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Modelladäquanz empirischer Präferenzurteile

  • Thorsten Teichert
Part of the neue betriebswirtschaftliche forschung book series (NBF, volume 282)

Zusammenfassung

Die normative Entscheidungstheorie basiert auf der Grundannahme, dass zwei logisch äquivalente Beurteilungsaufgaben zu demselben, als Präferenz artikulierten Nutzenurteil führen. Diese Bedingung wird Präferenzinvarianz2 bezeichnet und hegt auch den vorausgegangenen Darstellungen der Nutzen- und Messmodeüe sowie ihrer statistischen Modellierung zugrunde. Veränderungen in der Beschreibung der Alternativen, der Fragesteüung sowie des weiteren Entscheidungskontexts dürfen keinen Einfluss auf das artikulierte Nutzenurteü ausüben, falls sie aus objektiver Sicht denselben Sachverhalt darstellen und Präferenzinvarianz vorhegt. Empirische Beobachtungen kommen jedoch zu eher konträren Befunden: „… subtle aspects of how problems are posed, questions are phrased, and responses are ehcited can have substantial impact on judgments”3. Sich widersprechende Präferenzurteüe wurden in einer Vielzahl von Studien der Entscheidungsforschung unter stark simplifizierten Laborbedingungen beobachtet, z.B. zwischen Wahlurteüen4, zwischen Wahlurteüen und Präferenzbewertungen5, sowie zwischen Präferenzbewertungen6. Aufgabe dieses Kapitels ist daher, die Modelladäquanz empirischer Nutzenurteüe näher zu untersuchen (Abb. 6.1).7

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, und Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Thorsten Teichert

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