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Zusammenfassung

Seit Anfang der 1990er Jahre vollzieht sich weltweit ein Paradigmenwechsel in der Rechnungslegung. Allgemein wurde die Orientierung an historischen Kosten als nicht zufrieden stellend angesehen; besonders in den angelsächsischen Staaten wurde der Ruf nach einer Neuausrichtung der Bilanzierungsstandards zusehends lauter.1 Maßgebliche Interessengruppen forderten die Berücksichtigung aktueller Marktentwicklungen in den Jahresabschlüssen, anstatt die Berichterstattung primär auf vergangenheitsorientierte Größen zu stützen. Herkömmliche Rechnungslegungssysteme seien nicht in der Lage, der zunehmenden Dynamik auf den Güter- und Absatzmärkten gerecht zu werden: Die geographische Ausweitung der Märkte erhöhe die Risikoparameter der Unternehmen und sei mit dem Prinzip der historischen Kosten nicht vereinbar. So könnten in Folge einer Verschiebung der Währungsparitäten ganze Absatzmärkte wegbrechen. Der Konkurrenzdruck wachse, und die Behauptung der Weltmarktanteile fordere den Unternehmen eine hohe Flexibilität ab. Nicht zuletzt die ausgeprägten Konjunkturzyklen stellen eine Gefahr für die Existenz der Wirtschaftsbetriebe dar.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Nikolaus Starbatty

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