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Übertragungsfunktion. Filtersynthese

  • Gerhard Ulbricht
Chapter
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Zusammenfassung

Als Übertragungsfaktor H eines Systems wird das Verhältnis einer beliebigen Wirkung (Empfangsgröße) zur entsprechenden Ursache (Sendegröße) bezeichnet:
$$\ddot{U}bertragungsfaktor{\text{ }}\underline {\text{H}} = \frac{{Wirkung}}{{Ursache}}$$
Der Übertragungsfaktor H eines Zweitors ist das Verhältnis Ausgangsgröße/Eingangsgröße und kann z.B. der Spannungs-, Strom- oder Betriebsübertragungsfaktor sein (vgl. 2.6). H ist gewöhnlich frequenzabhängig, da auch die Zweitorparameter von der Frequenz abhängen. Ist die Erregungsfunktion (Eingangsfunktion) f1(t) sinusförmig (mit der Kreisfrequenz ω), so ist bei einem linearen Zweitor auch die Antwortfunktion (Ausgangsfunktion) f2(t) sinusförmig. Das Verhältnis
$$\underline H \left( {j\omega } \right) = {\underline F _{2}}\left( {j\omega } \right)/{\underline F _{1}}\left( {j\omega } \right)$$
(93)
mit den komplexen Effektivwerten (bzw. Amplituden) F1(jω) und F2(jω) von f1(t) und f2(t) wird als der Übertragungsfaktor (komplexer Frequenzgang) des linearen Zweitors bezeichnet. Der Übertragungsfaktor H(jω) kann mit Hilfe der komplexen Rechnung (symbolische Methode) direkt dem gegebenen Zweitor entnommen werden.

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1986

Authors and Affiliations

  • Gerhard Ulbricht
    • 1
  1. 1.Fachhochschule MünchenDeutschland

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