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Eine Bemerkung zum Neumannschen Beweis

  • Paul K. Feyerabend
Part of the Wissenschaftstheorie Wissenschaft und Philosophie book series (WWP, volume 2)

Zusammenfassung

Die Angriffe, die Bohm [1], de Broglie [2], Weizel [5] und andere gegen den Neumannschen Beweis der Unmöglichkeit einer deterministischen Interpretation der elementaren Quantenmechanik (QM) gerichtet haben, zeigen, daß der Beweis Schwächen hat, sie zeigen aber nicht, wo diese Schwächen liegen. Am besten ist in dieser Hinsicht die Diskussion, die Fenyes [3] dem Problem gewidmet hat. Er zeigt, daß Konsequenzen der QM, die man als für sie charakteristisch hielt, Konsequenzen des in ihr enthaltenen interpretierten Teils P der Wahrscheinlichkeitsrechnung sind. Diese Konsequenzen treffen also für jede Theorie zu, die P enthält. Aber die Ausführungen von Fenyes sind kompliziert und lassen sich durch eine relativ einfache Betrachtung ersetzen. Das soll in dieser Bemerkung geschehen.

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Literatur

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    Bohm, D.: Phys. Rev. 85, 180 (1952).MathSciNetCrossRefGoogle Scholar
  2. [2]
    Broglie, L. de: La Physique quantique, restera t’elle indeterministe? Paris 1953.Google Scholar
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    Weizel, W.: Z. Physik 134, 264 ff. (1953).Google Scholar

Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1981

Authors and Affiliations

  • Paul K. Feyerabend

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