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Einleitung: Ansatzpunkte, Felder und Vorgehensweise einer Diskussion von Grundlagen der Personalwirtschaftslehre als Betriebswirtschaftslehre

  • Jürgen Grieger
Part of the nbf neue betriebswirtschaftliche forschung book series (NBF, volume 326)

Zusammenfassung

Das Verständnis und die Vorstellungen von der betrieblichen Personalwirtschaft haben sich gewandelt. Spätestens mit der Kennzeichnung von Individualisierung (vgl. Drumm 1989), unternehmerischem Personalmanagement und Mitunternehmertum (vgl. Wunderer/Kuhn 1993; Kuhn 1997) und der Profit Center-Orientierung (vgl. die Beiträge in Ackermann 1994) als neuen Leitbildern des Personalmanagements sowie im Zuge der Diskussion um die Professionalisierung von Funktion und Institution (vgl. Wächter/Metz 1995) scheint der betriebliche Personalbereich das Image von Personalverwaltung weitgehend zu verlieren. Mit ihm verband sich in der Vergangenheit die Assoziation als das ‘Sozialwesen’ der Unternehmung. Diese Assoziation tritt in den Hintergrund und verliert an Bedeutung. Gleichzeitig rücken die ökonomischen Aspekte der Bewirtschaftung des Produktionsfaktors Arbeit, der von Gutenberg (1983) unter dem Blickwinkel der Ergiebigkeit untersucht wurde, wieder stärker in das Blickfeld. Die ‘Wiederentdeckung’ des Personalbereichs als Leistungsfaktor und Ort der Wertschöpfung legt es nahe, erneut über die Grundlagen der Personalwirtschaftslehre etwas genauer nachzudenken.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Jürgen Grieger

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