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Empirische Untersuchung

  • Jörg Zirener
Part of the Schriften zum europäischen Management book series (SEM)

Zusammenfassung

Die vorhergehenden Ausführungen zum theoretischen Bezugsrahmen haben deutlich gemacht, dass aus der Gesamtheit der in den Kapiteln B und C behandelten Themen zur Unternehmenskrise und -Sanierung sowie zur deutschen Insolvenzordnung v.a. drei Themenblöcke im Rahmen des wertorientierten Einsatzes des Insolvenzverfahrens als besonders relevant eingestuft werden. Dies sind das Vorgehen bzw. der Ablauf einer Sanierung in der Insolvenz, die Insolvenzeignungsprüfung und die Parameter der Verwertungsentscheidung. Aufgrund der Bedeutung dieser Themenblöcke für den Erfolg einer Sanierung in der Insolvenz sowie aufgrund ihrer hohen Praxisrelevanz stehen sie im Mittelpunkt der folgenden empirischen Untersuchung. Die empirische Untersuchung versucht somit die Frage zu beantworten, wie eine Sanierung in der Insolvenz aus Sicht der Anteilseigner effizient durchzuführen ist. Dabei sollen sowohl Ergebnisse über die Insolvenzeignung der betrachteten Unternehmen als auch über die Parameter der Verwertungsentscheidung generiert werden. Die Ausweitung der bestehenden Erkenntnisse erfolgt dabei im Rahmen von zwei detaillierten Fallstudien, die um die Ergebnisse zusätzlicher Experteninterviews ergänzt werden. Die der Untersuchung zugrunde liegenden Fragebögen1390 orientieren sich dabei an den drei identifizierten Themenschwerpunkten und sind in drei Blöcke unterteilt.

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Literature

  1. 1391.
    Vgl. Kidder/Judd (1986), S. 26–29Google Scholar
  2. 1392.
    Vgl. Yin (1999), S. 36Google Scholar
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    Vgl. Eisenhardt (1989), S. 544f.Google Scholar
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    Vgl. Yin (1999), S. 102Google Scholar
  5. 1395.
    Vgl. Yin (1999), S. 36ff.Google Scholar
  6. 1396.
    Diese Fallstudie basiert auf drei protokollierten Interviews mit Dr. Helmut Schmitz (Insolvenzverwalter der Babcock Borsig AG sowie weiterer 24 Gesellschaften), Dr. Helmut Balthasar (Mitglied des Vorstandes der Babcock Borsig AG — Ressort Finanzen, Rechtsanwalt bei Görg Rechtsanwälte), Nils von Kuhlwein (Partner von Roland Berger Strategy Consultants). Sämtliche Interviewpartner waren maßgeblich an der Durchführung der Sanierung in der Insolvenz beteiligt. In Ergänzung zu den geführten Interviews wurden die Jahresabschlüsse, Presseveröffentlichungen und die von der involvierten Unternehmensberatung erstellten, nicht vertraulichen Bestandteile aus Präsentationen dieser Fallstudie zugrunde gelegt.Google Scholar
  7. 1397.
    Quelle: Börsenzulassungsprospekt, Geschäftsberichte Babcock Borsig AGGoogle Scholar
  8. 1398.
    Stand März 2002.Google Scholar
  9. 1404.
    Vgl. Müller (1986), S. 55f.Google Scholar
  10. 1405.
    Vgl. Schmahl (2002), S. 1637Google Scholar
  11. 1406.
    Vgl. Schmahl (2002), S. 1637Google Scholar
  12. 1407.
    Vgl. Babcock Borsig (2003)Google Scholar
  13. 1408.
    Dabei machen die folgenden Ausführungen deutlich, dass vereinzelte vorbereitende Maßnahmen getroffen worden sind.Google Scholar
  14. 1409.
    In den Interviews wurde dieses Vorgehen als “von hinten durch die Brust wieder rein” bezeichnet.Google Scholar
  15. 1410.
    Vgl. hierzu Schmahl (2002), S. 1637Google Scholar
  16. 1411.
    Vgl. Schmahl (2002), S. 1638Google Scholar
  17. 1412.
    Vgl. Uhlenbruck (1997), S. 895Google Scholar
  18. 1414.
    Vgl. Abschnitt C2.2.1Google Scholar
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    Vgl. Abschnitt C3.4Google Scholar
  20. 1419.
    Vgl. Wutzke (1999), S. 1Google Scholar
  21. 1420.
    Vgl. Schmahl (2002), S. 1640Google Scholar
  22. 1421.
    Es wurde der Schreibgeräteproduzent Hermann Böhler GmbH (1984) und die Glückwunschkartenfirma Susy Card GmbH & Co KG (1987) gekauft.Google Scholar
  23. 1424.
    Reduzierung der Anteile an der HIT AG auf unter 50% (1997), Verkauf der Mc Paper AG (1998), Veräußerung der Falkenhöh AG (1999) und mehrheitlicher Verkauf der Herlitz Merchandising GmbH (1999).Google Scholar
  24. 1425.
    Erwerb des Papierwarenherstellers Landré GmbH (1996), Übernahme des Schreibgeräteherstellers Diplomat/Imco (1997), Akquisition des österreichischen PBS-Herstellers Format Werk GmbH & Co. KG (1997) und Kauf der restlichen 50% der Anteile der Becker Falken GmbH (1998).Google Scholar
  25. 1426.
  26. 1427.
    Quelle: Geschäftsberichte der Herlitz AG.Google Scholar
  27. 1431.
    Vgl. Reppert/Ronke (2003), S. 5Google Scholar
  28. 1437.
    Vgl. §§ 103 ff. InsOGoogle Scholar
  29. 1438.
    Vgl. § 125 Abs. 1 Nr. 2 InsOGoogle Scholar
  30. 1439.
    Vgl. § 113 InsOGoogle Scholar
  31. 1440.
    Vgl. § 123 InsOGoogle Scholar
  32. 1442.
    Vgl. Bauer (2000), S. 36Google Scholar
  33. 1443.
    Vgl. §§ 129 ff. InsOGoogle Scholar
  34. 1452.
    In Anlehnung an Porter (1992), S. 25ff.Google Scholar
  35. 1453.
    Vgl. Kaltmeyer (1999), S. 323Google Scholar
  36. 1454.
    Vgl. Herr (2003), S. 100Google Scholar
  37. 1455.
    Vgl. Herr (2003), S. 98Google Scholar
  38. 1456.
    Vgl. §§ 109, 113, 120 InsOGoogle Scholar
  39. 1457.
    Vgl. Smid (2002), S. 285 f.Google Scholar
  40. 1458.
    In einem Interview gab der Geschäftsführer von Premiere zu verstehen, dass die Sanierung ohne Insolvenz “sicher nicht” möglich gewesen wäre. “Nur durch die Insolvenzsituation war es uns möglich, bestehende Verträge brutal runter zu verhandeln und zu sagen: Entweder ihr gebt euch mit der Hälfte zufrieden oder ihr bekommt gar nichts”. Clark (2003), S. 6Google Scholar
  41. 1459.
    Vgl. Smid (2002), S. 284Google Scholar
  42. 1460.
    Dodd(1938),S.254f.Google Scholar
  43. 1461.
    § 113 InsO legt fest, dass das Dienstverhältnis ohne Rücksicht auf eine vereinbarte Vertragsdauer oder einen vereinbarten Ausschluss des Rechts zur ordentlichen Kündigung gekündigt werden kann. Darunter fallen auch tarifvertragliche Unkündbarkeitsklauseln.Google Scholar
  44. 1462.
    Die genannten Erleichterungen der §§ 123–127 InsO finden auch dann Anwendung, wenn die Betriebsänderung erst nach einer Betriebsveräußerung durchgeführt wird.Google Scholar
  45. 1463.
    Vgl. Brandstätter (1993), S. 262Google Scholar
  46. 1464.
    Vgl. Groß (1988), S. 111Google Scholar
  47. 1465.
    Vgl. Brandstätter (1993), S. 266Google Scholar
  48. 1466.
    Vgl. Smid (2002), S. 369Google Scholar
  49. 1467.
    In diesem Zusammenhang (“oktroyierte Masseschulden”) sind die durch den Insolvenzverwalter begründeten Kreditverbindlichkeiten besonders hervorzuheben, da die damit verbundene Gewinnung notwendiger Liquidität auf Grund der Vorabbefriedigungsmöglichkeit der Fremdkapitalgeber deutlich erleichtert wird. Vgl. Brüchner (1999), S. 71Google Scholar
  50. 1468.
    Vgl. Feess-Dörr (1992), S. 292Google Scholar
  51. 1469.
    Vgl. Terhart(1995), S. 34f.Google Scholar
  52. 1470.
    Eigene Darstellung.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Jörg Zirener

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