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Zusammenfassung

  • Christoph Watrin
Part of the Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung book series (BBFDUV, volume 100)

Zusammenfassung

Mit den US-GAAP und den IAS einerseits und den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung andererseits stehen sich gegenwärtig in der deutschen Rechnungslegungspraxis zwei unterschiedliche Bilanzierungskonzeptionen gegenüber, deren Unterschiede kurz mit dem Schlagwort der Anleger- bzw. Gläubigerschutzorientierung beschrieben werden können. Trotz der intensiven Diskussion um die Vor- und Nachteile dieser Rechnungslegungssysteme läßt sich aufgrund heterogener Präferenzen der Rechnungslegungsadressaten nicht allgemein sagen, welches Bilanzrecht vorzugswürdig ist. Damit stellt sich für die staatliche Rechnungslegungspolitik die Frage, inwieweit die Rechnungslegung der Unternehmen zwingend vorgeschrieben werden sollte und inwieweit sie dem Wettbewerb der privaten Akteure überlassen werden kann. Der Versuch, eine Antwort zu geben, muß sowohl das „ob“ als auch das „wie” einer Rechnungslegung erörtern, d.h. es ist zu prüfen, ob die Unternehmen überhaupt zu einer periodischen Rechnungslegungspublizität gesetzlich verpflichtet werden müssen und wenn ja, wie diese ausgestaltet sein sollte. Dabei muß sowohl die Informations- als auch die Ausschüttungsbemessungsfunktion der Rechnungslegung erörtert werden. Im Kontext des deutschen Rechts heißt dies, daß auf die Regulierung des Konzern- und des Einzelabschlusses einzugehen ist.

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

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  • Christoph Watrin

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