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Die Bedeutung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen für Personalwirtschaft und Personalwirtschaftslehre: Die Konditionen von Gestaltung auf der Makro- und Mesoebene

  • Jürgen Grieger
Part of the nbf neue betriebswirtschaftliche forschung book series (NBF, volume 326)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Personalwirtschaft in den Blick genommen. Grundsätzliche Überlegungen zum Internationalen Personalmanagement zielen auf kulturvergleichende Personalmanagementforschung. Sie werden vertieft durch die Herausarbeitung der kulturbedingten Unterschiedlichkeit der Personalwirtschaft und münden in eine Betrachtung der Kulturabhängigkeit von Managementkonzepten, personalwirtschaftlichen Theorien sowie in Überlegungen zu deren begrenzter interkultureller Übertragbarkeit (Kap. 5.1). Hieraufbauen die nächsten drei Unterkapitel auf. Zunächst wird der These von der Angleichung der Wirtschaftssysteme im Zusammenhang ökonomischer Globalisierung nachgegangen. Die Ordnungstheorie vertritt den Standpunkt des jurisdiktionellen Wettbewerbs und spricht sich wirtschaftspolitisch für die Deregulierung der Märkte und den Abbau von Protektion und Subvention aus. Kritikerweisen auf Koordinierungsschwächen des Marktes hin und stellen den deterministischen Zusammenhang zwischen Globalisierung und Systemwettbewerb in Frage. In dieser, den Primat der Politik betonenden Sichtweise erlangen länderspezifische Eigenheiten von Wirtschaftssystemen an Bedeutung für die Frage nach der Kulturbedingtheit gesellschaftlicher, insbesondere wirtschaftspolitischer Institutionen (Kap. 5.2). Untersuchungen zu Entstehung und Wandel von Institutionen liefern Hinweise auf historische und kulturelle Einflussfaktoren des Wirtschaftens. Diesen wird auf drei Feldern nachgespürt: North versteht Wirtschaftsgeschichte als ökonomische Theorie der Beschränkung des Handelns durch Institutionen, die nutzentheoretisch mit der Minimierung von Transaktionskosten erklärt werden.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Jürgen Grieger

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