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PSSC Physik pp 484-507 | Cite as

Das magnetische Feld

  • Joachim Grehn

Zusammenfassung

Im Alter von 67 Jahren schrieb Albert Einstein seine Selbstbiographie. Er erinnert sich hier an den Tag, an dem er als Vierjähriger von seinem Vater einen Kom-paß als Spielzeug geschenkt bekam. Bis ins hohe Alter hat Einstein die Erinnerung an das eigenartige Verhalten der Kompaßnadel nicht mehr vergessen. Viele Menschen haben mit einem Kompaß gespielt. Nicht wenige erlebten schon als Kinder die Faszination, die von einem Hufeisenmagneten ausgeht, der Eisen anziehen kann. In diesem Kapitel sollen die magnetischen Kräfte untersucht und die Grundbegriffe des magnetischen Feldes erarbeitet werden. Wir werden damit in der Lage sein, die Kraftwirkungen zu verstehen.

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References

  1. 1.
    In Wirklichkeit zeigt die Magnetnadel nur solange ungefähr in Richtung des geographischen Nordpols, solange man sich zwischen den Polarkreisen befindet. Auf der nördlichen Halbkugel zeigt der Nordpol einer um eine horizontale Achse drehbaren Magnetnadel immer nach unten. Dadurch wird die „Inklination“ des Erdmagnetfeldes angezeigt.Google Scholar
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    Nicht jede Grööe mit Betrag und Richtung ist ein Vektor.Google Scholar
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    Diese Einheit trägt ihren Namen nach dem großen Mathematiker Carl Friedrich Gauß. Gauß regte die absolute Messung der Stärke des magnetischen Erdfeldes an. Er entwickelte eine Einheit für die magnetische Feldstärke, unabhängig von „Standardmagneten“. 1 Gauß ist die magnetische Feldstärke in der Mitte einer kreisförmigen Leiterschleife, die von einem Strom der Stärke 10 A durchflossen wird. Die Einheit Gauß ist im Internationalen Einheitensystem nicht mehr enthalten.Google Scholar
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    Was die zeitliche Änderung von magnetischen Feldern zur Folge hat, wird im nächsten Kapitel untersucht werden.Google Scholar
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    Leider wird in den meisten vor 1961 gedruckten Tabellen als Basis der Sauerstoff mit der Atommasse 16 u gewählt. Wegen einer Reihe von erheblichen Schwierigkeiten wurde im Jahre 1961 offiziell 12C als Basis eingeführt.Google Scholar

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Authors and Affiliations

  • Joachim Grehn

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