hubert Hendrichs
Chapter
Part of the Jahrbuch für Rechtssoziologie und Rechtstheorie book series (JRR, volume 12)

Zusammenfassung

Wenn es darum geht, die in den Grundrechten zugrundeliegende rechtswissenschaftliche Konzeption der menschlichen Persönlichkeit hinsichtlich ihrer sozialen, psychologischen und biologischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zur Diskussion zu stellen, dann kann dem Beitrag des Biologen nur eine untergeordnete Bedeutung zukommen. Trotzdem, oder auch gerade deshalb, erscheint es sinnvoll, ihn an den Anfang zu setzen: die verhältnismäßig einfachen, wenn auch massiven und grundlegenden biologischen Rahmenbedingungen können dann gleich zu Anfang einigermaßen gekennzeichnet und in ihrer Bedeutung für die übrigen, wohl meist differenzierter zu diskutierenden Sachverhalte eingeordnet und abgegrenzt werden und ihre Erörterung braucht später die spezifischeren Argumentationen nicht mehr zu unterbrechen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Dieser Bereich wird wissenschaftlich noch wenig behandelt. Von besonderem Interesse in diesem Zusammenhang sind die Beiträge in den folgenden Sammelbänden: Morality as a biological phenomenon. Report of the Dahlem Workshop on Biology and Morals (Berlin 1977), hrsg. v. G. S. Stent, Life Sciences Research Report 9, 1978; Biologische Grundlagen der Geschichtlichkeit des Menschen. Leopoldina Meeting (Halle 1981), hrsg. v. H.-A. Freye, Nova Acta Leopoldina NF 55, Nr. 253, 1983; Der Beitrag der Biologie zu Fragen von Recht und Ethik, hrsg. v. M. Gruter und M. Rehbinder, Schriftenreihe zur Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung 54, 1983. Zur zunehmenden ”Personalisierung” der Primaten vgl. Ch. Vogel, Personale Identität und kognitiv-intellektuelle Leistungsfähigkeit im sozialen Feld nicht-menschlicher Primaten. (Tagung der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften ”Biologie von Sozialstrukturen bei Tier und Mensch”, Hamburg 1981) Veröffentlichungen der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften 50, S. 23-39, 1983Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. hierzu zwei frühere Beiträge des Verfassers zu rechtsanthropologischen Tagungen: Zu möglichen Vorformen des Rechtsgefühls bei höheren Tieren. (Arbeitsgemeinschaft am Zentrum für interdisziplinäre Forschung, Bielefeld 1983) In: Das sogenannte Rechtsgefühl. Jahrbuch für Rechtssoziologie und Rechtstheorie 10, hrsg. v. E.-J. Lampe, S. 57-70, 1985; und: Abweichendes Sozialverhalten bei höheren Wirbeltieren. (Tagung der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts-und Sozialphilosophie, Bielefeld 1984) In: Beiträge zur Rechtsanthropologie. Archiv für Rechts-und Sozialphilosophie, Beiheft 22, hrsg. v. E.-J. Lampe, S. 149-157, 1985.Google Scholar
  3. 3.
    Es besitzt einen großen Vorrat an ”Programmen” für Prozesse auf verschiedenen Ebenen: für Muskelkontraktionen, für die Bewegung eines Körperteiles, für Aktionen des ganzen Körpers; bei einem Raubtier etwa für Öffnen und Schließen des Fanges; dann für Zubeißen und Festhalten, für Schütteln und Zerren; auf einer weiteren Ebene für das Ergreifen und Reißen der Beute, für Jagen und Suchen von Beute, sie ins Versteck zu schleppen, sie zu verteidigen und zu fressen — und jeweils wieder Einzelprogramme für alle Einzelbewegungen, die dabei erforderlich sind. Diese Programme des Tieres sind in seinem neuralen System ”verankert”, sie werden phylogenetisch und ontogenetisch geformt. Sie werden hierarchisch ineinandergeschachtelt gedacht und auf allen Ebenen spezifisch erreg-und hemmbar. Erregung wird ”spontan” — aus der Eigendynamik des programmierten Systems — erzeugt und als Reaktion auf endogene — vom Organismus her gesehen — und exogene Reize. Vgl. hierzu K. Lorenz, Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie, 1978Google Scholar
  4. 4.
    In vergleichbarer Weise wie das einzelne Tier Kontakt mit seiner Umwelt sucht und dabei neue Möglichkeiten entdecken kann, ”tastet” auch die Gruppe als Ganzes ständig ihre Situation in ihrer Umwelt ab und kann dabei auf neue Möglichkeiten stoßen, ihre pulsierende Dynamik auszugestalten oder zu differenzieren. Wie beim Organismus geht es dabei um das neue Aufeinanderabstimmen verschiedener Oszillationen. Wie der Organismus ist die Gruppe ein Oszillatoren integrierender Oszillator, der seinerseits oszillierend am Aufbau umfassender Oszillatoren beteiligt ist.Google Scholar
  5. 5.
    Der Begriff ”wollen” in diesem Sinn soll nicht implizieren, daß Tiere mit Absicht oder bewußt etwas wollen. Das ist nicht gemeint. Im Tier kann es drängen oder wollen, ohne daß man Bewußtsein oder Absicht unterstellen würde.Google Scholar
  6. 6.
    Man sieht einem Tier nicht nur in Konfliktfallen die sich widerstreitenden Motivationen und Tendenzen an — etwa Flucht-und Angriffsbereitschaft oder Meide-und Kontakttendenz sondern auch bei konfliktarm ablaufendem Verhalten sieht man häufig, ob das Tier sich voll einsetzt oder nicht ganz bei der Sache ist; man sieht, wenn das Tier nicht mehr ”richtig will” und es ihm lästig wird, das begonnene Verhalten zuendezuführen. Oft kann man das Hin und Her widerstreitender Tendenzenbis zur Entscheidung verfolgen — etwa wenn ein Tier einerseits etwas Anderes will als die übrigen, andererseits aber doch an der Aktivität der anderen beteiligt sein möchte. Eine methodische Bemerkung ist in diesem Zusammenhang zur Vermeidung von Mißverständnissen angebracht: Es geht um Zustände von Tieren, die über Symptome — charakteristische Verhaltensmuster — erschlossen, diagnostiziert werden. Anthropomorphe Bezeichnungen für Verhalten und Zustände sind als Namen für eindeutig gekennzeichnete und wiedererkennbare Gegebenheiten Verhalten oder Zustände — aufzufassen, nicht als anthropomorphe Deutung dieser Gegebenheiten.Google Scholar
  7. 7.
    Elemente der gleichen Organisationsebene sind immer auch Konkurrenz mit ”drückenden” Wirkungen aufeinander, sie werden in einer Kooperation zusammengehalten von den ”ziehenden” Wirkungen ihrer Einbindung in das gemeinsame, kooperierende Gefüge. Artgenossen sind immer auch Konkurrenten. Im Rahmen einer kooperierenden Aktion, wie der Jagd im Rudel, sind sie zugleich Elemente eines Gefüges, das zusammenhält und die Individuen ”ziehend” einbindet in die gemeinsame Aktion. Die Dynamik eines Rudels ”zieht” ein Individuum mit, auch wenn dieses von sich aus gerade zu etwas Anderem tendiert, der Gruppenprozeß ”saugt” sozusagen die zu ihm passenden Tendenzen an, er ruft sie in den Individuen hervor. Ein junger Wolf lernt seine Rolle bei der kooperativen Jagd nicht oder nicht allein dadurch, daß er das Verhalten erfahrener Tiere imitiert, sondern vor allem dadurch, daß er mitmacht, sich erregt, mitläuft, sich anspannt, mit zufaßt, so wie es seinen Programmen entspricht. Er sieht nicht darauf, was die anderen im einzelnen machen, sondern er spürt, was läuft, und stimmt sich ein, mit allem was er hat an Programmierungen und Antrieben. Er stürzt sich sozusagen hinein in die kooperative Aktion und überläßt sich ihr. Er nimmt dabei den Grad wahr, mit dem die anderen dies auch tun, und er kann wieder ”bremsen”, wenn die anderen dies tun.Google Scholar
  8. 8.
    Die Resonanzfahigkeit eines Tieres auf den unterschiedlichen Ebenen seiner mehrdimensionalen Vernetzung ist eine wichtige Qualität im Hinblick auf die Möglichkeiten seiner sozialen Dynamik: eine Voraussetzung einmal für soziale ”Macht” — das Aufsichziehen hedonistischer Aufmerksamkeit —, und weiter für eine Beteiligung an fulgurativen Prozessen. Die Zusammenhänge werden an anderer Stelle genauer gekennzeichnet, vgl. Abweichendes Sozialverhalten bei höheren Wirbeltieren, a. a. O. (Anm. 2), S. 154ff.Google Scholar
  9. 9.
    Die individuelle Ausprägung von Merkmalen — morphologischen, psychischen oder sozialen — ist zu unterscheiden von der Integration dieser unterschiedlich ausgeformten Merkmale in einem Individuum. Bei den individuellen Eigenschaften ist weiter zu unterscheiden zwischen mehr zufälligen, funktional unwesentlichen Merkmalen — deren Kombination mit den anderen Eigenschaften keine besonderen Integrationsleistungen erfordert — und den funktional wichtigen, phylogenetisch oder ontogenetisch entwickelten Eigenschaften, Fähigkeiten und Neigungen — die einen beträchtlichen Integrationsaufwand erforderlich machen können. Die Eigenart eines Tieres ist von Bedeutung für seine Lebensgestaltung: die Art seiner Vernetzung wird beeinflußt von seinen physischen und psychischen Eigenschaften. Höhere Wirbeltiere weisen Unterschiede auf in Qualitäten, die man in anthropomorpher Benennung bezeichnen könnte mit: ruhig — lebhaft, großzügig — neidisch, spielerisch — ernsthaft, gesellig — einzelgängerisch. Die unterschiedlichen Ausprägungen in diesen zahlreichen Eigenschaftsbereichen müssen im Individuum zu einer funktionstüchtigen Einheit integriert werden; von einem ökonomischen Standpunkt aus gesehen ein sehr aufwendiges und risikoreiches Unternehmen. Wie kommt es in der Evolution dazu? Ist das eine Fehlentwicklung oder hat diese Individualisierung Vorteile? Es geht offensichtlich dabei nicht nur um die Wirtschaftlichkeit des Lebenskampfes: wenn man den Aufwand nur auf das Überleben im Daseinskampf bezieht, werden die Prozesse verschwenderischer und unökonomischer; die einfacheren ”Modelle” bleiben durchaus konkurrenzfähig. Es muß eine Tendenz geben, sich zu steigern und Neues zu erschließen, neue Intensitätsgrade und Strukturqualitäten zu erreichen — und dabei sich neue Probleme einzuhandeln und neue Bewältigungsmöglichkeiten zu entwickeln.Google Scholar
  10. 10.
    In den komplexer werdenden Sozialgefügen wird die Rolleneinordnung des einzelnen Tieres zunehmend deutlich gemacht und auf mehreren Sinneskanälen signalisiert. Dabei werden neben den Orten der Tiere im Gefüge auch deren Stimmungen und Bestrebungen — in Bezug auf unerträgliche oder angestrebte Positionen oder Situationen — in der sozialen Kommunikation erkennbar und signalisierbar. Im Zusammenhang damit differenzieren und steigern sich Aufmerksamkeitsfähig-keiten. Zur Erläuterung sei im folgenden das sogenannte ”Intervenieren” etwas näher beschrieben. Wenn zwei Tiere beieinander stehen oder sich einander annähern und dabei die Intention zu einer spezifischen Interaktion zeigen — z. B. agonistischer, sexueller oder spielerischer Art —, dann kann ihre Aufmerksamkeit auf ein drittes Tier fallen, und sie brechen das intendierte Verhalten vor oder nach Beginn seiner Ausführung ab. Das dritte Tier kann in unterschiedlicher Weise an diesem Vorfall beteiligt sein: es hat entweder gar nichts davon bemerkt, oder die beiden mit ihren Intentionen wahrgenommen; es hat eine Hinwendung und vielleicht die Intention der Annäherung gezeigt, oder es hat sich den beiden angenähert; es hat nach der Annäherung Intentionen gezeigt entweder a. mitzumachen, oder b. einen der Interaktionspartner zu vertreiben — um sich selbst an dessen Stelle zu setzen —, oder c. die Interaktion zu beenden, ohne sich selbst beteiligen zu wollen. Nur in diesem letzten Falle — Eingreifen ohne sich weiter zu beteiligen — wäre von ”Intervenieren” im engeren Sinne zu reden. Eine wichtige, aber meist nicht eindeutig zu klärende Frage ist dann, ob das Tier sich einmischt in die Interaktion der anderen, weil es nur selbst das Verhalten zumindest eines der Partner nicht ertragen kann, oder weil mit einem solchen Verhalten geltende Regeln verletzt würden. Die anderen Tiere des Sozialverbandes können das Intervenieren stören und verhindern, oder es dulden, oder sogar den entsprechenden Rollenträger dazu auffordern — und sich erregen, wenn dieser seiner Aufgabe nicht voll nachkommt, sich sträubt und den Aufforderungen ausweicht. Das gehört zu den höchsten Leistungen in den Sozialgefügen von Tieren und ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich Wollen und Sollen eines Tieres gegenüberstehen können.Google Scholar
  11. 11.
    Simmel stellt fest, daß viele Prozesse des Lebens Vorformen des Religiösen enthalten und besonders geeignet sind, religiöse Prozesse aufzunehmen. Er denkt dabei an psychische Gestimmtheiten — wie z. B. Dankbarkeit, Begeisterung, Ergriffensein, Reue, Sehnsucht, Hoffnung — und an das vertrauende Bezogensein auf die Familie, eine Gruppe, Klasse oder die Menschheit (G. Simmel, Die Religion, Frankfurt, 1906; ders. Lebensanschauung, München, 1918; vgl. G. Müller, Lebensphilosophie und Religion bei Georg Simmel, Berlin, 1960). Gemeinsam ist diesen religioiden Lebensprozessen das Sicheinstimmen des Individuums in einen allgemeineren Prozeß. Das entspricht durchaus heutigen Auffassungen von religiösen Phänomenen. Pannenberg kennzeichnet sie als selbstüberschreitende Ausrichtung des individuellen Lebensvollzugs auf die Einheit und Wirklichkeit der Welt (W. Pannenberg, Anthropologie in theologischer Perspektive. Göttingen, 1983). Rombach spricht hinsichtlich religiöser Prozesse von Steigerungsgeschehen aufgrund der ”Hebungskraft der Wirklichkeit” (H. Rombach, Philosophische Zeitkritik heute. Der gegenwärtige Umbruch im Licht der Fundamentalgeschichte. Philosophisches Jahrbuch 92, 1-16, 1985, S. 6). Es ist wichtig festzuhalten, daß es sich hier um Auffassungen handelt, welche den religiösen Prozeß sehen als orientiert auf eine außermenschliche Wirklichkeit und im Kontakt mit dieser. Eine solche Auffassung unterscheidet sich grundsätzlich von der heutiger soziologischer Theorien, welche religiöse Phänomene auf fiktive Sinnkonstrukte menschlicher Kulturgemeinschaften beziehen (vgl. etwa Th. Luckmann, The invisible religion. The problem of religion in modern society. New York, 1967). Es handelt sich hier also um zwei verschiedene Prozeßarten. Vorformen beider finden sich bei Tieren: a. das selbstvergessene Sichausrichten auf die Resonanz mit allgemeineren Prozessen, und b. die Entwicklung von Regeln und der Bereitschaft, diesen Regeln zu folgen.Google Scholar
  12. 12.
    Es stellt sich hier erneut die schon mehrfach berührte Frage nach dem Grund solcher Entwicklungen. Dient die Steigerung der Individualisierung bis zu Vorformen der Personalität und der Religiosität des Menschen nur der Lebenstüchtigkeit der Individuen im ”Kampf ums Dasein”, oder ist sie darüberhinaus ein Korrelat einer allgemeinen Struktur der Wirklichkeit, die das Leben und seine Prozesse trägt und ausrichtet?Google Scholar
  13. 13.
    Obwohl Pannenberg seine Anthropologie inzwischen umfassender ausgearbeitet hat — W. Pannenberg, Anthropologie in theologischer Perspektive, a. a. O. (Anm. 11) — beziehe ich mich hier vorwiegend auf die frühere Schrift — Ders., Was ist der Mensch? Die Anthropologie der Gegenwart im Lichte der Theologie. (1962) 5. Aufl. 1976-, da hier der Unterschied Mensch-Tier noch stärker thematisiert und auch einfacher formuliert ist; s. insbesondere Kap. 1, S. 6-13; Kap. 5, S. 41-47. Das spätere Werk bezieht sich auf die frühere Schrift und unterscheidet sich in den hier zur Diskussion stehenden Punkten nicht von ihr.Google Scholar
  14. 14.
    Es werden die älteren Teile des Gehirns nicht einfach ausgewechselt und durch neue ersetzt, sondern in neuer Weise auf einer neuen Integrationsstufe verbunden, in ein neues — erweitertes und differenzierteres — Bezugsnetz eingebaut. Die Verteilung und Verarbeitung der Erregungsprozesse sowie die Leistungsfähigkeit des Ganzen ändern sich grundlegend. Vgl. hierzu — insbesondere auch im Hinblick auf den Unterschied Mensch-Tier — F. Seitelberger, Neurobiologische Aspekte der Personalität des Menschen. Nova Acta Leopoldina NF 55, Nr. 253, S. 97-111, 1983Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. hierzu W. Pannenberg, 1983, a. a. O. (Anm. 11)Google Scholar
  16. 16.
    H. Plessner, Die Stufen des Organischen und der Mensch. Einleitung in die philosophische Anthropologie. 1928 Wolfhart Pannenberg und Michael Wolff sowie den Diskutanten der Bielefelder Tagung danke ich für das wohlwollende Lesen des Manuskripts, für Zustimmung und für anregende Kritik.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1987

Authors and Affiliations

  • Hubert Hendrichs

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