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Analyse: Anforderungen an Virtuelle Gemeinschaften für Patienten

  • Jan Marco Leimeister
Chapter
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Part of the Informationsmanagement und Computer Aided Team book series (IMCAT)

Zusammenfassung

Dieses Kapitel beschreibt die erste Stufe des Community-Building & Community-Management Cycles und bildet die Grundlage des Pilotierungsprojekts der bedarfsgerechten Entwicklung, Einführung und des Betriebes Virtueller Gemeinschaften für Krebspatienten in Deutschland. Hierfür wird zunächst allgemein auf die Zielgruppe, das Gesundheitswesen und rechtliche Rahmenbedingungen eingegangen. Daran anschließend werden Informations- und Interaktionsbedürfnisse von Krebspatienten erarbeitet und bestehende Angebote für Krebspatienten analysiert und auf erste Forschungsergebnisse zu Nutzen dieser Angebote für Krebspatienten eingegangen. Anschließend werden die sich daraus ergebenden Besonderheiten Virtueller Gemeinschaften für Patienten aufgezeigt. Die Ergebnisse des Kapitels werden abschließend in Form von Anforderungen an Virtuelle Patientengemeinschaften zusammengefasst.

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Literatur

  1. 72.
    Vgl. hierzu die Sektionen „Impressum“und „Wir über uns“auf der Seite http://www.krebsinformation.de, zugegriffen am 30.3.2004.
  2. 73.
    Vgl. hierzu ebenfalls die Sektionen „Impressum“und „Wir über uns“auf der Seite www.krebsinformation.de, zugegriffen am 30.3.2004.Google Scholar
  3. 74.
  4. 76.
    Vgl. hierzu auch vertiefend (Dierks/Nitz/Grau 2003, S. 52ff.) sowie die darin angegebene weiterführende Literatur.Google Scholar
  5. 77.
    Ausspruch einer Selbsthilfegruppenleiterin in Offenburg, zitiert in (Ebner 2002, S. 1).Google Scholar
  6. 78.
    Dies wird auch eindrucksvoll durch Bücher von „Krebsüberlebenden“wie bspw. Anja Forbriger (2001) oder Lance Armstrong (2001) unterstrichen. Der große Erfolg dieser Bücher zeigt zudem, dass gerade Krebspatienten einen großen Bedarf an emotionaler Unterstützung und Empathie haben.Google Scholar
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    Abgeleitet aus dem Englischen: „to cope“: mit einer Situation fertig werden, ihr gewachsen sein. Hierunter wird die Art und Weise, wie mit einer Situation umgegangen wird, verstanden (Semmer/Udris 1993, S. 150f.).Google Scholar
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    Für einen Überblick hierzu siehe bspw. (Hasebrook 1993), (Moeller 1992), (Moeller 1996), (Trojan 1986) oder (Engelhardt/Simeth/Stark 1995).Google Scholar
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    Diese Erkenntnis gilt in der Psychologie und Medizin als akzeptiert. Unterschiedliche Coping-Strategien bei Krankheiten sind in vielen verschiedenen Krankheitsbildern belegt, vgl. bspw. (Schmidt et al. 2000) oder (Shaw 1996).Google Scholar
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    Vgl. hierzu auch die Ausführungen der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V. in Stuttgart, zu finden unter http://www.kiss-stuttgart.de/fs.htm, zugegriffen am 30.2.2004
  11. 83.
    Als eine Voraussetzung für die Entwicklung von Empathie wird in der Literatur die möglichst große Ähnlichkeit /erkannte Ähnlichkeiten der betroffenen Personen genannt wie dies bspw. bei Geschwistern oder Menschen mit gleichem Schicksal/Beruf/etc., vgl. (Eisenberg/Strayer 1987; Ickes 1993, 1997) anzutreffen ist.Google Scholar
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    Vgl. auch http://wsvw.frauenselbsthilfe.de/front_single/front_content.php?client=2&lang=2&parent=&subid=11&idcat=5&idside=; zugegriffen am 3.11.2003.Google Scholar
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    Vgl. hierzu auch die Ausführungen von (Arnold 2002).Google Scholar
  14. 86.
    Alle Angaben hierzu entstammen dem Krebsinformationsdienst selbst, vgl. auch http://www.krebsinformation.de/der_krebsinformationsdienst.html, zugegriffen am 3.11.2003.
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    Die American Cancer Society ist eine USA-weite, freiwillige und nicht-kommerzielle Gesundheitsorganisation mit Hauptsitz in Atlanta, Georgia. Sie hat Landesgruppen in jedem Bundesstaat der USA und mehr als 3400 regionale Büros (http://www.cancer.org/docroot/AA/aa_0.asp, zugegriffen am 2.11.2003).
  16. 89.
    Vgl. hierzu auch vertiefend (Yin 1989)Google Scholar
  17. 90.
    Der Needs Driven Approach besteht aus zwei Teilen: Needs Driven Analysis (NDA) und Needs Driven Design (NDD), vgl. hierzu auch (Schwabe/Krcmar 1996).Google Scholar
  18. 91.
    Der Name ILCO setzt sich aus den medizinischen Begriffen Ileostomie (künstlicher Dünndarmausgang) und Colostomie (künstlicher Dickdarmausgang) zusammen, es sind meist Darmkrebspatienten, aber auch Colitis Ulcerosa- und Morbus Crohn-Patienten.Google Scholar
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    Ausnahmen wie das von Anja Forbriger ins Leben gerufene INKA-Net (http://www.inkanet.de) sind löbliche Ausnahmen, von einem großen Angebot wie bspw. in den USA kann bei weitem keine Rede sein.
  20. 93.
    (Datenbankabfrage) unter http://www.rki.de/GBE/KREBS/KREBS.HTM?/GBE/KREBS/ALTERSVERTEILUNG/ALTERSVERTEILUNG2002.HTM&1, zugegriffen am 13.11.2003.Google Scholar
  21. 94.
    Vgl. hierzu auch die Zusammenfassung diverser Studien zur Internetnutzung von (Ebner 2002, S. 32ff).Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH/GWV Fachverlage Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Jan Marco Leimeister

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