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Die Kommunikationspolitik der chemischen Industrie im Wandel

  • Marion Dreyer

Zusammenfassung

Schon längst sind es nicht mehr die Umweltbewegung und ihre Organisationen allein, die öffentlich über Umweltthemen und -probleme argumentieren und diskutieren. Die Umweltfrage hat sich als Thema des öffentlichen Diskurses etabliert und wird von den verschiedensten gesellschaftlichen Akteuren, auch von den (ursprünglichen) Gegnern der Umweltbewegung kommuniziert. Auf Seiten der Industrie ist es vor allem die chemische Industrie, die sich seit Mitte der 80er Jahre in wachsendem Maße im Umweltdiskurs engagiert. Ökologische Kommunikation der chemischen Industrie ist Teil eines übergreifenden Wandels der öffentlich-keitsgerichteten Kommunikation der Unternehmen und Verbände dieses Industriesektors, der in einem kausalen Zusammenhang mit der Karriere der sogenannten »neuen« Issues wie des Umweltthemas und Fragen der sozialverträglichen Technikgestaltung steht. Die veränderte externe Kommunikation, die sich unter anderem durch eine zentrale Stellung der ökologischen Thematik auszeichnet, stellt eine Antwort auf eine veränderte sektorale bzw. Unternehmens-Umwelt dar. Ihr vorrangiges Ziel ist die Legitimierung industriellen Handelns unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und Anforderungen.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Marion Dreyer

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