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Sortimentspolitik in Retailbanken

  • Ralf Jasny
  • Andreas Herrmann
  • Norman Hänsler
  • Frank Huber

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund der Diskussion über das Aufbrechen der Wertschöpfungskette von Universalbanken und der damit einhergehenden Trennung der bankbetrieblichen Leistungen zwischen Produktion und Absatz besteht die Notwendigkeit der Banken, für die Teile der Wertschöpfungskette die Absatzfunktionen wahrzunehmen und deren Wertschöpfungsbeitrag aktiv zu gestalten. Trennt man aus einer Universalbank die Retailbanking-Aktivitäten heraus, so ist damit gleichzeitig eine Separation des Hauptvertriebskanals der Universalbank, nämlich das Zweigstellennetz verbunden. Für die Retailbank entsteht damit das Problem, dass sie durch die Gestaltung ihrer Leistung einen eigenen Wertschöpfungsbeitrag erzeugen muss, der über das Angebot ihres eigenen bilanzwirksamen Geschäfts hinausgeht. Selbst hergestellt werden in der Retailbank nur die bilanzwirksamen Geschäfte wie zum Beispiel die Hereinnahme von Einlagen (Passivgeschäft) und die Ausgabe von Krediten (Aktivgeschäft). Alle anderen Leistungen wie zum Beispiel Investmentfonds, Aktienplatzierungen oder Versicherungsleistungen müssen von den jeweiligen Herstellern (Investmentbanken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungen) hinzugekauft werden. Der Teil der Wertschöpfungsaktivitäten, der nicht durch den originären Geschäftsbetrieb einer Bank entsteht, geht in der Retailbank verloren.

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Literaturhinweise

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Ralf Jasny
  • Andreas Herrmann
  • Norman Hänsler
  • Frank Huber

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