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Zentrales Anliegen des Buches

  • Christoph Soukup

Zusammenfassung

An den ersten Umsetzungserfahrungen, die im Rahmen dieses Buches eine wichtige Rolle spielen, zeigt sich, dass sich die effiziente Nutzung von Wissen in Unternehmen schwieriger gestaltet, als dies zunächst vielleicht erwartet wird. Offenbar stoßen Initiativen zum Wissensmanagement auf Schwierigkeiten, die bei schnellem Hinsehen übersehen werden. Eine Position, die Wissen als Gut behandelt, das durch gezieltes Management besser genutzt werden kann, handelt sich Schwierigkeiten ein, die ihr bei der Umsetzung zu schaffen machen. Jedenfalls ist genau das die Fährte, die dieses Buch aufnimmt und verfolgt. Ausgangspunkt ist die große Aufmerksamkeit, die Wissen als Problem für und in Unternehmen geschenkt wird. Der übliche Weg, diesem Problem zu begegnen, scheint darin zu liegen, Wissen als wirtschaftliches Gut zu fassen und es mit (klassischen) Managementmethoden zu „bewirtschaften“. Wissen als Ressource zu konzipieren, beginnt aber schon mit einer problematischen Prämisse, indem Wissen damit der Logik von Produktionsfaktoren unterworfen wird. Wissen jedoch ist nicht knapp (wie Ressourcen es sind) — im Gegenteil, es vermehrt und erhält sich oftmals erst durch Gebrauch. Wissen ist auch nur in Ausnahmefällen ohne Schaden objektivierbar, in der Mehrzahl der Fälle ist Wissen lediglich subjektiv verfügbar, also an seinen Träger und an den Entstehungskontext gebunden.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Christoph Soukup

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