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Grundlagen der Investitions- und Finanzierungstheorie

  • Dieter Schneider
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Zusammenfassung

Gegenstand der finanzwirtschaftlichen Unternehmungspolitik sind jene Entscheidungen, mit denen der Zahlungsbereich einer Unternehmung gemäß den Unternehmenszielen gestaltet werden soll.

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Literatur

  1. 1.
    Zur Technik des Zahlungsverkehrs vgl. z. B. Hans-Dieter Deppe, Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Geldwirt-schaft, Band 1: Einführung und Zahlungsverkehr. Stuttgart 1973; zur Finanzierungstechnik vgl. z. B. Heinrich Rittershausen, Industrielle Finanzierungen. Wiesbaden 1964; Herbert Vormbaum, Finanzierung der Betriebe. 5. Aufl., Wiesbaden 1977.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu z. B. Erich Preiser, Der Kapitalbegriff und die neuere Theorie. In: Die Unternehmung im Markt, Festschrift für Wilhelm Rieger. Stuttgart-Köln 1953, S. 14–38, hier S. 37; Karl Hax, Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen. In: Handbuch der Wirtschaftswissenschaften, Bd. 1, herausgegeben von Karl Hax, Theodor Wessels, 2., Aufl. Köln-Opladen 1966, S. 399–489, hier S. 403 f.; Ludwig Pack, Betriebliche Investition. Wiesbaden 1959, S. 45.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. z. B. Karl Hax, Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen, S. 415 f. Eine Systematik der unterschiedlichen Finanzierungsbegriffe versucht Werner Engelhardt, Die Finanzierung aus Gewinn im Warenhandelsbetrieb und ihre Einwirkungen auf Betriebsstruktur und Betriebspolitik. Berlin 1960, S. 27–54.Google Scholar
  4. 4.
    Ähnlich Preiser, S. 16: Kapital ist Geld für Investitionszwecke.Google Scholar
  5. 5.
    Curt Sandig, Finanzen und Finanzierung der Unternehmung. 2., überarbeitete und ergänzte Auflage unter Mitarbeit von Richard Köhler, Stuttgart 1972, S. 1.Google Scholar
  6. 6.
    Joachim Süchting, Finanzmanagement. Theorie und Politik der Unternehmensfmanzierung. 2. Aufl., Wiesbaden 1978, S. 29.Google Scholar
  7. 7.
    Die Definition geht zurück auf Bertil Hållsten, Investment and Financing Decisions. On Goal Formulation and Model Building. Stockholm 1966, S. 17 f., Hållsten widerlegt in diesem Zusammenhang die Trennung Erich Schneiders in Investitionen vom Typ I und Typ II (Erich Schneider, Wirtschaftlichkeitsrechnung. Theorie der Investition. 7. Aufl., Tübingen-Zürich 1968, S. 9 f.).Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Otfrid Fischer, Finanzwirtschaft der Unternehmung I. Tübingen-Düsseldorf 1977, S. 102 f.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. z. B. Süchting, S. 34; Günter Wöhe, Jürgen Bilstein, Grundzüge der Unternehmensfinanzierung. München 1978, S. 19.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. z. B. O. Fischer, S. 40; Süchting, S. 32 f., Wöhe, Bilstein, S. 11–13.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Eugen von Böhm-Bawerk, Positive Theorie des Kapitals, Bd. 2, S. 205–247, bes. S. 228 f., 236; siehe auch Dieter Schneider, Gewinnermittlung und steuerliche Gerechtigkeit. In: ZfbF, Jg. 23 (1971), S. 352–394, hier S. 360 f.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. dazu J[ack] Hirshleifer, On the Theory of Optimal Investment Decision. In: The Journal of Political Economy, Vol. 66 (1958), S. 329–352; zitiert nach dem Wiederabdruck in: The Management of Corporate Capital, edited by Ezra Solomon. 3rd printing London 1964, S. 205–228, hier S. 205 f.; Adolf Moxter, Präferenzstruktur und Aktivitätsfunktion des Unternehmers. In: ZfbF, Jg. 16 (1964), S. 6–35, hier S. 11–18; Koch, der ebenfalls »ein Theorem über die Handlungsweise des privaten Subjekts« ableiten will, »welches so allgemein wie möglich gehalten ist«, engt den Konsumstrom jedoch auf eine vorgegebene zeitliche Verteilung der Entnahmen ein, vgl. Helmut Koch, Grundlagen der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Wiesbaden 1970, S. 73–76.CrossRefGoogle Scholar
  13. 13.
    Nach Hålteten, S. 41, findet sich diese Erkenntnis erstmals in einer Arbeit von T. Rodseth, Allokering av kapital. Bergen 1961, S. 115 ff. Im deutschen Schrifttum sind Modelle dieser Art vorgetragen worden von Herbert Hax, Investitions- und Finanzplanung mit Hilfe der linearen Programmierung. In: ZfbF, Jg. 16 (1964), S. 430–446, hier S. 436 f.; H[erbert] Jacob, Neuere Entwicklungen in der Investitionsrechnung. In: ZfB, Jg. 34 (1964), S. 487–507, 551–594, hierS. 581–591.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. dazu auch Herbert Hax, Bewertungsprobleme bei der Formulierung von Zielfunktionen für Entscheidungsmodelle. In: ZfbF, Jg. 19 (1967), S. 749–761, bes. S. 760.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. im einzelnen S. 376–408; zu den verschiedenen Verfahren der Investitionsrechnung vgl. auch die klare Darstellung bei Lutz Kruschwitz, Investitionsrechnung. Berlin-New York 1978, bes. Kap. 2 und 4.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. u. a. Irving Fisher, The Theory of Interest. New York 1930, reprinted 1965, S. 257; Hirshleifer, On the Theory of Optimal Investment Decision, S. 206; Horst Albach, Investition und Liquidität. Die Planung des optimalen Investitionsbudgets. Wiesbaden 1962, S. 30 f.Google Scholar
  17. 17.
    So Erich Schneider, Kritisches und Positives zur Theorie der Investition. In: Weltwirtschaftliches Archiv, Bd. 98 (19671), S. 314–348, hier S. 316; ders., Wirtschaftlichkeitsrechnung, S. 26.Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. Samuelson, Some Aspects of the Pure Theory of Capital, S. 475; Hirshleifer, On the Theory of Optimal Investment Decision, hier S. 222–227. Auf die Mehrdeutigkeit hat erstmals hingewiesen C. A. Wright, A Note on »Time and Investment«. In: Economica, New Series, Vol. 3 (1936), S. 436–439; Wright setzt sich mit K[enneth] E. Boulding, Time and Investment, ebenda, S. 196–220, auseinander, der den internen Zinsfuß vor allem propagierte.Google Scholar
  19. 19.
    W[olfgang] Kilger, Zur Kritik am internen Zinsfuß. In: ZfB, Jg. 35 (1965), S. 765–798, hier S. 792, bestreitet für den Normalfall einer Investition (Ausgabe in der ersten Periode, dann laufende Einnahmenüberschüsse) die Notwendigkeit dieser Prämisse: »Es kann auch keinen Zweifel daran geben, daß der Lösungswert des internen Zinsfußes die Effektivrendite der Investition angibt, und zwar ohne irgendwelche Prämissen über die Anlage frei werdender Beträge.« Diese Tatsache versucht er an einem Beispiel zu beweisen, in dem die Periodenüberschüsse aufgespalten werden in Zinszahlung und Kapitalrückzahlung. Das Beispiel beweist aber genau das Gegenteil dessen, was bewiesen werden soll; denn die Unterstellung, daß das Kapital teilweise zurückgezahlt wird, ist doch schließlich eine Prämisse über die Anlage freiwerdender Beträge. Abgesehen davon kann man bestreiten, ob es zweckmäßig ist, den Begriff Effektivrendite zu verwenden, wenn die Kapitalbindung der Investition im Zeitablauf sinkt.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. Hirshleifer, On the Theory of Optimal Investment Decision, S. 222, 228.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Hirshleifer, On the Theory of Optimal Investment Decision, S. 225; vgl. dazu auch Daniel Teichroew, Alexander A. Robichek, Michael Montalbano, An Analysis of Criteria for Investment and Financing Decisions under Certainty. In: Management Science, Vol. 12 (1966), S. 151–179; William H. Jean, On Multiple Rates of Return. In: The Journal of Finance, Vol. 23 (1968), S. 187–191, und die dort angegebenen Quellen.Google Scholar
  22. 22.
    So Erich Schneider, Kritisches und Positives zur Theorie der Investition, S. 317.Google Scholar
  23. 23.
    Vgl. dazu auch Hållsten, S. 55.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. Hans Meyer, Zur allgemeinen Theorie der Investitionsrechnung. Düsseldorf 1977. Sein Verfahren stellt eine mehrfache Verbesserung des Vorschlages von R. H. Baldwin, How to Assess Investment Proposals. In: Harvard Business Review, Vol. 37, No. 3 (1959), S. 98–104, dar; vgl. im einzelnen Hans Meyer, Die Fragwürdigkeit der Einwände gegen die interne Verzinsung. In: ZfbF, Jg. 30 (1978), S. 39–62.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. z. B. B. M. Gerbel, Rentabilität, Fehlinvestitionen, ihre Ursache und ihre Verhütung. 2. Aufl., Wien 1955, S. 102–107; Otfrid Fischer, Bankbilanz-Analyse. Meisenheim 1956, S. 50–53; Herbert Vormbaum, Die Zielsetzung der beschäftigungsbezogenen Absatzpolitik erwerbswirtschaftlich orientierter Betriebe. In: ZfhF, NF, Jg. 11 (1959), S. 624–636; ders., Das finanzwirtschaftliche Gleichgewicht des Betriebes. In: ZfB, Jg. 32 (1962), S. 65–81, bes. S. 67 f.; Ludwig Pack, Maximierung der Rentabilität als preispolitisches Ziel. In: Zur Theorie der Unternehmung, Festschrift zum 65. Geburtstag von Erich Gutenberg, herausgegeben von Helmut Koch. Wiesbaden 1962, S. 73–135, bes. S. 93–105.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Lutz, S. 16–48.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. dazu auch Herbert Hax, Rentabilitätsmaximierung als unternehmerische Zielsetzung. In: ZfhF, NF, Jg. 15 (1963), S. 337–344, bes. S. 342.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. dazu erstmals Emst Walb, Unternehmungsgewinn und Betriebsgewinn. In: ZfhF, Jg. 20 (1926), S. 545–559, hier S. 553.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. dazu näher Dieter Schneider, Steuerbilanzen. Wiesbaden 1978, bes. Kapitel B. III. und IV, sowie hier S. 560–564.Google Scholar
  30. 30.
    Es trifft also nicht zu, wenn eine Gruppe von »Anti-Bilanz-Theoretikern« behauptet, der Unternehmer brauche für seine Planungs- und Kontrollzwecke den Begriff des Periodengewinns nicht. Diese Auffassung vertraten z. B. Paul Riebel, Die Problematik der Normung von Abschreibungen. In: Der Betrieb, Jg. 13 (1960), S. 729–734, hier S. 733 f.; Walther Busse von Cölbe, Aufbau und Informationsgehalt von Kapitalflußrechnungen. In: ZfB, Jg. 36 (1966), 1. Ergänzungsheft, S. 82–114, bes. S. 113 f.; Adolf Moxter, Die Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung und der Stand der Bilanztheorie. In: ZfbF, Jg. 18 (1966), S. 28–59, bes. S. 41, 57.Google Scholar
  31. 31.
    E[ugen] Schmalenbach, Grundlagen dynamischer Bilanzlehre. In: ZfhF, Jg. 13 (1919), S. 1–60, S. 65–101, hier S. 10; ders., Dynamische Bilanz, 13. Aufl., Köln-Opladen 1962, S. 33 f.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Kenneth E. Boulding, Economic Analysis. Revised edition, New York 1948, S. 820–822; Lutz, S. 220 f.; Horst Albach, Grundgedanken einer synthetischen Bilanztheorie. In: ZfB, Jg. 35 (1965), S. 21–31.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. J[ohn] R[ichard] Hicks, Maintaining Capital Intact: A Further Suggestion. In: Economica, New Series, Vol. 9 (1942), S. 174–179, hier S. 177.CrossRefGoogle Scholar
  34. 34.
    Vgl. Schneider, Steuerbilanzen, S. 73, 78.Google Scholar
  35. 35.
    Dieter Schneider, Bestimmungsgründe des Substanzverzehrs durch Scheingewinnbesteuerung. In: Der Betrieb, Jg. 27 (1974), S. 1073–1078, hier S. 1077; vgl. auch ders., Steuerbilanzen, S. 82–85, zum folgenden S. 88–95, 75 f.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Fisher, The Nature of Capital and Income, S. 51 f.; John B. Canning, The Economics of Accountancy. New York 1929, bes. S. 143–178; Erik Lindahl, The Concept of Income. In: Economic Essays in Honour of Gustav Cassel. London 1933, reprinted 1967, S. 399–407; ders., The Concept of Gains and Losses. In: Festskrift til Frederik Zeuthen. Utgivet af Nationalokonomisk Forening. Nationaløkonomisk Tidskrift — Beilage zum 96. Band. Kobenhavn 1958, S. 208–219; Hicks, Maintaining Capital Intact, S. 177; Jaakko Honko, Yrityksen Vuositulos. The Annual Income of an Enterprise and Its Determination. A Study from the Standpoint of Accounting and Economics, Summary. Helsinki 1959; einige Stellen bei Schmalenbach (E[ugen] Schmalenbach, Dynamische Bilanz. 13. Aufl., Köln-Opladen 1962, S. 46 f.) und Rieger (Wilhelm Rieger, Einführung in die Privatwirtschaftslehre. 3. unveränd. Aufl., Erlangen 1964, S. 213) lassen sich in ähnlichem Sinne deuten; vgl. dazu auch Dieter Schneider, Bilanzgewinn und ökonomische Theorie. In: ZfhF, NF, Jg. 15 (1963), S. 457–174.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Schneider, Steuerbilanzen, S. 73.Google Scholar
  38. 38.
    Neuerdings z. B. Jochen Drukarczyk, Finanzierungstheorie. München 1980, S. 64.Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. Franz W. Wagner, Kapitalerhaltung, Geldentwertung und Gewinnbesteuerung. Berlin usw. 1978, S. 210 f.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1980

Authors and Affiliations

  • Dieter Schneider
    • 1
  1. 1.Ruhr-Universität BochumDeutschland

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