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Zusammenfassung

„[…] Aus der ex post-Perspektive haben sich „eingeplante“ Synergieeffekte bei Unternehmensakquisitionen oft als unerfüllbare Hoffnungen herausgestellt […].“1 Die Schmalenbach-Gesellschaft — Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. erklärte hierzu auf dem 53. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag mit dem Thema „Management von Akquisitionen“, „daß die gegenwärtige Fusionswelle keineswegs nur betriebswirtschaftlich veranlaßt sei: „In vielen Zusammenschlüssen muß eher das Ergebnis eines Modetrends denn einer kühlen, rationalen Abwägung gesehen werden.“ Entsprechend oft würden Fusionen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Nach neuesten Untersuchungen liege die Erfolgswahrscheinlichkeit bei nur rund 40 Prozent. Das heißt, die vor einem Unternehmenszusammenschluß formulierten strategischen Ziele, beispielsweise die Schaffung von Synergien, würden nicht in erhofftem Umfang erreicht.“2 In gleicher Weise äußert sich der Arbeitskreis Die Unternehmung im Markt (Arbeitskreis Hax): „Die Ergebnisse dieser Akquisitionsfälle, oft mit dem erklärten Ziel, Synergiepotentiale auszuschöpfen, sind ernüchternd, denn es zeigt sich, daß die Zahl der Fehlschläge die der Erfolge weit übersteigt.“3

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Christoph A. Butz

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