Advertisement

Konzernbilanzrecht und Marktversagen

  • Christoph Watrin
Part of the Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung book series (BBFDUV, volume 100)

Zusammenfassung

Hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung der Konzernrechnungslegung kann der Staat unterschiedliche Wege einschlagen:

Zum einen können Rechnungslegungsstandards zwingend vorgeschrieben werden. Dies ist der Regulierungsansatz, welcher bis zur Verabschiedung des KapAEG in Deutschland verfolgt wurde und den die amerikanische SEC nach wie vor hartnäckig verteidigt. Solche Zwangsstandards streben auch alle Versuche einer europäischen oder internationalen Harmonisierung von Rechnungslegungsstandards an. Unterschiede gibt es dabei allerdings in bezug auf die Einbindung der Marktteilnehmer in den staatlich dominierten Standardisierungsprozeß. Hier haben die USA durch die Einbeziehung von Abschlußprüfern, Unternehmen und interessierter Öffentlichkeit eine Vorreiterrolle eingenommen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 651.
    Vgl. Tirole (1999), S. 906; Farell/Saloner (1985), S. 70 ff.; Richter/Furubotn (1999), S.Google Scholar
  2. 317.
    Fritsch/Wein/Ewers (1999), S. 245. Zu Netzwerkeffekten in der Internet-Okonomie vgl. Zerdeck u.a. (1999), S. 155 ff.Google Scholar
  3. 652.
    Vgl. Katz/Sharpio (1985), S. 424; Kuhner (2000), S. 335; Terres (1999), S. 49.Google Scholar
  4. 653.
    Vgl. KatziSharpio (1985), S. 424; BorowiczlScherm (2001), S. 393.Google Scholar
  5. 655.
    Vgl. Katz/Sharpio (1985), S. 424. Zur zunehmenden Bedeutung von Netzwerkeffekten in der Internet-Ökonomie vgl. Klotz (2000), S. 33.Google Scholar
  6. 656.
    Zur Unterscheidung von Netzwerkeffekten und Netzwerkexternalitäten vgl. Liebowitz/Margolis (1994), S. 135.Google Scholar
  7. 657.
    Vgl. Blankart/Knieps (1992), S. 78 ff.; Terres (1999), S. 49. Zu negativen Netzwerkexternalitäten vgl. Röver (1996), S. 14 ff. Zu historischen Beispielen einer fehlenden Standardisierung und den daraus entstehenden Nachteilen vgl. Kindelberger(1983), S. 384 f.Google Scholar
  8. 659.
    Vgl. Bebchuk(1992), S. 1491; Glaum/Mandler(1996), S. 31.Google Scholar
  9. 660.
    Der Nutzen eines Kommunikationsinstruments — sei es eine Sprache, ein Telefonnetz oder ein Rechnungslegungssystem - erhöht sich generell mit der Zahl der Anwender.Google Scholar
  10. 662.
    Vgl. Bebchuk (1992), S. 1493; Pellen (1999), S. 11. Transaktionskosten begründen nach Brinkmann/Kübler (1981), S. 684, die Notwendigkeit zwingender gesetzlicher Regulierungen des Unternehmensrechts. Wie bereits die obigen Ausführungen zum Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen Marktlösung und staatlicher Regulierung zeigen (vgl. S. 103), greift eine solche Argumentation zu kurz.Google Scholar
  11. 663.
    Vgl. Küting (1997), S. 84 ff.; Küting/Hayn (1996), S. 49 ff.Google Scholar
  12. 664.
    Vgl. Küting/Hayn (1996), S. 62; Küting (1998), S. 10; Küting/Leinen (2001), S. 689.Google Scholar
  13. 665.
    Zur Portfoliotheorie vgl. nur Markowitz (1952), S. 77 ff.; Glaum/Mandler (1996), S. 45.Google Scholar
  14. 666.
    Vgl. Cohn/Pringle (1977), S. 432 f.; Mednick (1999), S. 49 f.; Glaum/Mandler (1996), S. 52 m.w.N. Das Wall Street Journal Europe formuliert dies so: „Clearly, investors need help cutting through the statistical fog surrounding country-by-country accounting, which makes tracking the true earning power of many companies an exercise akin to following gnats in a hurricane“ MacDonald (1998), S. 1.Google Scholar
  15. 667.
    Vgl. OECD (1998), S. 219. Eine Ausnahme bilden schweizerische institutionelle Investoren, die aufgrund des kleinen Heimatmarktes 90 v.Hd. ihrer Anlagen international gestreut haben.Google Scholar
  16. 669.
    Vgl. Frankenberg (1994), S. 437. Damit wird aber kein Urteil darüber gefällt, welche der Rangreihen besser ist, d.h. die Vorzugswürdigkeit der deutschen oder amerikanischen Rechnungslegung kann nicht eingeschätzt werden. Vgl. Ballwieser (1997), S. 38; Demski (1973), S. 721 f.Google Scholar
  17. 671.
    Währungen können aufgrund ihrer Funktion als Transaktions-und Recheneinheit als Netzwerke interpretiert werden. Vgl. Terres (1999), S. 51.Google Scholar
  18. 681.
    Vgl. zu einer formalen Ableitung dieser Ergebnisse in bezug auf Währungsnetze: Terres (1999), S. 59 ff.Google Scholar
  19. 682.
    Vgl. Beisse (1993), S. 92; Kleber (1993), S. 380 ff.; Krumnow (1994), S. 681 ff.; Kübler (1995), S. 361 ff.; Kühnberger(1996), S. 566 ff.; Küting/Hayn (1996), S. 70; Schildbach (1994), S. 701 ff.; ders. (1992), S. 22 ff.; ders. (1998), S. 56 ff.; ders. (2000), S. 160 ff., 199 ff., 223 ff., 248 ff., 268 ff. Einen Vergleich zwischen US-GAAP und IAS enthält die Abhandlung von Hayn (1997), S. 377 ff.Google Scholar
  20. 683.
    Vgl. Ballwieser (1997), S. 36. Eine kritische Stellungnahme zu diesem Argument enthält die Abhandlung von Kleber (1993), S. 388.Google Scholar
  21. 684.
    Vgl. Ballwieser (1997), S. 36; Wenk (1998), S. 119 sowie Abbildung 3, S. 34 f. Kritisch hierzu Kleber (1993), S. 392 f. Zu einem Vergleich von HGB- und internationaler Rechnungslegung siehe auch Selchert/Erhardt (1998), S. 285 f.Google Scholar
  22. 685.
    Vgl. Küting (1998b), S. 907 ff.; Wenk (1998), S. 119. Zu diesem Ergebnis gelangen auch Küting/Hayn, die die Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen und Pensionsrückstellungen sowie den Einfluß der steuerlichen Bewertung auf die Rechnungslegung untersuchen. Vgl. Küting/Hayn (1996), S. 49. Unterschiede in Jahresabschlußgrößen (Vermögen, Ertrag) verschiedener europäischer Unternehmen beruhen nach einer Modellrechnung von Oestreicher/Spengel (1996), S. 393, weniger auf unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden als auf verschiedenen Steuerbelastungen.Google Scholar
  23. 686.
    Vgl. Schildbach (1994), S. 705 ff.; ders. (1992), S. 22 ff.; ders. (1998), S. 56 ff.; ders. (1999a), S. 421; ders. (1999b), S. 359 ff. Das Problem des Vergangenheitsbezugs der publizierten Daten trifft sowohl für die Rechnungslegung nach US-GAAP als auch nach HGB zu. Hier setzt ein neues Controlling-Konzept, die Balanced Scorecard, ein, die finanzwirtschaftliche Kennzahlen des traditionellen Rechnungswesens um nicht finanzwirtschaftliche Kennzahlen zu den künftigen Wertschöpfungspotentialen, d.h. um Kennzahlen zu Kundenbeziehungen, zu internen Prozessen und zu Investitionen in das Humankapital der Mitarbeiter ergänzt. Vgl. hierzu: Kaplan/Norton (1997), S. 2 ff. Ferner: Coenenberg (1996), S. 154 ff.; Horvâth/Kaufmann (1998), S. 39 ff. Zur Anwendung dieses Konzepts bei der Siemens AG vgl. Seeberg (1999), S. 276. Die Kennzahlen einer Balanced Scorecard werden aus der Unternehmensstrategie hergeleitet, um das gesamte Unternehmen an den strategischen Unternehmenszielen auszurichten. Vgl. Kaplan/Norton (1997), S. 142 ff.; Spang/Weigand (1997), S. 126. Zur strategischen Unternehmensführung vgl. Steiner/Maßner/Rees (1994), S. 202. Zu Strategieentwürfen nach dem Shareholder-bzw. Stakeholder—Value-Ansatz vgl. Rappaport (1995), S. 88 f.; Janisch (1992), S. 284 ff. Zur Entwicklung der internen Kostenrechnung in Deutschland und den USA vgl. Frese (2000), S. 14 ff.Google Scholar
  24. 687.
    Vgl. Schildbach (1994), S. 705 ff.; ders. (1992), S. 22 ff.; dors. (1998), S. 56 ff.; ders. (1999a), S. 421; ders. (1999b), S. 359 ff. Zum Problem des Vergangenheitsbezugs der Rechnungslegung siehe auch Streim (2000), S. 122 ff.Google Scholar
  25. 688.
    Vgl. Beisse (1993), S. 92; Kleber (1993), S. 389 ff.; Schildbach (1994), S. 705 ff.; ders. (1992), S. 22 ff.; ders. (1998), S. 56 ff.; ders. (1999a), S. 421; dors. (1999b), S. 359 ff.Google Scholar
  26. 690.
    Vgl. Ballwieser (1982), S. 773. Diese Vorgehensweise liegt auch dem Konzept einer kapitalmarktorientierten Rechnungslegung von M. Schmidt (2000), S. 39 ff., zugrunde. Schmidt leitet sein Abbildungsziel aus einem hypothetischen Konsens der Kapitalgeber her. Dabei legt die entwickelte Sollkonzeption das Ergebnis hinsichtlich der wünschenswerten Rechnungslegungsregeln bereits fest.Google Scholar
  27. 692.
    Einen Überblick über die amerikanische Literatur hierzu gibt Ballwieser (1993), S. 111 ff.Google Scholar
  28. 693.
    Vgl. Ballwieser (1985a), S. 39. Aus dem amerikanischen Schrifttum: Demski (1973), S. 718 ff.Google Scholar
  29. 694.
    Im deutschen Schrifttum findet sich eine Darstellung bei Kuhner (1998), S. 15.Google Scholar
  30. 695.
    Vgl. Ballwieser (1985a), S. 30; ders. (1981), S. 112; Hartmann-Wendels (1991), S. 53.Google Scholar
  31. 696.
    Vgl. Ballwieser (1985a), S. 30; Schildbach (1999), S. 651.Google Scholar
  32. 697.
    Vgl. Ballwieser(1982), S. 787; May/Sundem (1976), S. 750 f.Google Scholar
  33. 698.
    Vgl. Demski (1973), S. 721; Ballwieser (1985a), S. 31; ders. (1982), S. 782; ders. (1997), S. 37; ders. (1993), S. 121; Pellen (1999), S. 367.Google Scholar
  34. 699.
    So auch Schildbach (1999a), S. 423. Einen Überblick zu empirischen Studien über Rechnungslegungsunterschiede und den Informationsgehalt von Rechnungslegungssystemen geben Coenenberg/ Haller (1993), S. 567 ff. und Frankenberg (1994), S. 423 ff. Zu grundsätzlichen Problemen der empirischen Bewertung von Jahresabschlußinformationen vgl. Kuhner (1998), S. 32 ff. Zur Umstellung der Rechnungslegung Schweizer Aktiengesellschaften auf die IAS oder EG-Richtlinien und ihre Auswirkungen auf die Risikoparameter dieser Aktien vgl. Auer (1998), S. 152 f.Google Scholar
  35. 703.
    Zur Globalisierung der Wirtschaft und den Folgen für die Rechnungslegung vgl. auch Maret/Wepler (1999), S. 39 ff.Google Scholar
  36. 704.
    Zur Frage einer Regulierung der Kapitalmärkte vgl. Weizsäcker (1987), S. 80.Google Scholar
  37. 705.
    Im System fester Wechselkurse, welches nach dem 2. Weltkrieg etabliert wurde, waren die Finanzwirtschaften der Welt hauptsächlich durch den Güterverkehr und die zu dessen Finanzierung erforderlichen Kapitalströme miteinander verbunden. Internationale Kapitalmärkte bestanden zunächst nicht. Vgl. Bryan/Fare/l (1997), S. 42.Google Scholar
  38. 708.
    Der US-Aktienmarkt ist der größte der Welt; auf ihn entfallen ca. 40% der Weltmarktkapitalisierung. Vgl. Glaum/Mandler (1996), S. 63; Großfeld (1994), S. 801; Mandler (1996), S. 719. Die Marktkapitalisierung aller US-Aktiengesellschaften ist gegenwärtig ungefähr zehnmal so groß wie die aller deutschen Börsenunternehmen. Vgl. Bruns (1998), S. 387. Der US-Aktienmarkt ist aber nicht nur in absoluten Größen dominierend. Auch bei einem Vergleich des Verhältnisses von Marktkapitalisierung und Bruttosozialprodukt ist das Ergebnis beeindruckend: Es betrug 1995 in den USA 122%, in Großbritannien 152% des Bruttoinlandsprodukts; die Vergleichswerte sind in Japan 63% und in Deutschland 27%. Vgl. Bruns (1998), S. 387; Hauck (1993), S. 555. Die Ursache für die Größe des US-Kapitalmarktes wird im amerikanischen System der Altersversorgung gesehen. Vgl. oben S. 22 ff.Google Scholar
  39. 710.
    Zur Kapitalnachfrage auf den internationalen Finanzmärkten vgl. Glaum/Mandler (1996), S. 38 ff. Großfeld (1994), S. 801, unterstreicht die Forderung internationaler Investoren nach US-GAAP- oder IAS-Abschlüssen mit der Frage: „Warum sollte der amerikanische Investor auf Abschlüsse vertrauen, die gerade nicht zuerst seine Interessen im Auge haben?“ Liener(1995), S. 743, begründet den Übergang der damaligen Daimler Benz AG auf eine Rechnungslegung nach US-GAAP mit der Notwendigkeit einer Kundenorientierung des externen Rechnungswesens.Google Scholar
  40. 711.
    Vgl. Glaum/Mandler (1996), S. 54; Kühnberger (1996), S. 567. Nach der empirischen Studie von Krawitz/Albrecht/Büttgen (2000), S. 545, sind die Informationsbedürfnisse der Anleger ein wesentliches Motiv für die Anwendung internationaler Rechnungslegungsgrundsätze.Google Scholar
  41. 712.
    Die Studie wird von Großfeld (1994), S. 797, zitiert. Vgl. auch Kühnberger (1996), S. 567.Google Scholar
  42. 713.
    Vgl. Glaum/Mandler (1996), S. 55 ff.; Großfeld (1994), S. 801; Hayn (1997), S. 373. Dies gilt auch für eine Notierung an der Computerbörse NASDAQ oder für die Notierung bzw. öffentliche Emission von American Depository Receipts (ADRs). Vgl. Glaum/Mandler (1996), S. 66 ff. Zu ADRs als Zugangsmöglichkeit zum US-Kapitalmarkt vgl. Lendner (1997), S. 596 ff.Google Scholar
  43. 716.
    Vgl. Bruns (1998), S. 388; Schiereck (1997), S. 365; Hirsch/Schiereck (1999), S. 199.Google Scholar
  44. 717.
    Vgl. RoWKilka/Schiereck (1998), S. 770 ff.; Hirsch/Schiereck (1999), S. 209.Google Scholar
  45. 718.
    Vgl. RoWKilka/Schiereck (1998), S. 771, mit einer ausführlichen Analyse der Motive für eine Auslandsnotierung.Google Scholar
  46. 719.
    So läßt sich die Kursnotierung in der Tageszeitung verfolgen, Dividenden werden in der Landeswährung ausgezahlt etc. Vgl. Bruns (1998), S. 384.Google Scholar
  47. 721.
    Vgl. Bruns (1998), S. 385 mit Hinweisen auf empirische Studien.Google Scholar
  48. 724.
    Vgl. Bruns (1998), S. 385, der darauf hinweist, daß Mitarbeiteroptionen in den USA nur bei einer Notierung der Aktien an einer US-Börse steuerbegünstigt sind. Siehe auch RoWKilka/Schiereck (1998), S. 775.Google Scholar
  49. 726.
    Vgl. Simon (1998), S. 323. Die Aktie wird zunehmend zur „Akquisitionswährung“. Vgl. P. Achleitner (1999), S. 62; Schmitz (1999), S. 315 ff.Google Scholar
  50. 729.
    Vgl. DombreULäwe (1999), S. B 11. Für Unternehmensakquisitionen auf Aktienbasis sprach bisher auch, daß dann die pooling of interests-Methode angewendet werden konnte. Vgl. Hartle in Beck HdR (1999), C 10 Rz. 4; Schmitz (1999), S. 323 f. Es gibt in den USA Bestrebungen die pooling of interests-Methode, welche die Aktivierung eines goodwill vermeidet, nicht mehr zu erlauben. Vgl. KPMG (1999), S. 147 f.; Pa1Ien/SeI1hom (2001), S. 713 ff.; Busse von Colbe (2001), S. 877 ff.; Vater (2001), S. 1841; Ziehms (2001), S. 1129 ff. Zu einem Vergleich der goodwill-Behandlung nach IAS, US-GAAP und HGB siehe Klein (2000), S. 788 ff.Google Scholar
  51. 730.
    Vgl. Pellens (1999), S. 368 f. Die Notwendigkeit einer Standardisierung von Rechnungslegungsvorschriften auf internationalen Kapitalmärkten wurde recht früh bereits von Busse von Colbe betont. Vgl. Busse von Colbe (1987), S. 118.Google Scholar
  52. 732.
    Beispielhaft seien nur inländische, nicht am Neuen Markt notierte Aktiengesellschaften mit einer Marktkapitalisierung von unter 50 Mill. Euro genannt (Stand: Ende September 2000): A. Création, Alno, Arndt, BBS VZ, Berentzen VZ, Bien-Haus, Bonifatius Hospital, Bremer Woll-Kämerei, Burgbad VZ, Creation VZ, Curtis, Cybermind, Dr. Scheller Cosm., Ehlebracht VZ, Eichborn, Eifelhöhen Klinik, Einhell VZ, Elektra Beckum, Eurokai VZ, Fritz Nols, Garant Schuh + Mode VZ, Gardena VZ, Geratherm, German Brokers, Gesco, GUB, Hach VZ, Heinkel, Herlitz ST, Hermle VZ, Herzog Telecom, Hucke, HWAG Hanseat. WP-Haus, Igel Media, Innotec, Integrata Training, Kaufring, Kleindienst Datentechnik, Kling Jelko, Kögel VZ, Köhler & Krenzer Fashion, Leica Camera, Lösch, Ludwig Beck, M. Tech, Markant Südwest VZ, Max Holding VZ, Medisana, Merkur Bank, Moksel, MVS, Norddeutsche Steingut, Nordwest Handel, Plettac, Pongs & Zahn, Porta Systems, PWO, Ravensberger Bau Bet., Sanacorp VZ, Jil Sander VZ, Schaltbau, Schleicher & Co., Sedlbauer, Sero Entsorgung, SG-Holding VZ, Steinbeis Temming VZ, Stöhr, Stratec Biomed. Systems, Toys Internat.com, Turbon, Valora Effekten, Value-Holding, VGT, Wanderer, Westag & Getalit VZ, Westgrund. Vgl. o.V. (2000g), S. 186 ff.Google Scholar
  53. 734.
    Die unterschiedliche Interessenlage globaler und lokaler Unternehmen in bezug auf die Internationalisierung der Rechnungslegung betonen auch Küffner/Hock (1998), S. 60 ff.Google Scholar
  54. 735.
    Vgl. auch Wallace (2000), Kapitel 9, S. 3: The „one GAAP for all“ approach of standard setting [….] appears particularly burdensome for the smaller companies”.Google Scholar
  55. 736.
    Die optimale Publizitätspolitik ist Gegenstand zahlreicher amerikanischer Veröffentlichungen. Vgl. Diamond (1985), S. 1071 ff.; Dye (1985), S. 123 ff.; ders. (1990), S. 1 ff.; Hakansson (1977), S. 411 ff.; ders. (1981), S. 1 ff.; Leftwich/Watts/Zimmermann (1981), S. 50 ff.; Verrecchia (1990), S. 245 ff.; ders. (1990a), S. 366 ff. Im deutschen Schrifftum: Kuhner (1998), S. 136 ff.Google Scholar
  56. 739.
    Vgl. zu möglichen Standardsetzern allgemein: Thum (1995), S. 33.Google Scholar
  57. 740.
    Vgl. Feldhoff (1992), S. 147, Fn. 25, und S. 148 f. Feldhoff verweist in diesem Zusam- menhang darauf, daß ein Rechnungslegungssystem keinen Patentschutz genießt.Google Scholar
  58. 741.
    Vgl. Feldhoff (1992), S. 147 ff. Allgemein zum öffentlichen Gutscharakter von Standards und dem daraus resultierenden Trittbrettfahrerproblem: Kindelberger (1983), S. 388; Thum (1995), S. 16 f.Google Scholar
  59. 742.
    Vgl. Bebchuk (1992), S. 1491; Feldhoff (1992), S. 147, Fritsohl Wein] Ewers (1999), S. 116.Google Scholar
  60. 748.
    Vgl. Watts/Zimmermann (1983), S. 615. Eine empirische Untersuchung zu freiwilligen Prüfung nach geltendem deutschem Recht enthält Lenz/Verleysdonk (1998), S. 852 ff.Google Scholar
  61. 750.
    Beachte in diesem Zusammenhang auch die zunehmende Konzentration auf dem Abschlußprüfermarkt. Vgl. Helmenstein (1996), S. 41 ff.; Marten/Schultze (1998), S. 365 ff.; Quick/Wolz/Seelbach (1998), S. 795.Google Scholar
  62. 751.
    Vgl. Terres (1999), S. 90, in bezug auf die Emission von privatem Geld.Google Scholar
  63. 752.
    Vgl. Fritsch/Wein/Ewers (1999), S. 280 f.; Spremann (1988), S. 619.Google Scholar
  64. 753.
    Diese These wird durch die empirische Studie von Gierl/Helm (2000), S. 230, bestätigt. Zur Bedeutung von Reputation im Wirtschaftsprüfermarkt vgl. auch Mandler (1995), S. 36 sowie die empirische Studie von Marten/Schmöller (1999), S. 186 ff.Google Scholar
  65. 754.
    Vgl. Biener (1993a), S. 345; Havermann (1994), S. 671. Zur neuen Organisationsstruktur des IASC vgl. Baetge/Thiele/Plock (2000), S. 1033 ff.Google Scholar
  66. 755.
    Vgl. A. Achleitner (1995), S. 101 ff.; Baukmann/Mandler (1998), S. 11; Kleekämper 758 (1994), S. 46; Küting/Brakensiek(1999), S. 678.Google Scholar
  67. 756.
    Zur Reorganisation des IASC vgl. Baetge/Thiele/Plock (2000), S.1034.Google Scholar
  68. 757.
    Diese beruht nicht zuletzt auf der Zusammenarbeit des IASC mit der International Organisation of Securities Commissions (TOSCO), dem weltweiten Zusammenschluß von Börsenaufsichtsbehörden. Vgl. Biener (1994), S. 130; Schruff (1993), S. 403. Zur Zusammenarbeit zwischen SEC und IOSCO vgl. Niehus/Thyll (2000), Rz. 19.Google Scholar
  69. 760.
    Auch die Finanzierung des „DIN Deutsches Institut für Normung e.V.“, welches in Deutschland technische Standards festlegt, erfolgt zum überwiegenden Teil durch die Privatwirtschaft und Erlöse aus dem Verkauf der Normen. Vgl. Thum (1995), S. 159.Google Scholar
  70. 763.
    Im wissenschaftlichen Schrifttum hat sich vor allem A. Achleitner (1995) mit dem Standardsetzungsprozeß in verschiedenen Staaten sowie den Vor-und Nachteilen einer Regulierung der Rechnungslegung befaßt. Achleitner befürwortet eine Rahmengesetzgebung im Bereich der Rechnungslegung, die durch einen privaten Standardsetter konkretisiert werden soll (S. 173 ff). Die Notwendigkeit einer Rahmengesetzgebung wird mit dem öffentlichen Interesse am Gläubigerschutz begründet (S. 183). Feldhoff (1998), S. 966, kritisiert zu Recht die fehlende Verankerung der Arbeit von Achleitner in der ökonomischen Theorie. Zu den Vorteilen einer Rechnungslegungskommission vgl. ferner Breidenbach (1997), S. 143 ff. Einen internationalen Vergleich der Rechnungslegungsnormierung enthält z.B. auch die Abhandlung von Hayn/Zündorf (1999), S. 484 ff.Google Scholar
  71. 764.
    Vgl. A. Achleitner (1995), S. 193. Ferner Breidenbach (1997), S. 136 ff.; Hayn/Zündorf (1999), S. 483.Google Scholar
  72. 777.
    Grundsätzlich zur Schaffung von Bilanzrecht durch den Richter vgl. Kruse (1978), S. 130 ff.Google Scholar
  73. 778.
    Vgl. A. Achleitner (1995), S. 57; Breidenbach (1997), S. 133 ff.; Hayn/Zündorf (1999), S. 483.Google Scholar
  74. 779.
    Vgl. A. Achleitner (1995), S. 203 f. Die höhere Sachkunde der Marktakteure spricht nach Thum (1995), S. 154, generell für die Standardisierung durch Komitees.Google Scholar
  75. 780.
    Generell für die Standardisierung durch Komitees im Gegensatz zur Normgebung durch die Bürokratie oder den Markt sind Blankart/Knieps (1993), S. 85. Kritisch hierzu Thum (1995), S. 156.Google Scholar
  76. 781.
    Vgl. Wolf (1988), S. 26. Fritsch/Wein/Ewers (1999), S. 284 ff., nennen weiter ein Marktversagen aufgrund von Nutzen-oder Preisunkenntnis. Diese spielen im folgenden jedoch keine Rolle.Google Scholar
  77. 784.
    Zu Mindeststandards allgemein: Fritsch/Wein/Ewers (1999), S. 295.Google Scholar
  78. 786.
    Vgl. die amerikanische Diskussion über die Konkurrenz der Einzelstaaten um den Sitz von Aktiengesellschaften, z.B. Bebchuk (1992), S. 1442 ff.; Romano (1990), S. 216 ff.; dies. (1993), S. 14 ff.; Eisenberg (1989), S. 1505.Google Scholar
  79. 788.
    Vgl. Akerlof (1970), S. 489 f. Siehe hierzu auch Mattessich (1995), S. 91 und im Zusammenhang mit der Rechnungslegung Fülbier (1998), S. 146 ff. Beim Jahresabschluß ist die Qualitiätsunsicherheit besonders ausgeprägt, da es sich um ein Glaubens-bzw. Vertrauensgut handelt. Vgl. Fritsch/Wein/Ewers (1999), S. 268Google Scholar
  80. 789.
    Vgl. das Zahlenbeispiel bei Hartmann-Wendels (1992a), S. 416, welches analog für den Aktienmarkt gilt.Google Scholar
  81. 790.
    Vgl. R. Schmidt (1988), S. 253; Fülbier (1998), S. 179. Bebchuk (1992), S. 1479, bezweifelt, ob Investoren rechtliche Regelungen überhaupt richtig einschätzen und bewerten können. Allerdings sind die wichtigsten Kapitalmarktteilnehmer institutionelle Investoren, die grundsätzlich die Ressourcen und das Wissen haben, um rechtliche Verhältnisse des Unternehmens, wie das gewählte Bilanzrechtssystem, in ihre Bewertung einzubeziehen. Vgl. auch Eisenberg (1989), S. 1518 f.Google Scholar
  82. 792.
    Vgl. A. Achleitner (1995), S. 404; Hax (1988), S. 199. Romano (1989), S. 1605 verweist auch auf die Möglichkeit, Qualitätsunsicherheiten durch Zertifizierungen zu überwinden. Ein Beispiel für eine private Zertifizierung zur Sichtbarmachung von Qualitätsstandards ist die Verleihung des Titels „Unternehmensberater CMC/BDU“ durch den Bundesverband Deutscher Unternehmensberater. Vgl. www.bdu.de/mitglieder/cmc vom 1.10.1999.Google Scholar
  83. 794.
    Vgl. Bihr (1999), S. 45. Die Berichte der SMAX-Unternehmen müssen ausführliche Angaben zur operativen Unternehmensentwicklung, Gewinn-und Verlustrechnung, Kapitalfluß, Mitarbeiterzahl, Überschuß/Fehlbetrag sowie Vergleiche zur entsprechenden Vorjahresperiode enthalten. Ferner muß mindestens einmal jährlich eine Analystenkonferenz abgehalten werden. Einmal im Jahr muß auch der Anteilsbesitz der Organmitglieder offengelegt werden. Weitere Voraussetzungen für die Aufnahme in den SMAX sind die Anerkennung des Übernahmekodexes, eine gewisse Liquidität des Aktientitels und die Benennung eines Finanzdienstleisters als designated sponsor. Vgl. Conzatti (1999), S. B 4; o. V. (1999), S. 29.Google Scholar
  84. 795.
    Vgl. Buhleier/Helmschrott (1997), S. 778. Eine empirische Untersuchung des Publizitätsverhaltens der Unternehmen am Neuen Markt enthält die Abhandlung von Peemöller/Finsterer/Neubert (1999), S. 1104 ff.Google Scholar
  85. 796.
    Wallace (2000), Kapitel 7, S. 6, weist daraufhin, daß auch mit der Wahl eines Rechnungslegungsstandards ein Signal an die Finanzmärkte verbunden ist.Google Scholar
  86. 797.
    Nach Hartmann-Wendels (1991), S. 364, ist nicht zu befürchten, daß Kapitalmarktteilnehmer durch ein Wahlrecht hinsichtlich des Rechnungslegungsstandards getäuscht werden, solange ein Unternehmen angibt, nach welchen Standards es bilanziert.Google Scholar
  87. 798.
    Vgl. § 292a Abs.2 Nr.3 HGB und oben S. 118 ff. Durch dieses Gebot werden Mindestnormen für die Kapitalmarkttransparenz (hierzu D. Schneider (1980), S. 1232) gesetzt. Vgl. § 292a Abs.3 Satz 2 HGB.Google Scholar
  88. 803.
    Vgl. Kuhner (1998), S. 275 f. Nachteile aus der Veröffentlichung von Jahresabschlußinformationen wurden in der Vergangenheit auch immer wieder gegen eineGoogle Scholar
  89. 816.
    Das Argument der durch eine reichhaltige Rechtsprechung bewirkten Rechtssicherheit spielt auch in der amerikanischen Diskussion über den Wettbewerb der Einzelstaaten um den Sitz von Kapitalgesellschaften eine Rolle. Die Attraktivität von Delaware als Gesellschaftssitz hängt nach Romano mit der führenden Rolle dieses Bundesstaates bei der Entwicklung des US-Gesellschaftsrechts zusammen. „Delaware has invested in assets that have no use outside of the chartering business. These assets, which can best be characterized as legal capital, consist of a store of legal precedents forming a comprehensive body of case law, judicial expertise in corporate law, and administrative expertise in the rapid processing of corporate fillings.“ Romano (1990), S. 229. „In Delaware, corporate law cases are heard in the chancery court rather than in courts of general jurisdiction as in other states. The court’s small size and continuity in membership facilitate the development of judicial expertise in business law and enhance the predictability of corporate law decisions. Judges… often have a background in business law.” Romano (1993), S. 39 f.Google Scholar
  90. 818.
    Vgl. Euler(1996), S. 5 ff.; ders. (1989), S. 52 ff.; Wüstemann (1999), S. 118. Zum Verhältnis von Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft bei der Auslegung des Bilanzrechts vgl. R. Schmidt (1996), S. 254.Google Scholar
  91. 819.
    Vgl. Moxter(1996), S. 240. Zustimmend Ballwieser(1999), S. 440.Google Scholar
  92. 820.
    Vgl. D. Schneider (1980), S. 1225. Zur Bilanz im Rechtssinne vgl. Döllerer (1979/80), S. 195 ff.Google Scholar
  93. 828.
    Die Tatsache, daß die Bilanzrechtsprechung von Entscheidungen des Bundesfinanzhofes und nicht der ordentlichen Gerichtsbarkeit dominiert wird, deutet darauf hin, daß Fragen der Gewinnermittlung und —verwendung nicht so häufig Gegenstand eines Zivilprozesses sind. Damit ergeben sich Zweifel an der Notwendigkeit einer von steuerlichen Gesichtspunkten unabhängigen Bilanzrechtsprechung. Im Falle börsennotierter Aktiengesellschaften kann dies daran liegen, daß Aktionäre, die mit der Unternehmenspolitik ihrer Gesellschaft unzufrieden sind, die Verkaufsoption wahrnehmen, statt in einem langwierigen Gerichtsverfahren zu versuchen, den Vorstand zu einer anderen Auslegung von Bilanzierungsvorschriften zu bewegen. Zur fortbestehenden Bedeutung einer Zivilgerichtsbarkeit bei einer Marktlösung für die Rechnungslegung vgl. Walz (1993), S. 90.Google Scholar
  94. 840.
    Vgl. Biener (1996), S. 68; Wüstemann (1999), S. 96. Unter Fachnormen werden Vorschriften verstanden, die von einem privaten Sachverständigengremium in einem offenen Verfahren entworfen werden. Als Beispiel wird in der Literatur das DIN Deutsche Institut für Normumg e.V. genannt, welches im Bereich der Technik Normierungsaufgaben übernimmt. Vgl. Biener(1996), S. 63Google Scholar
  95. 843.
    Vgl. o. V. (2000f), S. 32. Tielmann (2001), S. 1625 ff., schlägt die Schaffung einer privatwirtschaftlichen enforcement-Einrichtung nach dem Vorbild des britischen Financial Reporting Review Panel (FRRP) vor.Google Scholar
  96. 844.
    Vgl. Leffson (1988), S. 61 ff.; Sieben/Russ (1992), Sp.1974; Herzig/Watrin (1995), S. 777 ff. Zur Stärkung der Unabhängigkeit des Abschlußprüfers durch das KonTraG vgl. oben S. 25. Biener vertritt die Auffassung, daß die Unabhängigkeit des Abschlußprüfers weiter durch ein privates Rechnungslegungsgremium gestärkt werden könne. Dabei unterstellt er, daß — wie bei den US-GAAP und IAS - ein privates Rechnungslegungsgremium Bilanznormen detaillierter regeln würde als der Gesetzgeber. Vgl. Biener(1996), S.75f.Google Scholar
  97. 846.
    Vgl. Volk (1987), S. 728, der Informationen über den Kapitalwert der künftigen Zahlungen als gemeinsames Informationsinteresse aller Jahresabschlußadressaten beschreibt. Vgl. auch Kirchner (1985), S. 137, der den Konflikt zwischen Rechnungslegung für Ausschüttungs-und Informationszwecke betont, sowie Burger (1997), S. 365 f., in bezug auf Zwischenberichte.Google Scholar
  98. 847.
    Vgl. Hennrichs (1999), S. 12. Unter der Bedingung der informationsmäßigen Anreizkompatibilität können Bilanzierungswahlrechte vorteilhaft sein, da die Unternehmensleitung durch sie zusätzliche Informationen über die künftige Unternehmenslage mitteilen kann. Vgl. Hartmann-Wendels (1991), S. 330 f. Siehe hierzu oben Fn. 35, S. 10.Google Scholar
  99. 848.
    Vgl. RG v. 11.2.1927, II 94/26, RGZ 116, 119, 133; Döllerer(1987), S. 9.Google Scholar
  100. 849.
    Vgl. Ballwieser (1996b), S. 15 ff.; Großfeld (1995), S. 191; Ekkenga (1998), S. 90.Google Scholar
  101. 850.
    Vgl. die Beispiele aus der Bilanzierungspraxis bei Küting (1997), S. 88 ff.Google Scholar
  102. 851.
    Vgl. Döllerer (1987), S. 9, der stille Reserven als „Verlustverschleierungspotential“ bezeichnet, und Hennrichs (1999), S. 13. Ferner Kremin-Buch (2000), S. 2 f. Eine Gläubigergefährdung kann dadurch eintreten, daß weitere Vertragsbeziehungen mit dem gefährdeten Unternehmen eingegangen werden. Im Vertrauen auf die vermeintlich gute Bonität können Gläubiger auch davon absehen, von einem Recht, einen Vertrag zu beendigen, Gebrauch zu machen.Google Scholar
  103. 853.
    So auch Picot/Dietl (1994), S. 134; Erlei (1994), S. 141. Biener (1996), S. 59, bezeichnet die Formulierung von Rechnungslegungsstandards als Selbstverwaltungsaufgabe der Wirtschaft. Dagegen Moxter. „Rechenschaftsinhalte können nicht dem Rechenschaftspflichtigen überlassen werden.“ Moxter (1998), S. 1427.Google Scholar
  104. 854.
    Vgl. Demsetz (1969b), S. 7 ff.; Wehmeyer (1998), S. 232; M. Schmidt (2000), S. 122.Google Scholar
  105. 855.
    Vgl. Thum (1995), S. 32; Wehmeyer(1998), S. 232.Google Scholar
  106. 859.
    Ein höhere Publizitätsniveau ist für Unternehmen nicht immer von Vorteil. So hat sich die Bijou Brigitte AG entschlossen, im März 2000 das Börsensegment SMAX wieder zu verlassen, weil sich ihrer Auffassung nach der hohe Publizitätsaufwand nicht in einem besseren Börsenkurs niedergeschlagen hat. Vgl. o. V. (2000b), S. 25.Google Scholar
  107. 860.
    Vgl. Hax(1988), S. 198; Hartmann-Wendels (1991), S. 364; Kuhner(1998), S. 236 und S. 243.Google Scholar
  108. 864.
    Kuhner(1998), S. 308, unter Bezug auf Prinzipal-Agent-Ansätze zur Publizität.Google Scholar
  109. 866.
    Für die USA fordert demgegenüber Zimmerman (1999), S. 83, eine vollständige Abschaffung von SEC und FASB.Google Scholar
  110. 868.
    Am Neuen Markt der Börse Frankfurt werden nur Abschlüsse nach US-GAAP, IAS oder HGB mit Überleitungsrechnung akzeptiert. Vgl. Schildbach (1999), S. 646, Fn. 15.Google Scholar
  111. 873.
    Vgl. Vorschlag einer Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsgrundsätze, KOM (2001) 80 endg.; Ratsdok. 6365/01, Bundesrats-Drucks. 197/01; Hahn (2001), S. 1268; Pape/Fey (2000), S. 30.Google Scholar
  112. 874.
    Vgl. Budde/Steuber (2000), S. 977; Kitting/Hütten (1999), S. 52; Pellen (1999), S. 558.Google Scholar
  113. 875.
    Vgl. Küting/Hütten (1999), S. 52 und Pellen (1999), S. 555 ff, der verschiedene mögliche Ausrichtungen eines deutschen frameworks beschreibt.Google Scholar
  114. 876.
    Küting/Hütten verweisen mahnend auf die Ablösung des Accounting Principles Board (APB) in den USA und die Absetzung des Accounting Standards Committee (ASC) in Großbritannien, die beide mit dem Fehlen einer Zielsetzung für die Entwicklung von Rechnungslegungsnormen zusammen hingen. Auch der DSR begehe den Fehler, sich nicht auf einen eindeutigen und konkreten Zweck der Konzernrechnungslegung festzulegen. Anders als Küting/Hütten sieht Pellen, a.a.O., S. 553, die Formulierung eines framework als Aufgabe des Gesetzgebers an.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Christoph Watrin

There are no affiliations available

Personalised recommendations