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Grundlagen der Mobilkommunikation

  • Jacek Biala

Zusammenfassung

Vor unseren Augen vollzieht sich ein Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter. In der Fernsprechtechnik der letzten beiden Jahrzehnte ist ein enormer Fortschritt zu verzeichnen. Diese beschleunigte Entwicklung wurde erst durch den Einsatz von Mikroprozessoren und die Digitalisierung möglich. Die ihr zugrunde liegende Antriebskraft war die Beherrschung der Halbleitertechnologien und der Innovationsgedanke im Telekommunikationsbereich. Die Möglichkeiten vielfältiger Kommunikation und Verständigung mittels Nachrichtenübertragung sind bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Telekommunikation ist heute eine der am schnellsten wachsenden Industriezweige der Welt. Sie ist bekanntlich zu einem Schlüsselfaktor des wirtschaftlichen Wachstums geworden. Das Welt-Telefonnetz bildet mit zur Zeit 600 Millionen Telefonen die größte und teuerste Infrastruktur (≈1.8 × 1012 $), die je entstanden ist. Gerade in diesem Bereich wird stärker denn je investiert und die aktuelle Entwicklung intensiv vorangetrieben. Es entstehen neue Konzepte und Standards, die als Grundlage des weiteren Fortschritts unabdingbar sind.

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Notes

  1. 1.
    Mobilfunk ist die allgemeine Bezeichnung für die drahtlose Kommunikation mittels elektromagnetischer Wellen. In dieser Arbeit bezieht sich die Abkürzung “MF” auf das digitale, paneuropäische Mobiltelefonsystem.Google Scholar
  2. 2.
    Der Beitrag der PLMN-Netze zum ‘Elektrosmog’ ist im Vergleich zu anderen elektromagnetischen Hochfrequenzquellen gering. Die GSM-Sendeleistungen liegen wesentlich unter denen der Hörfunk-oder TV-Sender. Es ist wichtig zu betonen, daß die Einführung der digitalen Funktechnik in das GSM-System einen wesentlichen Fortschritt auch in bezug auf die Abstrahlleistung darstellt. Durch das TDMA-Verfahren, d.h. die pulsartige Abstrahlung der Sendesignale, lassen sich die vorgeschriebenen Sicherheits-Mindestabstände der Teilnehmer zu den Antennen/TX-Vorrichtungen im Vergleich zu Analogeinrichtungen etwa um einen Faktor acht reduzieren! Solche Techniken wie DTX oder Power Control erlauben weitere Reduktion der Strahlungsdichte. Somit ist die Strahlungsleistung der korrekt funktionierenden Mobilfunkgeräte aus der heutigen Sicht bis zu einem Watt praktisch unbedenklich. Zu den wichtigen Problemen der elektromagnetischen Beeinflussung zählt zur Zeit das Fehlen einer einheitlichen, europäischen EMV-Bestimmung (siehe auch Seite 23: strahlungshygienische Sicht im PCN-System).Google Scholar
  3. 3.
    Die Deltaspezifikationen sind mit dem DCS-Zeichen im Anhang 1 vermerkt.Google Scholar
  4. 4.
    Alle diese Schwierigkeiten und Bestrebungen führen auf ein sehr kompliziertes Gebilde, das von manchen spöttisch als Great Signalling Monster bezeichnet wird.Google Scholar

Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Jacek Biala

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