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Zusammenfassung

Für die Bereiche Publizität, Konzern- und Einzelabschluß soll im folgenden auf der Grundlage der Marktversagenstheorie der Versuch unternommen werden, festzustellen, ob eine staatliche Regulierung notwendig ist oder ob sie durch die Marktakteure privatautonom geregelt werden können. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, daß der Kern der Auseinandersetzung über die Zukunft der deutschen Rechnungslegung nicht die Erörterung der Vorzüge oder Nachteile einzelner Rechnungslegungssysteme sein kann. Entscheidend ist vielmehr, in welchem Umfang der Staat durch zwingendes Recht in die Rechnungslegung der Unternehmen eingreifen sollte und inwieweit er es den Beteiligten überlassen kann, diese selbst zu bestimmen.15

Literatur

  1. 15.
    Vgl. Kirchner (1999b), S. 104 ff. Einen Vergleich zwischen der deutschen bzw. Kontinenaleuroäischen und der angelsä chsischen Regulierungsdiskussion stellen Woolcock/Hodges/Schreiber (1991), S. 101; Majone (1990), S. 1 f.; Moran/Prosser (1994), S. 2 ff.; Leaman (1994), S. 14 ff. an.Google Scholar
  2. 16.
    Die Öffnungsklausel des § 292a HGB wird in der Literatur überwiegend abgelehnt. Bevorzugt wird eine kapitalmarktorientierte Reform der deutschen Konzernrechnungslegung. Vgl. Busse von Colbe (1995), S. 720; ders., (1995a), S. 390; ders. (1997), S. 429; Ordelheide (1996), S. 546; Grund (1996), S. 1296; Stein (1994), S. 664.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Christoph Watrin

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