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Personalentwicklung mit Perspektive — Querdenker statt Aufsteiger

  • Jürgen Fuchs
  • Karl Besier

Zusammenfassung

Wenn wir unsere neuen Kolleginnen und Kollegen an ihrem ersten Tag begrüßen, können wir ihnen keine funkelnden Produkte mit Stolz zeigen und sie in keine Werkshalle führen, die Macht und Ansehen des neuen Arbeitgebers vermitteln. Und wir können ihnen keinen geradlinigen Karriereweg bis oben zum Vorstandsvorsitzenden aufzeigen, mit allen zwölf Zwischenstufen, die es zu erklimmen gilt. Schon an ihrem ersten Tag machen die Neuen das, was sie in ihrer ganzen Ploenzke-Zeit tun werden: Menschen kennenlernen, Informationen austauschen und Stimmungen spüren. In der Unternehmenszentrale im Rheingau empfängt sie ein erfahrener Ploenzkianer. Er fördert den Prozeß des gegenseitigen Kennenlernens und führt sie durch alle Räume. Er läßt die zehn bis zwanzig Frauen und Männer das offene Unternehmensklima „schnuppern“, indem er gemäß dem Prinzip der offenen Tür jeden „stört”, der im Hause ist: die Schulungsteilnehmer in den Schulungsräumen, die Geschäftsleitung bei ihrer Strategiesitzung, Herrn Ploenzke (der sich dann gern eine Stunde Zeit für einen Plausch nimmt), die Mitarbeiterinnen der Buchhaltung und des Personalbereichs. Sie alle lassen sich gerne stören. An diesem Begrüßungstag und auch vorher in den Bewerbungsgesprächen nimmt das Thema „Karriere by Ploenzke“ einen breiten Raum ein, weil wir Karriere anders sehen als viele traditionsreiche Unternehmen. Die Kernaussagen hören sich dann etwa so an:

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Jürgen Fuchs
  • Karl Besier

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