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Netzmanagement (NM)

  • Jacek Biala

Zusammenfassung

Die Betrachtung der Netzmanagement-Funktionen gehört üblicherweise zu den abschließenden Aktivitäten der Systemplanung. Diese Domäne entzog sich lange Zeit einer durchgreifend einheitlichen Standardisierung und internationalen Definition wichtigster Merkmale. Dabei stehen die Netzbetreiber beim Netzausbau und -betrieb sowie bei der Einführung neuer Dienste vor immer komplexeren Aufgaben. Neben der Sicherstellung des Netzbetriebs gehören hierzu die Verwaltungs- und Wartungsaufgaben. Die Forderung nach leistungsfähigen neuen Verfahren des Telekommunikations-Managements führt auf offene Systeme, die auf globaler Basis verwaltet werden können. Idealerweise sollte jedes Netzelement von jedem Betriebs- und Wartungsterminal aus erreicht werden können. Das Netzmanagement großer moderner Telekommunikationssysteme erfordert eine sehr komplexe, verteilte Informationsverarbeitung einschließlich der MultiVendor- Betriebsmöglichkeit. NM für das GSM-System (GSM-Empfehlungen 12. xx) basiert hauptsächlich auf den Definitionen des ISO System Managements und auf den CCITT Empfehlungen M.30 und M.60. Die Grundlage für die Realisierung von NM-Systemen bilden die prozessorgesteuerten Netzeinrichtungen mit digitalem Betrieb und standardisierten, leistungsfähigen Protokollen. Die Managementinformationen sollen über ein logisch separates TMN (Telekommunication Management Network) transportiert werden. Die benutzte TMN-Standardisierung ist recht allgemein, so daß genug Raum für individuelle, PLMN-interne, z.B herstellerspezifische oder aus anderen Systemversionen übernommene Lösungen und Erweiterungen (mit Berücksichtigung der zukünftigen Pläne) verbleibt.

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Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Jacek Biala

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