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Die umworbene Gesellschaft. Eine Einführung

  • Michael Jäckel

Zusammenfassung

Nach Auffassung von Siegfried J. Schmidt und Brigitte Spieß ist Unübersichtlichkeit die einzige verbindende Klammer für Phänomene, die der Begriff »Werbung« zusammenzufassen versucht: „Die Zeit der stimmigen Gesamtportraits ist angesichts unübersehbarer Pluralitäten und Proliferationen auch für die Werbung endgültig vorüber.“ (1997, S. 9) Wie auch immer man zu solchen Einschätzungen stehen mag — die Werbung selbst muß zunehmend erkennen, daß Aufmerksamkeit ein knappes Gut ist. Selbst Publikationen, die sich aus wissenschaftlicher Perspektive mit diesem Sachverhalt auseinandersetzen, antizipieren diese Situation. So lautete der Titel eines im Routledge-Verlag erschienenen Buches: „Buy this Book. Studies in Advertising and Consumption.“ (Nava et al. 1997)

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Literatur

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Michael Jäckel

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