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Konstituierung von Interkulturalität

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Zusammenfassung

Die Analyse manifester Problemdarstellungen der Interagierenden im vorigen Kapitel hat gezeigt, dass divergierende kulturelle Zugehörigkeiten in den deutsch-schwedischen Wirtschaftsgesprächen nur in ausgesprochen seltenen Fällen als relevant kontextualisiert werden. Im folgenden zweiten Teil der empirischen Analyse wird untersucht, mit welchen sprachlichen Mitteln und Formen die Interagierenden sich selbst oder ihr Gegenüber als kulturell unterschiedlich kategorisieren. Es wird analysiert, welche Relevanz kulturelle Selbst- und Fremdverortung in zweitsprachlichen Interaktionen aus dem professionellen Setting Wirtschaft hat, einem Setting, das durch Erfolgs- und Kooperationsdruck sowie berufliche und institutionelle Zwänge besonders bestimmt ist (vgl. Kap. 2.3). Dabei wird von der maßgeblichen Prämisse ausgegangen, dass Kultur als soziale Kategorie durch konversationelles Handeln von Interagierenden interaktiv hergestellt wird.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

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