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Dämpfe und reale Gase

  • Harry Pfeifer
  • Herbert Schmiedel

Zusammenfassung

Als Dampf (vapor), genauer gesagt als gesättigten Dampf (saturated vapor), bezeichnet man das Gas, das sich in einem abgeschlossenen Volumen über einer Flüssigkeit bildet. für Wasserdampf gibt es im Englischen wegen der großen technischen Bedeutung ein eigenes Wort (steam). Ist alle Flüssigkeit verdampft, so spricht man von einem realen Gas (real gas). Synonyme sind ungesättigter Dampf (unsaturated vapor) oder auch überhitzter Dampf (superheated vapor). Mit Vergrößerung des Volumens bei konstanter Masse (Molzahl) erfolgt schließlich der übergang zum idealen Gas (ideal gas). Den Druck des gesättigten Dampfes bezeichnen wir mit psv, wobei sv an saturated vapor erinnern soll. psv ist stoffspezifisch und hängt von der Temperatur ab, aber nicht vom Volumen. Den dampfförmigen, den flüssigen und den festen Zustand eines Stoffes nennt man seine drei Aggregatzustände (states of aggregation). Demgegenüber bezeichnet man als Phasen (phases) homogene Gebiete eines Stoffes, die durch unterschiedliche Anordnung der Teilchen charakterisiert sind. Zu den Phasen zählen also neben den drei Aggregatzuständen evtl. noch verschiedene Modifikationen (polymorphs) des Stoffes im festen Zustand. Beispielsweise sind Graphit und Diamant zwei Modifikationen des festen Kohlenstoffes.

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Copyright information

© B. G. Teubner Verlagsgesellschaft Leipzig 1997

Authors and Affiliations

  • Harry Pfeifer
    • 1
  • Herbert Schmiedel
    • 1
  1. 1.Universität LeipzigDeutschland

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