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Einleitung

  • Michael B. Buchholz
  • Ulrich Streeck

Zusammenfassung

Im Briefwechsel zwischen SANDOR FERENCZI und GEORG GRODDECK erwähnt Ferenczi in einem Brief vom 11. Dezember 1922 an seinen Freund, wie wenig Gewinn FREUD sich für die Psychoanalyse seiner Patienten von aufklärenden Argumenten versprach: „Schon Meister FREUD zitierte aber gelegentlich den Satz: Argumente sind billig wie Brombeeren!“ Und in diesem Brief drückt FERENCZI auch seine eigene Überzeugung aus: „Ich ... meine, daß Diskussionen die Klärung der fraglichen Probleme nicht im geringsten fördern.“ Dies schreibt einer der engsten Mitarbeiter und Freunde FREUDS, ein äusserst origineller Mann einer Wissenschaft, die sich „Aufklärung“ auf ihre Fahnen geschrieben hat. Wenn Argumente, diese als so zentral angesehenen Instrumente der Aufklärung, für den therapeutischen Dialog von einem seiner Meister als eher untergeordnet angesehen werden, was also geschieht in der therapeutischen Beziehung? Und lässt sich das selbst wiederum aufklären?

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1994

Authors and Affiliations

  • Michael B. Buchholz
  • Ulrich Streeck

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