Advertisement

Die Rekonstruktion des demokratischen Verfassungsstaates

  • Tine Stein
Chapter
  • 45 Downloads

Zusammenfassung

Der Begriff, der für diese Untersuchung grundlegend sein soll, muß gleichermaßen den Anspruch erfüllen, die Wirklichkeit dessen, was er bezeichnet, angemessen zu umfassen,1 wie auch die Geltungsgrundlage des Ordnungstypus auszudrücken, wodurch er zugleich eine kritische Funktion erfüllt. Die Rekonstruktion dessen, was unter dem Begriff „demokratischer Verfassungsstaat“ firmiert, dient im Zusammenhang dieser Untersuchung mehreren Zwecken. Zunächst soll plausibel gemacht werden, warum die Bezeichnung „demokratischer Verfassungsstaat“ gewählt wurde, nicht aber „Demokratie“ in Verbindung mit dem einen oder anderen Attribut2 oder „Republik“ oder „Gemischtes Verfassungssystem“ für die hier zu untersuchende Ordnung. Zugleich kann in diesem Abschnitt der Aufgabe nachgegangen werden, die konstitutiven Strukturelemente dieses Ordnungstyps zu bestimmen, die dann später im zweiten Teil, im Rahmen der Prüfung ihrer Qualitäten angesichts der ökologischen Herausforderung, genauer vorgestellt werden. Dabei wird die Rekapitulation der Entwicklung des demokratischen Verfassungsstaates, auch in historischer Perspektive, hilfreich sein.3

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Reference

  1. 14.
    Ernst Fraenkel: Staatsformen, in: ders./ Karl Dietrich Bracher (Hg.), Staat und Politik. Das Fischer Lexikon, 2. Neuaus., Frankfurt am Main 1964, S. 318fGoogle Scholar
  2. 30.
    Dolf Sternberger: Die neue Politie. Vorschläge zu einer Revision der Lehre vom Ver fassungsstaat, in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart, Neue Folge, Bd. 33 (1984), S. 1–40, hier S. 23Google Scholar
  3. 46.
    Ernst Fraenkel: Die repräsentative und die plebiszitäre Komponente im demokratischen Verfassungsstaat, in: ders., Deutschland und die westlichen Demokratien, 5. Aufl., Stuttgart 1973, (erstmalig 1958), S. 113–151Google Scholar
  4. 56.
    Dieter Grimm: Verfassung, in: ders.. Die Zukunft der Verfassung, Frankfurt a. M. 1990, S. 11–28, hier S. 32Google Scholar
  5. 58.
    Ulrich K. Preuß: Revolution, Fortschritt und Verfassung. Zu einem neuen Verfas sungsverständnis, Berlin 1990, S. 18Google Scholar
  6. 79.
    Martin Shapiro (ed.): The constitution of the United States and Related Documents, New York 1968, pp xxi-xxii (Introduction).Google Scholar
  7. 80.
    Jean-Jacques Rousseau: Vom Gesellschaftsvertrag, Stuttgart 1983 (2. Buch, Kap. 1–4)Google Scholar
  8. 82.
    Werner Kägi: Rechtsstaat und Demokratie. Antinomie und Synthese, in: Grundprobleme der Demokratie, hrsg. v. Ulrich Matz, Darmstadt 1973, S. 107–146 (erstmalig 1953).Google Scholar
  9. 118.
    Jon Elster: Ulysseus and the Sirens, Cambridge 1984, S. 36Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Tine Stein

There are no affiliations available

Personalised recommendations