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Bewertung von Kundenbindungsstrategien: ein Aktionsforschungsprojekt

  • Thomas Werani
Part of the nbf neue betriebswirtschaftliche forschung book series (NBF, volume 324)

Zusammenfassung

Aktionsforschung ist dadurch charakterisiert, dass Forscher und untersuchtes Unternehmen eng kooperieren. Aufgrund der Intensität der Interaktion ist es nahe liegend, dass sich Aktionsforschungsprojekte jeweils nur auf ein einzelnes Unternehmen beschränken — in der vorliegenden Arbeit die zur Miba Aktiengesellschaft (Laakirchen, Oberösterreich) gehörende Miba Bearing Group. Während dem durchgeführten Projekt somit grundsätzlich der Erklärungswert einer Einzelfallstudie zukommt und keine generalisierbaren Aussagen im Sinne einer repräsentativen Studie ableitbar sind1061, ist der Vorteil des Aktionsforschungs-Ansatzes, wie bereits in Kapitel 1.2 ausgeführt, darin zu sehen, dass hinsichtlich der spezifischen Problemstellung des kooperierenden Unternehmens unmittelbar umsetzungsrelevante und gleichzeitig wissenschaftlich abgesicherte Handlungsempfehlungen abgegeben werden können. Damit trägt die Aktionsforschung der gerade in der Marketingpraxis häufig geäußerten Forderung Rechnung, wissenschaftliche Erkenntnisse dürften sich nicht nur auf aggregiertem und damit für das einzelne Unternehmen unter Umständen nicht mehr aussagekräftigem Niveau bewegen, sondern sollten auch Beiträge zur Lösung konkreter praktischer Einzelprobleme leisten.

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Literatur

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    Vgl. auch Kühn/Grünig (1986), S. 126.Google Scholar
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    Zu den Kriteriendefinitionen vgl. auch Kapitel 2.2.2.Google Scholar
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    Zur Normierung der einzelnen Supermatrizen wird auf den Ansatz zurückgegriffen, jedes Spaltenelement durch die Spaltensumme zu dividieren, wodurch es zu einer Gleichgewichtung von Clustern kommt; vgl. dazu diese Arbeit, S. 107f.Google Scholar
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    Zum Konzept der Kontrollhierarchie vgl. Saaty (2001), S. 91ff.Google Scholar
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    Vgl. dazu diese Arbeit, S. 100f.Google Scholar
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    Zu dieser Wertewahl vgl. auch Saaty (2001), S. 53.Google Scholar
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    Die Methodik der paarweisen Vergleiche ließe sich zumindest teilweise durch den “Absolute Measurement Mode” (vgl. dazu Expert Choice, Inc. (1995), S. 125ff.) umgehen, welcher allerdings bei der dann notwendigen Skalenkalibrierung hohe Anforderungen an den Bewerter stellt.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Thomas Werani

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