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Neue Medien als Ordnungsfaktoren

  • Christina Schachtner
Chapter
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Part of the Bildung und Neue Medien book series (BUNM, volume 3)

Zusammenfassung

Konstruktivistische Bildung will das „Konstruktionsspiel“fordern, will ermutigen, neue Blicke zu riskieren, durch die neue Themen ins Blickfeld geraten oder vertraute thematische Wissensvorräte einer konstruktivistischen Revision unterzogen werden, indem gefragt wird: Wie sehen wir etwas und warum ist es so selbstverständlich, es so zu sehen? Sind andere Sichtweisen denkbar? Die NM eignen sich als evokatorische Objekte, (de-)konstruktivistische Blicke zu provozieren. Ein durch solche Blicke in den Mittelpunkt geratenes, durch die verschiedenen Veranstaltungen des Modellprojekts sich ziehendes Thema war das Thema Ordnung. Angeregt durch Seminartitel wie ‚Computeraneignung und Geschlecht‘und Modernisierung, Neue ‚Medien, neue soziale Ungleichheiten‘richtete sich die Aufmerksamkeit der Studierenden auf die Geschlechterordnung sowie auf die Welt- und Sozialordnung im Kontext NM. Die NM wurden als Kulturtechnik (re-, de-)konstruiert, die Ordnungen sichtbar macht, initiiert und befördert. Es wurden Beobachtungen auf Subjekt- und Gesellschaftsebene zusammengefugt, sortiert, zueinander in Beziehung gesetzt, Vergleiche angestellt, Verbindungen dekonstruiert und Transformationsmöglichkeiten erörtert. Solche Operationen, die Foucault als Ordnen der Dinge bezeichnet, verlangen, Inhalte einander anzunähern, zu analysieren, zu isolieren, anzupassen und zu verschachteln, Kohärenzen aufzudecken (vgl. Foucault 1971,22).

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© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • Christina Schachtner

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