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Problemstellung der Untersuchung

  • Matija Denise Mayer
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Part of the nbf Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 322)

Zusammenfassung

Als stark exportabhängige und rohstoffarme Industrienation ist die deutsche Volkswirtschaft auf die ständige Entwicklung neuer, innovativer Güter und Dienstleistungen angewiesen, um sich an den ständigen wirtschaftlichen Strukturwandel anpassen zu können.1 Bereits 1934 hat Schumpeter in seiner „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ darauf hingewiesen, daß „das Neue [...] neben das Alte tritt und es niederkonkurriert und alle Verhältnisse so ändert, daß ein besondrer ‚Einordnungsprozeß‘ nötig wird“2. Im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung stehen Unternehmungen, die Innovationen hervorbringen.3 Sie lassen sich durch hohe Auszahlungen charakterisieren, denen ein permanent steigender langfristiger Kapitalbedarf folgt. Der Unternehmungserfolg kann nicht sicher vorhergesagt werden, die nur ungewissen Rückflüsse führen zu einer breiten Verteilung des Unternehmungswertes. Da zwischen unsicheren Erwartungen und finanzwirtschaftlichen Entscheidungen ein komplexer Zusammenhang besteht,4 liegt die Aufgabe des Finanzmanagements einer innovativen Unternehmung in einer dauerhaften Deckung des Finanzierungsbedarfs mit tatsächlich verfügbaren Instrumenten und einer gleichzeitigen Management der spezifischen innovationsbedingten Risiken.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Matija Denise Mayer

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