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Währungspolitik in einer sozialgeordneten Wirtschaf

  • Thomas Schulte

Zusammenfassung

Währungspolitik als jener Teilbereich der allgemeinen Wirtschaftspolitik, der spezifisch auf das Ziel ausgerichtet ist, die Stabilität des Geldwertes nach innen und außen zu sichern, ist nicht nur ein zentraler Aktionsparameter jeglichen wirtschaftspolitischen Handelns, sondern auch in seiner Aufgabenstellung prinzipiell System-bzw. ordnungsunabhängig. In allen bekannt gewordenen modelltheoretischen Ordnungsvorstellungen ebenso wie in allen wirtschaftsgeschichtlich zutage getretenen realtypischen Erscheinungsformen unterschiedlichster Arten von tauschwirtschaftlichen Systemen wird für die Erreichung eines wirtschaftlichen Gleichgewichtszustandes entweder von der Prämisse ausgegangen, daß das Tauschmittel — in Geldwirtschaften das Geld — selbst keine eigenen wertverändernden Funktionen ausüben dürfe, oder die Forderung erhoben, daß der — meist staatliche — Eingriff notwendig und legitim ist, um derartige wertverändernde Funktionen zu verhindern und auszugleichen.

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Anmerkungen

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler KG, Wiesbaden 1979

Authors and Affiliations

  • Thomas Schulte

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