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Die Faschistische Gefahr. Der Zweite Weltkrieg

  • Hans Joachim Ilgauds
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Part of the Biographien hervorragender Naturwissenschaftler, Techniker und Mediziner book series (BNTM, volume 45)

Zusammenfassung

Der bedeutende Mathematiker Leon Lichtenstein war ein Vetter Wieners. Lichtenstein, der in Leipzig wirkte, war der Hauptvertreter der Potentialtheorie seiner Zeit und hatte auch sehr erfolgreich über Differentialgleichungen, Integralgleichungen, Hydrodynamik und theoretische Astronomie gearbeitet. Durch seine Arbeiten zur Potentialtheorie war für Wiener der Wissenschaftler Lichtenstein ein Begriff. Wiener kannte dem Namen nach auch einen Verwandten Leon Lichtenstein, brachte aber beide Tatsachen zunächst nicht in Verbindung. Erst durch den Brief einer Tante wurde Wiener auf die naheliegende Verbindung beider Tatsachen gebracht. Wiener schrieb kurzerhand an Lichtenstein — dieser war damals Herausgeber der „Mathematischen Zeitschrift“ — und erhielt die Bestätigung der verwandtschaftlichen Beziehungen. Im Jahre 1924 hatten sich Wiener und Lichtenstein auch persönlich kennengelernt. Lichtenstein war jüdischen Glaubens und wurde 1933 aus seinem Lehramt an der Leipziger Universität vertrieben. Nachfolger Lichtensteins in Leipzig wurde Eberhard Hopf. Wiener kannte Hopf sehr gut.

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Copyright information

© BSB B. G. Teubner Verlagsgesellschaft, Leipzig 1984

Authors and Affiliations

  • Hans Joachim Ilgauds
    • 1
  1. 1.LeipzigDeutschland

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