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Die Störfälle bei Hoechst im Frühjahr 1993. Eine Fallstudie zur sozialen Konstruktion ökologischer Konflikte

  • Sven Kesselring

Zusammenfassung

Der Rosenmontag 1993 wird mit Sicherheit in die deutsche Chemiegeschichte eingehen. An diesem 22. Februar ereignete sich im Griesheimer Werk der Frankfurter Hoechst AG ein Störfall mit weitreichenden Konsequenzen für das Unternehmen und sein soziales, politisches und wirtschaftliches Umfeld. Zehn Tonnen eines giftigen Farbvorprodukts mit dem Namen ortho-Nitroanisol wurden über das Dach der Fabrik »abgeblasen«. Eine größere Explosion sollte so vermieden werden. Zu dem Unfall kam es, weil ein Arbeiter vergessen hatte, einen Rührer für das Stoffgemisch einzuschalten. Die Temperatur stieg über den Explosionspunkt, und der Reaktionskessel ging in die Luft.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Sven Kesselring

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