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Computerkultur: Denkstile und Metaphorik

  • Peter Berger
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Zusammenfassung

Wie bei jeder Kultur liegt eine der zentralen Funktionen auch der Computerkultur darin, kollektiven Sinn zu stiften und damit soziale Identität herzustellen. Aus der Perspektive des Weltbildmodells dieser Untersuchung geschieht dies auf dem Wege der Ausprägung konsistenter Lebens- und Denkstile durch die Induziemng kohärenter Weltbilder. Eine der fundamentalen kollektiven Wurzeln der Computerkultur liegt in der besonderen Qualität der ‘anthropomorphen Maschine’ Computer, zugleich instramentelles und projektives Medium zu sein, universelles Werkzeug und zugleich Metapher für mannigfache Spiegelungen genuin menschlicher Qualitäten. Neben allgemeinen Aspekten von Computerkultur, deren Etablierung sich als Ablösung einer technischen Kultur durch eine andere — der automobilen durch eine ‘informatische’ — verstehen lässt, soll daher im Folgenden auch der vielfältigen Computermetaphorik sowie charakteristischen ‘Computerdenkstilen’ nachgegangen werden. Da beide Phänomene einen Zugang zum Verständnis der Computerweltbilder von Lehrem eröffnen — zu einer Exploration dessen, was für sie Computerkultur ausmacht und in welcher Beziehung diese zu ihrer professionellen Kultur und zu ihrer persönlichen Alltagskultur steht —, sind sie im Forschungskontext der vorliegenden Studie von erheblicher Relevanz.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

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  • Peter Berger

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