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Konzeptualisierung von Dienstleistungen und Dienstleistungsqualität auf Grundlage der Property Rights Theorie

  • Frank Ullrich
Part of the Business-to-Business-Marketing book series (BTBM)

Zusammenfassung

Im 2. Teil der Arbeit wurde eingehend die Relevanz des dieser Arbeit zu Grunde liegenden Problems, der Qualitätsbeurteilung von Dienstleistungen, erörtert. Dabei konnte sowohl die praktische, handlungsorientierte Relevanz aufgezeigt werden als auch die theoretische Relevanz für die Marketingwissenschaft. Beide Facetten der Relevanz äußerten sich in einer Vielzahl nach wie vor bestehender Forschungsdefizite.

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Literatur

  1. 451.
    Vgl. Parasuraman/Zeithaml/Berry (1985), Parasuraman/Zeithaml/Berry (1988), Parasuraman/Zeithaml/Berry (1991).Google Scholar
  2. 452.
    Vgl. Engelhardt/Kleinaltenkamp/Reckenfelderbäumer(1993).Google Scholar
  3. 453.
    Vgl. z.B. Kass (1992b). Allerdings wurden auch hier nur komplexe Dienstleistungen den Kontraktgütern zugeordnet, obwohl das Vorliegen als Leistungsversprechen vor Vertragsabschluss auch für weniger komplexe und wertvolle Dienstleistungen wie Friseure etc. zutrifft.Google Scholar
  4. 454.
    Vgl. z.B. Adler (1996).Google Scholar
  5. 455.
    Vgl. Benkenstein/Güthoff (1996).Google Scholar
  6. 456.
    Vgl. z.B. Güthoff (1995) sowie Kebbel (2000) zur Wirkung der Komplexität von Dienstleistungen auf die Qualitätsbeurteilung.Google Scholar
  7. 457.
    Neben der einseitig empirisch-induktiven Herangehensweise und der überwiegend verhaltenswissenschaftlichen Grundausrichtung ist die Behandlung von Dienstleistungen und der Qualitätsbeurteilung und Messung ein typisches Beispiel dafür, wie bestehende Paradigmen die Forschung beeinflussen. So kann für die deutschsprachige Betriebswirtschaftslehre mit der Einführung des produktionstheoretisch begründeten „externen Produktionsfaktors“bis in die jüngste Vergangenheit eine einseitige Orientierung an die produktionswirtschaftliche Sichtweise von Gutenberg (1983) konstatiert werden. Auch die Dimensionen Potenzial, Prozess und Ergebnis stehen in engem Zusammenhang zu den produktionswirtschaftlichen Elementen Input, Throughput und Output. Die einseitige Orientierung an bestehende Paradigmen beinhaltet aber die Gefahr von „Pfadabhängigkeiten“in der Forschung. Pfade außerhalb der bereits betretenen geraten dabei sehr schnell aus dem Blickfeld. Zur Rolle von Paradigmen in der Wissenschaft vgl. Kuhn (1976).Google Scholar
  8. 458.
    Vgl. Rück (2000).Google Scholar
  9. 459.
    Vgl. zur Unterscheidung von Erfahrungsobjekt und Erkenntnisobjekt z.B. Haase (2000), S. 13–20. Ursprünglich geht diese Unterscheidung auf Amonn (1927) zurück.Google Scholar
  10. 460.
    Vgl. Haase (2000), S. 14 f. Sie betont, dass Erfahrungsobjekte nicht etwas Gegebenes oder passiv Vorgefundenes sind, sondern von einer wissenschaftlichen Gemeinschaft bestimmt werden.Google Scholar
  11. 461.
    Vgl. Haase (2000), S. 19.Google Scholar
  12. 462.
    Vgl. zur Kritik z.B. Hentschel (1990), Kebbel (2000), Hentschel (2000).Google Scholar
  13. 463.
    Vgl. z.B. Homburg/Garbe (1999).Google Scholar
  14. 464.
    Vgl. Bagozzi (1998), S. 57.Google Scholar
  15. 465.
    Vgl. Bagozzi (1998), S. 58.Google Scholar
  16. 466.
    Vgl. Popper (1984a), S. 83. Auf die Probleme einer induktiven Forschungsmethodik, die in einer mangelnden Intersub-jektivität und der prinzipiellen Unmöglichkeit zur Verallgemeinerung der gewonnenen Erkenntnisse besteht, wurde im Einführungskapitel bereits aufmerksam gemacht. Vgl. hierzu ausführlich Popper (2002), Popper (1984a).Google Scholar
  17. 467.
    Vgl. Brady/Cronin Jr. (2001), S. 34.Google Scholar
  18. 468.
    Vgl. z.B. Nelson (1970), Darby/Kami (1973), Zeithaml (1981), Adler (1996).Google Scholar
  19. 469.
    Vgl. z.B. Kaas (1992a), Kaas (1992b), Schade/Schott (1993).Google Scholar
  20. 470.
    Vgl. z.B. Kleinaltenkamp/Ehret/Fließ (1997).Google Scholar
  21. 471.
    Vgl. z.B. Kaas (1990), Kaas (1991), Kaas (1992a), Kaas/Schade (1993), Kleinaltenkamp (1992), Kleinaltenkamp (1993), Kleinaltenkamp/Marra (1995), Jacob (1995b), Schade (1997), Dahlke (2001), Klinkers (2001).Google Scholar
  22. 472.
    Am ehesten geschieht dies noch im Konzept der Kundenintegration und bei den Kontraktgütern, die die Notwendigkeit der Integration eines externen Faktors aus dem Ziel der individuellen Problemlösung durch auftragsorientierte Produktion ableiten, vgl. z.B. Kleinaltenkamp/Marra (1995). Auch in der Anwendung des produktionswirtschaftlichen Lancaster-Modells durch Schade (1997) auf Unternehmensberatungsprojekte wird durch die Bedeutung des „matching“unterschiedlicher Eigenschaften in der Koproduktion ungleicher Partner die Frage angedeutet, warum überhaupt eine bestimmte Dienstleistung nachgefragt wird. Vgl. Schade (1997).Google Scholar
  23. 473.
    Vgl. Popper (1984a), S. 80.Google Scholar
  24. 474.
    Vgl. Robbins (1962), S. 16. Vgl. auch Becker (1978), Frey (1992), Erlei (1998) sowie Erlei/Leschke/Sauerland (1999).Google Scholar
  25. 475.
    Vgl. z.B. Rück (2000), S. 270.Google Scholar
  26. 476.
    Vgl. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 4. Zur Kritik am Rationalitätsprinzip vgl. z.B. Simon (1978), Frey (1992), S. 12 f. sowie Kapitel 11.Google Scholar
  27. 477.
    Vgl. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 3.Google Scholar
  28. 478.
    Zur Kritik an der mangelnden Berücksichtigung mikroökonomischer Konzepte im Marketing vgl. z.B. Bayon (1997), S. 1–4, in Bezug auf Dienstleistungen Rück (2000), S. 264–268.Google Scholar
  29. 479.
    Vgl. Albach (1989) sowie Kapitel 2.1 dieser Arbeit.Google Scholar
  30. 480.
    Vgl. Rück (2000), S. 156 f.Google Scholar
  31. 481.
    Vgl. Kleikamp (2002).Google Scholar
  32. 482.
    Vgl. Kleikamp (2002), S. 22–24.Google Scholar
  33. 483.
    Vgl. Rück (2000), S. 223 f., sowie S. 224, Fußnote 674.Google Scholar
  34. 484.
    Vgl. Rück (2000), S. 204 (Hervorhebung Im Original).Google Scholar
  35. 485.
    Vgl. Rück (2000), S. 158f.Google Scholar
  36. 486.
    Vgl. zur Austauschrelation Plinke (2000b), S. 43, zum Begriff des Nettonutzens Plinke (2000b), S. 79.Google Scholar
  37. 487.
    Zur Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme vgl. Lakatos (1974), Chalmers (2001), Kapitel 9.Google Scholar
  38. 488.
    Vgl. Ebers/Gotsch (1993), S. 193. Vgl. ausführlich zur Neuen Institutionenökonomik z.B. Ebers/Gotsch (1993), Dietl (1993), Richter/Bindseil (1995), Richter/Furubotn (1996), Bayon (1997), Erlei (1998), Erlei/Leschke/Sauerland (1999). Neben der Bezeichnung „Neue Institutionenökonomik“findet auch der Begriff „Neue mikroökonomische Theorie“Verwendung. Vgl. z.B. Adler (1996), S. 5. Es ist strittig, ob auch die Informationsökonomik zur Institutionenökonomie hinzugerechnet werden kann, da sie sich nicht explizit mit Institutionen beschäftigt, allerdings können informationsökonomische Aspekte als Ausgangspunkt institutionenökonomischer Betrachtung gesehen werden. Vgl. hierzu z.B. Jacob (1995a).Google Scholar
  39. 489.
    Vgl. z.B. bei Bayon (1997), der lediglich die Unterscheidung in Ansätzen zur „Institutional Envrionment“und „Institutionale Arrangement“vornimmt, oder die ansonsten sehr gute Lehrbuchdarstellung bei Ebers/Gotsch (1993) oder Göbel (2002). Ähnlich der hier präferierten Vorgehensweise vgl. z.B. Milgrom/Roberts (1992), Picot/Dietl/Franck (1999), Erlei (1998), Erlei/Leschke/Sauerland (1999).Google Scholar
  40. 490.
    Vgl. z.B. De Alessi (1990), Eggertson (1990).Google Scholar
  41. 491.
    Vgl. Williamson (1987), S. 1.Google Scholar
  42. 492.
    Vgl. Erlei (1998), S. 30.Google Scholar
  43. 493.
    Vgl. Erlei (1998), S. 28.Google Scholar
  44. 494.
    Zur Analogie der Unternehmens- und der Haushaltsproduktion vgl. Lancaster (1966), Becker (1978) sowie Seel (1991).Google Scholar
  45. 495.
    Der sich u.a. aus der Theorie der Haushaltsproduktion ergebene derivative Nutzen von Marktgütern für die Begründung der Interpretation von Transaktionen als Übertragung von Handlungsmöglichkeiten und damit von Verfugungsrechten fand bisher bemerkenswerter Weise keinen Eingang in die Literatur.Google Scholar
  46. 496.
    Vgl. Terberger(1994), S. 54.Google Scholar
  47. 497.
    Vgl. Terberger (1994), S. 54.Google Scholar
  48. 498.
    Vgl. Dietl (1993), S. 57, Fußnote 33.Google Scholar
  49. 499.
    Vgl. Dietl (1993), S. 108. Ähnliche Definitionen von Transaktionen im Sinne einer Übertragung von Verfugungsrechten finden sich bei Richter/Furubotn (1996), S. 48, sowie Erlei (1998), S. 31.Google Scholar
  50. 500.
    Vgl. z.B. Tietzel (1981), S. 209, Dietl (1993), S. 57. Der Begriff „Eigentumsrechte“wird meist abgelehnt, da er als zu eng gefasst erscheint und von anderen Disziplinen der Sozialwissenschaften teilweise abweichend verwendet wird.Google Scholar
  51. 501.
    Vgl. Tietzel (1981), S. 210, Haase (2000), S. 59.Google Scholar
  52. 502.
    Vgl. z.B. Tietzel (1981), S. 210, Dietl (1993), S. 57, Richter/Furubotn (1996), S. 18 f., Haase (2000), S. 59.Google Scholar
  53. 503.
    Vgl. Dietl (1993), S. 57 f.: So kann ein Kraftfahrer andere Individuen von der Nutzung seines Fahrzeugs ausschließen, muss aber bei seinen eigenen Fahrten stets die Verkehrsregeln beachten oder darf aufgrund von Umweltgesetzen bzw. Verordnungen den Wagen nicht ohne weiteres in seinem Garten waschen.Google Scholar
  54. 504.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 55, zum Begriff der Verfügungsrechte z.B. Tietzel (1981), S. 209.Google Scholar
  55. 505.
    Vgl. Fischer (1993), S. 53: „Zwei ansonsten gleiche Häuser können einen sehr unterschiedlichen Wert haben, wenn für eines der beiden beispielsweise ein Verbot zur gewerblichen Nutzung der Räumlichkeiten oder eine Mietpreisobergrenze besteht. “Google Scholar
  56. 506.
    Vgl. Erlei (1998), S. 29.Google Scholar
  57. 507.
    Vgl. Tietzel (1981), S. 215.Google Scholar
  58. 508.
    Vgl. Furubotn/Pejovich (1972), S. 1139 (Hervorhebungen im Original).Google Scholar
  59. 509.
    Vgl. Demsetz (1967), S. 347. Fraglich ist, welche übergeordnete Institution die Etablierung und Durchsetzung von Verfügungsrechten in der Welt von Robinson Crusoe und Freitag sicherstellt und garantiert.Google Scholar
  60. 510.
    Vgl. Demsetz (1967), S. 347.Google Scholar
  61. 511.
    Vgl. Barzel (1997), S. 3, (Hervorhebungen im Original).Google Scholar
  62. 512.
    Zur Unterscheidung der unterschiedlichen Richtungen institutionenökonomischen Denkens im historischen Kontext vgl Richter/Furubotn (1996), S. 38–41. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 27–42, insbesondere zu Commons zB Haase (2000), Kapitel 3.Google Scholar
  63. 513.
    Vgl. Commons (1959), S. 4.Google Scholar
  64. 514.
    Vgl. Commons (1931), S. 652 (Hervorhebung im Original).Google Scholar
  65. 515.
    Vgl. Haase (2000), S. 48. Wörtlich spricht Commons von den drei Prinzipien „Dependence“, „Conflict“und Order“Vgl. Commons (1931), S. 656.Google Scholar
  66. 516.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 1 f.Google Scholar
  67. 517.
    Vgl. Williamson (2000), S. 599.Google Scholar
  68. 518.
    Zur unklaren Abgrenzung dieser Begriffe bei Commons vgl. Haase (2000), S. 46 f.Google Scholar
  69. 519.
    Vgl. Williamson (1987), S. 3.Google Scholar
  70. 520.
    Insbesondere zur Kririk an Commons vgl. Haase (2000), S. 55 ff.Google Scholar
  71. 521.
    Vgl. Ebers/Gotsch (1993), S. 193. Über den Zusammenhang zwischen Neoklassik und Neuer Institutionenökonomik siehe auch Richter/Furubotn (1996), Kapitel X, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 47–55, Eriei/Leschke/Sauerland (1999), Haase (2000), S. 57 f.Google Scholar
  72. 522.
    Vgl. Haase (2000), S. 57.Google Scholar
  73. 523.
    Vgl. z.B. Varian (1992).Google Scholar
  74. 524.
    Vgl. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 45.Google Scholar
  75. 525.
    Vgl. Schauenburg (1998), S. 26. Nach dem Pareto-Kriterium ist eine Ressourcenallokation dann effizient, wenn es, ausgehend von einer beliebigen Verteilung keinen anderen Zustand gibt, bei dem sich ein Individuum besserstellen könnte, ohne dass sich ein anderes Individuum schlechter stellt. Hiermit wird ein Zustand von nicht mehr existierenden Tauschmöglichkeiten mit entsprechenden „gains of trade“beschrieben. Die mangelnde Berücksichtigung von Verteilungseffekten hat hierzu vielfache Kritik hervorgerufen. Vgl. z.B. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 17–20.Google Scholar
  76. 526.
    Vgl. ausführlich zum Homo-oeconomicus z.B. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 2–6, sowie Frey (1992), S. 5–11.Google Scholar
  77. 527.
    Vgl. ähnliche Prämissen bei Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 4, Bayon (1997), S. 14.Google Scholar
  78. 528.
    Zu den folgenden Ausführungen zur Konvexität und Universalität vgl. Schauenburg (1998), S. 26–29, Arrow (1969), S. 49.Google Scholar
  79. 529.
    Vgl. Arrow (1969), S. 48.Google Scholar
  80. 530.
    Vgl. Dietl (1993), S. 58, Richter/Furubotn (1996), S. 101.Google Scholar
  81. 531.
    Vgl. Richter/Furubotn (1996), S. 101. So werden die von einem Individuum gemäß dessen Präferenzen erwünschten Eigenschaften eines Gutes, das folglich einen positiven externen Effekt auf das Individuum ausübt, durch den zu zahlenden Marktpreis für das Gut internalisiert.Google Scholar
  82. 532.
    Vgl. z.B. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 57–60. Externe Effekte können natürlich auch immer in zweiseitigen Beziehungen auftreten.Google Scholar
  83. 533.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Picot/Dietl/Franck (1999), S. 57 f.Google Scholar
  84. 534.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 57 f.Google Scholar
  85. 535.
    Zur Ökonomie des intellektuellen Eigentums vgl. z.B. Granstrand (1999).Google Scholar
  86. 536.
    Vgl. Richter/Furubotn (1996), S. 101. Auch Dietl (1993), S. 166–171, betont neben der Bedeutung der Konzentration bzw. Verdünnung von Verfügungsrechten die Notwendigkeit der Übertragbarkeit.Google Scholar
  87. 537.
    Vgl. zum Coase Theorem Coase (1960), sowie auch Dietl (1993), S. 59 f., Richter/Furubotn (1996), S. 100–108, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 280–287.Google Scholar
  88. 538.
    VgI.Fischer(1993),S.38.Google Scholar
  89. 539.
    Die „unrealistischen“Annahmen des Coase-Theorems werden meist zu Unrecht kritisiert. Sie zeigen vielmehr, dass prinzipiell externe Effekte über Verhandlungslösungen und ohne Staatseingriffe lösbar sind. Ferner wird die Symmetrie der Beziehung zwischen beiden Handelnden herausgearbeitet. Die Frage nach dem Verursacher einer Schädigung ist letztendlich eine Frage der Zuteilung von Verfügungsrechten. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit eines Vergleichs unterschiedlicher institutioneller Arrangements gelenkt. Schließlich ist aber noch daraufhinzuweisen, dass es vom Standpunkt der Verteilung wesentlich ist, wer die ursprünglichen Verfügungsrechte besaß. Derjenige, der durch die Verteilung der Verfügungsrechte eine Kompensation leistet, ist in seiner Vermögensposition beeinträchtigt. Vgl. zur Kritik z.B. auch Fischer (1993), S. 39 und die dort in Fußnote 45 angegebene Literatur, Dietl (1993), S. 60, Fußnote 46, Richter/Furubotn (1996), S. 104–108 und Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 282 sowie 284–287.Google Scholar
  90. 540.
    Vgl. Erlei (1998), S. 33, Williamson (1987), S. 1 f.Google Scholar
  91. 541.
    Vgl. Coase (1937).Google Scholar
  92. 542.
    Vgl. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 42.Google Scholar
  93. 543.
    Vgl. Richter/Bindseil (1995), S. 136.Google Scholar
  94. 544.
    Vgl. Arrow (1969), S. 48.Google Scholar
  95. 545.
    Vgl. Dietl (1993), S. 60, Richter/Furubotn (1996), S. 9.Google Scholar
  96. 546.
    Vgl. Tietzel (1981), S. 211.Google Scholar
  97. 547.
    Vgl. Barzel(1997), S. 4.Google Scholar
  98. 548.
    Vgl. Erlei (1998), S. 31. Der Begriff der „prekären Transaktion“geht auf die „prekäre Beziehung“von Bonus (1995) zurück. Zur Kritik vgl. Erlei (1998), S. 32.Google Scholar
  99. 549.
    Vgl. Erlei (1998), S. 31.Google Scholar
  100. 550.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen zur Unsicherheit z.B. Hopf (1983), S. 18–59, Adler (1996), S. 25–55, Bayon (1997), S. 13–27.Google Scholar
  101. 551.
    Vgl. Adler (1996), S. 25, Bayon (1997), S. 13–16.Google Scholar
  102. 552.
    Vgl. Hopf (1983), S. 21, Adler (1996), S. 25, Bayon (1997), S. 16.Google Scholar
  103. 553.
    Vgl. Williamson (1987), S. 30, Richter/Furubotn (1996), S. 3–5.Google Scholar
  104. 554.
    Vgl. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 9.Google Scholar
  105. 555.
    Vgl. z.B. Richter/Furubotn (1996), S. 4, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 9–16. Ursprünglich geht das Konzept der „bounded rationality“auf Simon zurück, vgl. z.B. Simon (1978). Die Annahme beschränkter Rationalität bzw. die Notwendigkeit ihrer Berücksichtigung ist keineswegs unumstritten, vgl. z.B. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 14 ff. Für die vorliegende Arbeit ist diese Diskussion aber von geringerer Relevanz und es wird im Folgenden von intendierter, a-ber beschränkter Rationalität ausgegangen.Google Scholar
  106. 556.
    Vgl. Williamson (1987), S. 30.Google Scholar
  107. 557.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 1–10.Google Scholar
  108. 558.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 5–10. Die Einteilung geht ursprünglich auf Milgrom/Roberts (1992), S. 25–30, zurück.Google Scholar
  109. 559.
    Vgl. Milgrom/Roberts (1992), S. 29 f.Google Scholar
  110. 560.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 8.Google Scholar
  111. 561.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 7 f., Milgrom/Roberts (1992), S. 25 f.Google Scholar
  112. 562.
    Vgl. Milgrom/Roberts (1992), S. 26.Google Scholar
  113. 563.
    Vgl. vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 8.Google Scholar
  114. 564.
    Vgl. Milgrom/Roberts (1992), S. 25.Google Scholar
  115. 565.
    Die Probleme des „Wissens“, des „Könnens“und „Wollens“gehen in der deutschsprachigen betriebswirtschaftlichen Literatur ursprünglich auf Witte (1973) zurück. Gemünden/Walter (1999) fuhren zusätzlich das Problem des „Dürfens“ein. Diese Probleme werden von Klinkers (2001) zur Strukturierung der Qualitätsunsicherheit aus Anbietersicht im Rahmen der Kundenintegration herangezogen.Google Scholar
  116. 566.
    Söllner (2000) zeigt, wie der bewusste Regelverstoß in solchen Fällen zu einer Effizienzverbesserung beitragen kann.Google Scholar
  117. 567.
    Vgl. Richter/Bindseil (1995), S. 133.Google Scholar
  118. 568.
    Vgl. Dietl (1993), S. 37.Google Scholar
  119. 569.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 11.Google Scholar
  120. 570.
    Vgl. Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 24 f.Google Scholar
  121. 571.
    Vgl. Dietl (1993), S. 38.Google Scholar
  122. 572.
    Vgl. Dietl (1993), S. 33–39, Richter/Bindseil (1995), S. 133, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 25.Google Scholar
  123. 573.
    Vgl. Dietl (1993), S. 70.Google Scholar
  124. 574.
    Vgl. Dietl (1993), S. 71.Google Scholar
  125. 575.
    Vgl. hierzu ausführlich Dietl (1993), S. 71–76, Picot/Dietl/Franck (1999), S. 11–15.Google Scholar
  126. 576.
    Vgl. Dietl (1993), S. 73, Picot/Dietl/Franck (1999), S. 15.Google Scholar
  127. 577.
    Vgl. Dietl (1993), S. 73.Google Scholar
  128. 578.
    Vgl. Dietl (1993), S. 76.Google Scholar
  129. 579.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 15–20.Google Scholar
  130. 580.
    Eine ähnliche Hierarchie stammt von Williamson (2000), der vier Ebenen von Institutionen vorschlägt (Social Embe-dedness, Institutional Environment, Governance und Ressource Allocation and Employment), die sich in Abhängigkeit der Häufigkeit der Entstehung bzw. Änderung von Institutionen unterscheiden. Vgl. Williamson (2000), S. 596–600.Google Scholar
  131. 581.
    Vgl. Dietl (1993), S. 69.Google Scholar
  132. 582.
    Vgl. Demsetz (1967), S. 347.Google Scholar
  133. 583.
    Vgl. Furubotn/Pejovich (1972), S. 1139 (Hervorhebung im Original).Google Scholar
  134. 584.
    Vgl. Erlei (1998), S. 32 f.Google Scholar
  135. 585.
    Vgl. auch Picot/Dietl/Franck (1999), S. 5–7. Diese stellen allerdings nur auf die Tauschkosten, also die Transaktionskosten ab, ohne auf die dahinter liegenden Marktunvollkommenheiten vorzudringen.Google Scholar
  136. 586.
    Vgl. Barzel (1997), S. 34.Google Scholar
  137. 587.
    Vgl. Dietl (1993), S. 85.Google Scholar
  138. 588.
    Vgl. Dietl (1993), S. 85–88.Google Scholar
  139. 589.
    Vgl. Dietl (1993), S. 85 und 95.Google Scholar
  140. 590.
    Vgl. Dietl (1993), S. 95.Google Scholar
  141. 591.
    Neben dem Arbeitsvertrag nennt Dietl noch die Institution des Geldes, vgl. Dietl (1993), S. 95–101.Google Scholar
  142. 592.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 5, Ebers/Gotsch (1993), S. 193 f.Google Scholar
  143. 593.
    Vgl. Erlei (1998), S. 34 f.Google Scholar
  144. 594.
    Vgl. Erlei (1998), S. 34.Google Scholar
  145. 595.
    Vgl. zu den drei idealtypischen Koordinationsformen auch Williamson (1991), S. 284, Fischer (1993), S. 102–107.Google Scholar
  146. 596.
    Vgl. Erlei (1998), S. 34.Google Scholar
  147. 597.
    Vgl. Erlei (1998), S. 34 f.Google Scholar
  148. 598.
    Vgl. Barzel(1997), S. 33.Google Scholar
  149. 599.
    Vgl. z.B. Bayon (1997), S. 29–48, Erlei (1998), S. 25–30, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 42 – 44.Google Scholar
  150. 600.
    Vgl. Bayon (1997), S. 29.Google Scholar
  151. 601.
    Vgl. Bayon (1997), S. 29 f.Google Scholar
  152. 602.
    Zur Transaktionskostentheorie vgl. ausführlich z.B. Williamson (1975), Williamson (1987), Williamson (1991), Picot/Dietl (1990), Ebers/Gotsch (1993), S. 216–242, Dietl (1993), S. 107–131, Fischer (1993), S. 81–126, Richter/Furubotn (1996), Bayon (1997), S. 37–40 sowie S. 135–176, Rindfleisch/Heide (1997), Picot/Dietl/Franck (1999), S. 66–82, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 175–228. Zu diversen Arten der Spezifität vgl. z.B. Erlei (1998), S. 40 f. Insbesondere zur zeitlichen Spezifität vgl. Masten/Meehan/Snyder (1991).Google Scholar
  153. 603.
    Zur Prinzipal Agenten Theorie vgl. ausführlich z.B. Jensen/Meckling (1976), Fama/Jensen (1983), Bergen/Shantanu/Walker (1992), Ebers/Gotsch (1993), S. 203–216, Dietl (1993), S. 131–156, Fischer (1993), S. 63–80, Richter/Furubotn (1996), Bayon (1997), S. 40–48, sowie S. 177–384, Picot/Dietl/Franck (1999), S. 85–123, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 69–174.Google Scholar
  154. 604.
    Vgl. Bayon (1997), S. 43.Google Scholar
  155. 605.
    Die Einteilung geht ursprünglich auf Williamson (1987), S. 23–29, zurück. In jüngster Zeit wurde sie erst von Erlei (1998), S. 26–28 sowie S. 38, wieder aufgegriffen. Williamson (1987) unterscheidet die ökonomischen Ansätze, die sich explizit mit Verträgen und Organisationsfragen beschäftigen und vom neoklassischen Preismechanismus abweichen, in eine „monopoly branch“und eine „efficiency branch“. Erstere interpretiert spezielle Vertragsgestaltungen aus dem Bestreben, Monopolstellungen zu erreichen, und ist typischerweise Gegenstand der Literatur zur „Industrial Organization“. Die „efficiency branch“ist die eigentliche Neue Institutionenökonomik und interpretiert diese Abweichungen aus einer Effizienz-Perspektive. Diese lasse sich wiederum in einen Anreiz-Zweig und den eigentlichen Transaktionskostenbereich unterscheiden. Der Anreizbereich umfasse die Property Rights Theorie und die Prinzipal Agenten Ansätze und sei an der ex-ante Perspektive vor Vertragsabschluss interessiert. Die eigentliche Transaktionskostentheorie dagegen an einer ex-post Vertragsperspektive, wobei eben in einen Messkosten- und Governancekosten-Ansatz zu differenzieren sei. Dieser Unterscheidung wird hier nicht gefolgt, da die Überlappungen zwischen dem Incentivebereich und dem Transaktionskostenbereich zu groß sind. Zum anderen eignen sich die Begriffe Messkosten und Governancekosten auch zur Unterscheidung der Transaktionskostentheorie und der Prinzipal Agenten Theorie anhand von Kostenarten.Google Scholar
  156. 606.
    Vgl. Erlei (1998), S. 28kGoogle Scholar
  157. 607.
    Vgl. Erlei (1998), S. 28.Google Scholar
  158. 608.
    Vgl. Williamson (1993) sowie Erlei (1998), S. 6 f.Google Scholar
  159. 609.
    Vgl. Erlei (1998), S. 6 f.Google Scholar
  160. 610.
    Vgl. Erlei (1998), S. 7.Google Scholar
  161. 611.
    Vgl. jeweils zu den präformalen, semiformalen und formalen Messkosten-Ansätzen Erlei (1998), S. 53–62, S. 79–81, S. 113–140, sowie Erlei/Leschke/Sauerland (1999), Kapitel 3.Google Scholar
  162. 612.
    Vgl. jeweils zu den präformalen, semiformalen und formalen Governancekosten-Ansätzen Erlei (1998), S. 39–53, S. 68–79, S. 81–113, sowie Erlei/Leschke/Sauerland (1999), Kapitel 3.Google Scholar
  163. 613.
    Die Entwicklung von präformaler zu formaler Theorie bedeutet nicht, dass Theorien mit zunehmender Formalisierung in jeder Hinsicht absolut „besser“werden. Sie gewinnen zwar an Präzision, verlieren aber häufig an Allgemeingültigkeit. Ein starker Formalisierungsgrad ist mit weniger relevanten Elementen verbunden, da die Modelle ansonsten nicht mehr handhabbar und lösbar sind. In diesem Sinne entsprechen stärker präformale Theorien einem Atlas mit großem Maßstab, der ein weites Feld mit beschränkter Präzision umfasst, während sehr formale Theorien einem Stadtplan mit geringem Maßstab entsprechen, die äußerst präzise sind, aber eben nur einen geringen Ausschnitt berücksichtigen. In diesem Sinne sind stärker und weniger formale Theorien auch nicht in einem substitutiven Verhältnis zu sehen, sondern sie ergänzen sich in Abhängigkeit davon, aufweichen Problemausschnitt vom Forscher fokussiert wird. Vgl. Erlei (1998), S. 7 f. Zu den Anforderungen an Theorien und zur Unterscheidung von Präzision und Allgemeinheit vgl. Kapitel 1.2 der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  164. 614.
    Vgl. Erlei (1998), S. 63–67.Google Scholar
  165. 615.
    Vgl. hierzu ausführlich Holmström/Roberts (1998) sowie Holmström (1999).Google Scholar
  166. 616.
    Vgl. Alchian (1984), S. 39.Google Scholar
  167. 617.
    Vgl. Holmström (1999), S. 99. Bei den Messkostenansätzen bezieht sieh Holmström auf die formalen Multi-Task-Prinzipal Agenten Ansätze, die zu erklären versuchen, unter welchen Bedingungen „low-powerd incentives“, wie Fixgehälter innerhalb von Unternehmen, vorteilhafter sein können als „high-powered incentives“, wie eine erfolgsabhängige Bezahlung auf Märkten. Zu den Multi-Task-Prinzipal Agenten Ansätzen vgl. auch Holmström/Milgrom (1991) sowie Holmström/Milgrom (1994).Google Scholar
  168. 618.
    Vgl. Holmström (1999), S. 99. In diesem Sinne kann die Unternehmung analog zu einer eigenständig abgegrenzten Volkswirtschaft gesehen werden („The Firm as a subeconomy“), in der durch Steuern und Subventionen bewusst Anreize zu bestimmten Verhaltensweisen durch „low-powered incentives“besteuert oder durch „high-powered incentives“subventioniert werden. Vgl. hierzu auch Holmström/Milgrom (1991), S. 28, sowie Holmström/Milgrom (1994), S. 989.Google Scholar
  169. 619.
    Vgl. Holmström (1999), S. 89.Google Scholar
  170. 620.
    Vgl. De Alessi (1990), Eggertson (1990).Google Scholar
  171. 621.
    Für Ausnahmen vgl. z.B. Norton (1987), Jacob (1995b), Kleinaltenkamp (1997), Blümelhuber (2000), Kleinaltenkamp/Jacob (2002).Google Scholar
  172. 622.
    Zum Austauschkonzept des Marketing vgl. z.B. Bagozzi (1978).Google Scholar
  173. 623.
    Vgl. zur Bedeutung des Nutzens bei der Produktkonzeptionierung bzw. zum Produkt als Problemlösung z.B. Kotler/Bliemel (1992). Die Abstrahierung vom generischen Produkt bzw. der physischen Ressource auf eine Nutzenebene besitzt interessante Parallelen zur Abstrahierung vom Produktdenken hin zum Nutzendenken im Marketing-Konzept. Zur Bedeutung der Orientierung am Nutzen und den Problemlösungen anstelle von generischen Produkten vgl. insbesondere auch Levitt (1975).Google Scholar
  174. 624.
    Vgl. Foss/Foss (2000). Die Charakterisierung in „alt“und „neu“impliziert keinerlei Bewertung im Sinne von „neu“gleich „besser“. Vielmehr ist diese Kennzeichnung zum einen eine Referenz an die Historie und hat zum anderen das Ziel, einen Kontrast zu bereiten, um besser unterschiedliche Schwerpunkte der Perspektive zu akzentuieren.Google Scholar
  175. 625.
    Für einen allgemeinen Überblick zur Kritik an der Property Rights Theorie vgl. z.B. Tietzel (1981), S. 232–238. Allgemein zur historischen Entwicklung und zu philosophischen Auffassungen zum Eigentum vgl. z.B. Böbel (1988).Google Scholar
  176. 626.
    In diesem Sinne kann der gesamte Marktprozess als die permanente Anpassung von Institutionen an Externalitäten betrachtet werden, die durch technologische, politische und sonstige Entwicklungen in einem ständigen Wandel begriffen sind. Diese Entwicklungen lassen immer wieder neue Kombinationen von wertoptimierenden Institutionen zur Ab-milderung von Externalitäten entstehen.Google Scholar
  177. 627.
    Vgl. Furubotn/Pejovich (1972), S. 1139.Google Scholar
  178. 628.
    Vgl. Demsetz(1967), S. 347.Google Scholar
  179. 629.
    Vgl. Furubotn/Pejovich (1972), S. 1139 (Hervorhebungen im Original).Google Scholar
  180. 630.
    Vgl. Tietzel (1981), S. 214. Zu alternativen Institutionen, so genannte „Eigentumssurrogate“, die eine vergleichbare Wirkung wie Eigentum besitzen, vgl. z.B. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 61 f. Hierzu gehören soziale und kulturelle Normen sowie die disziplinierende Wirkung des Wettbewerbs. Zur Rolle der „Contestability“von Märkten zur Linderung von Gefahren aus opportunistischem Verhalten vgl. z.B. Vining/Globerman (1999).Google Scholar
  181. 631.
    Vgl. De Alessi (1990), S. 8.Google Scholar
  182. 632.
    Vgl. Tietzel (1981), S. 218f.Google Scholar
  183. 633.
    Vgl. Richter/Furubotn (1996), S. 5.Google Scholar
  184. 634.
    Vgl. Fischer (1993), S. 51.Google Scholar
  185. 635.
    Vgl. Tietzel (1981), S. 221.Google Scholar
  186. 636.
    Vgl. De Alessi (1990), S. 6.Google Scholar
  187. 637.
    Vgl. Tietzel (1981), S. 219. Auf diesen Annahmen beruht das Konzept der Haushaltsproduktionsfunktion von Lancaster (1966) und Becker (1978). Hiernach sind Individuen nicht an Gütern per se, sondern an den Gütereigenschaften interessiert, die im Prozess der Haushaltsproduktion unter Zuhilfenahme anderer Inputfaktoren wie z.B. Zeit zur eigentlichen nutzenstiftenden Bedürfnisbefriedigung eingesetzt werden. Anhand dieser Ausführungen wird die konzeptionelle Verwandtschaft zur Property Rights Theorie deutlich, wo es ja auch nicht um generische Güter geht, sondern um die mit den Gütern verbundenen Handlungsmöglichkeiten, die über Verfügungsrechte spezifiziert sind.Google Scholar
  188. 638.
    Vgl. Fischer (1993), S. 51.Google Scholar
  189. 639.
    Vgl. als wichtige ausgewählte Beiträge z.B. Demsetz (1967), Pejovich (1971), Furubotn/Pejovich (1972), Alchian/Demsetz (1972), Alchian/Demsetz (1973), Barzel (1977), De Alessi (1980), Tietzel (1981), Umbeck (1981), Barzel (1982), De Alessi (1983), Alchian (1984), Barzel (1985), Barzel (1987a), Barzel (1987b), De Alessi (1987), De Alessi/Staaf (1989), De Alessi (1990), Pejovich (1990), Barzel/Kochin (1992), Barzel (1994), Allen (1995), Demsetz (1996), Barzel (1997), Allen/Lueck (1998), Barzel (2002).Google Scholar
  190. 640.
    Vgl. für einen Überblick über diverse Anwendungsfelder De Alessi (1980) sowie De Alessi (1990), S. 6–11.Google Scholar
  191. 641.
    Vgl. Furubotn/Pejovich (1972), S. 1140, De Alessi (1980), S. 3 f., Ebers/Gotsch (1993), S. 195.Google Scholar
  192. 642.
    Vgl. Furubotn/Pejovich (1972), S. 1140, Barzel (2002). Die Entstehung und Arbeit übergeordneter Institutionen im Rahmen politischer Prozesse ist z.B. Gegenstand der Public Choice Theorie. Vgl. z.B. Blankart (1994).Google Scholar
  193. 643.
    Die Bedeutung der Durchsetzung von Verfügungsrechten wird auch von Barzel (2002) betont, der eine Theorie des Staates aus der Perspektive der Property Rights Theorie vorschlägt. Die jüngsten Entwicklungen des Terrorismus, die damit verbundene „Privatisierung“der Gewalt sowie das Zerfallen staatlicher Strukturen in einigen Teilen der Welt zeigen die Wichtigkeit der Durchsetzung von Verfügungsrechten durch staatliche Gewaltmonopole und eine juristische Infrastruktur. Selbst wenn die in der Informationsökonomik thematisierten Informationsasymmetrien nicht vorliegen und das Verhalten anderer Akteure kostenlos beobachtbar und beurteilbar ist, bedarf es der Durchsetzung von Verträgen durch eine übergeordnete Instanz. Insofern stellt die Bewältigung von Informationsproblemen lediglich eine notwendige Bedingung zur Bewältigung ökonomischer Probleme dar. Eine Perspektive, die auch die Frage der Durchsetzung von Verfügungsrechten berücksichtigt, kann einen vollständigeren Beitrag zur Lösung ökonomischer Probleme liefern.Google Scholar
  194. 644.
    Vgl. Ebers/Gotsch (1993), S. 196. Zu den weiteren Ausführungen vgl. auch De Alessi (1980), S. 4.Google Scholar
  195. 645.
    Vgl. Barzel (1997), S. 5.Google Scholar
  196. 646.
    Vgl. Ebers/Gotsch (1993), S. 195, Picot/Dietl/Franck (1999), S. 58 ff., In den Worten von Barzel (1997), S. 148: „Rights are never perfectly delineated, however, because the fact that commodities are not uniform and are expensive to measure makes perfect delineation prohibitively costly. “Aufgrund dieser Betonung von Messkosten wird der „Old Property Rights Ansatz“auch den Messkostenansätzen zugerechnet.Google Scholar
  197. 647.
    Vgl. De Alessi (1980), S. 4.Google Scholar
  198. 648.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Ebers/Gotsch (1993), S. 197.Google Scholar
  199. 649.
    Vgl. Dietl (1993), S. 63. Neben Effizienzgesichtspunkten werden auch individuelle Präferenzen und die politische Macht von Einflussgruppen für die Wahl einer bestimmten Verfügungsrechtestruktur genannt. Vgl. De Alessi (1980), S. 8.Google Scholar
  200. 650.
    Vgl. Picot/Dietl/Franck (1999), S. 59.Google Scholar
  201. 651.
    Vgl. Barzel (1997), S. 7.Google Scholar
  202. 652.
    Zur allgemeine Diskussion um „intellectual property rights“vgl. hierzu z.B. Granstrand (1999).Google Scholar
  203. 653.
    Vgl. hierzu z.B. Liebowitz (2002).Google Scholar
  204. 654.
    Vgl. Demsetz (1967), S. 350. Die Entstehung von Eigentum ist folglich keine „Deformation“der menschlichen Natur, sondern eine Reaktion auf ökonomische Anreize. Vgl. hierzu Tietzel (1981), S. 215.Google Scholar
  205. 655.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Tietzel (1981), S. 215.Google Scholar
  206. 656.
    Diese Eigenschaft des REMM ist kompatibel mit den Erkenntnissen der so genannten Prospect Theorie, die auch von einer relativen Bewertung von Alternativen in Bezug auf einen Referenzpunkt ausgeht. Vgl. hierzu z.B. Kahneman/Tversky (1979).Google Scholar
  207. 657.
    Von dem zweifellos ernsten Problem der Begründung einer Anfangsverteilung von Verfügungsrechten und der Durchsetzung der etablierten Verfügungsrechte sowie der Durchsetzung der Übertragung von Verfügungsrechten über Transaktionen sei hier abstrahiert. Insofern handelt es sich bei dem Robinson-Crusoe-Beispiel um eine idealisierte Vorstellung, die opportunistisches Verhalten ausblendet.Google Scholar
  208. 658.
    Vgl. allgemein zu Netzeffekten Katz/Shapiro (1985) sowie zu Netzprodukten Köster (1999). Zu Netzeffekten im Systemgeschäft vgl. z.B. Weiber (1997), zu Netzeffekten auf Informationsgütermärkten z.B. Shapiro/Varian (1999) oder Hass (2002).Google Scholar
  209. 659.
    Vgl. z.B. Hass (2002), S. 49. Siehe dort auch die Unterschiede zwischen direkten und indirekten Netzeffekten sowie die wettbewerblichen Konsequenzen. Bemerkenswerterweise wurde dem Zusammenhang zwischen Netzeffekten und der Property Rights Theorie bisher kaum Beachtung geschenkt. Vgl. als Ausnahme z.B. Picot/Reichwald/Wigand (2001), S. 47f.Google Scholar
  210. 660.
    Diese Merkmale gehen im Kern auf Samuelson (1954) zurück. Zusätzlich wird das Merkmal der „Gleichförmigkeit“genannt, welches besagt, dass bei öffentlichen Gütern die Konsummenge für alle Individuen in dem Sinne gleich sei, dass Annahme- oder Konsumzwang herrsche, dem sich kein Individuum entziehen könne. Vgl. Lohr (1989), S. 34.Google Scholar
  211. 661.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Lohr (1989), S. 32 f, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 308 f. Anstelle der Bezeichnung „Nicht-Rivalität im Konsum“wird auch der Ausdruck „Unteilbarkeit im Konsum“verwendet. Vgl. Lohr (1989), S. 34, Fußnote 7.Google Scholar
  212. 662.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Lohr (1989), S. 32 f, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 308 f.Google Scholar
  213. 663.
    Vgl. Lohr (1989), S. 35 f. Hier wird der Fokus auf das Versagen des Preismechanismus gelegt, da Marktversagen nicht unbedingt den Eingriff des Staates verlangen muss. Ganz im Gegenteil: Die meisten Probleme aus einem Versagen des Preismechanismus können und werden auch in der Realität auf „privater“Ebene gelöst. Das in der Neuen Institutionenökonomik thematisierte Design von Institutionen wie z.B. Verträge, Organisationen und Unternehmen sind ja nun meistens „private“Instrumente, die den neoklassischen Preismechanismus ersetzen oder ergänzen sollen. Genauso wie die Dichotomie Markt vs. Unternehmung abgelehnt wird, ist die Dichotomie Markt vs. Staat abzulehnen.Google Scholar
  214. 664.
    Vgl. Lohr (1989), S. 38.Google Scholar
  215. 665.
    Vgl.Lohr(1989), S.40.Google Scholar
  216. 666.
    Vgl.Lohr(1989), S.41.Google Scholar
  217. 667.
    Vgl. Lohr (1989), S. 42.Google Scholar
  218. 668.
    Im Falle der positiven Netzeffekte, also der Nutzensteigerungen durch eine zunehmende Anzahl an Nutzern einer Ressource muss im Zusammenhang mit dem Begriff der Rivalität von einer „positiven“Rivalität gesprochen werden. Mit zunehmender Rivalität steigen dann nicht die Kosten der Überfüllungen, sondern bei „positiver“Rivalität steigt der Nutzen mit der Anzahl der Nutzer. Alternativ könnte man sagen, mit zunehmender „positiver“Rivalität steigen die Kosten aus einer zu geringen Anzahl von Nutzem. Vgl. Abschnitt 3.3.2.4 dieser Arbeit.Google Scholar
  219. 669.
    Vgl. hierzu auch ausfuhrlich Foss/Foss (2000).Google Scholar
  220. 670.
    Bemerkenswerterweise steht auch der englische Begriff „property“sowohl für Eigentum und Besitz als auch für Eigenschaft oder Merkmal.Google Scholar
  221. 671.
    Vgl. Barzel(1997), S. 4 f.Google Scholar
  222. 672.
    Alchian/Woodward (1988), S. 69, sprechen von Plastizität von Ressourcen, wenn ein entsprechender diskretionärer Handlungsspielraum über Ressourcen besteht. Der Begriff der Plastizität entspricht insofern der Sichtweise, dass es sich bei Ressourcen um „multi-attribute assets“handelt. Je vielfältiger die Nutzungsmöglichkeiten, desto größer der diskretionäre Verhaltensspielraum. Hierdurch wird wiederum deutlich, dass sich die Property Rights Theorie als integrierende Klammer für die diversen Ansätze der Neuen Institutionenökonomie eignet.Google Scholar
  223. 673.
    Vgl. Foss/Foss (2000), S. 6.Google Scholar
  224. 674.
    Zu den folgenden Beispielen vgl. Barzel (1997).Google Scholar
  225. 675.
    Aus der Annahme zahlreicher Nutzungsmöglichkeiten von Ressourcen kann auch eine Unterscheidung zwischen ökonomischen Property Rights und legalen bzw. juristischen Property Rights erfolgen: „… the title holder of a car is its legal owner, but a thief has rights to it since he might drive it, derive income out of it, or even sell it. “Vgl. Barzel (1994), S. 394. Ausführlich zur Unterscheidung von legalen und ökonomischen Property Rights vgl. Barzel (1997), S. 3 f.Google Scholar
  226. 676.
    Vgl. Barzel (1997), S. 64.Google Scholar
  227. 677.
    Vgl. Barzel (1997), Kapitel 3. Bemerkenswert ist femer die Verwandtschaft der multi-attribute assets von Barzel (1997) zu den oben erläuterten Multi-Task Prinzipal Agenten Modellen, die ebenfalls mit der Analogie von Steuern und Subventionen argumentieren. Vgl. hierzu nochmals Holmström/Milgrom (1991), Holmström/Milgrom (1994), Holmström/Roberts (1998) sowie Holmström (1999). Nicht zuletzt aus dieser Verwandtschaft resultiert ja die gemeinsame Einordnung beider Ansätze in die Gruppe der Messkostenansätze.Google Scholar
  228. 678.
    Die Analogie zur Subvention existiert in diesem Falle nicht, da in den genannten Beispielen neben der Wartung keine Aktivitäten genannt sind, die dem zeitlich befristeten Nutzer irgend einen potenziellen Schaden zufügen.Google Scholar
  229. 679.
    Vgl. Barzel (1997), Kapitel 3. Dort werden in Hinblick auf die Beziehung zwischen Landeigentümer und Landarbeiter ausführlich die Eigenschaften von Festlohnverträgen, Mietverträgen und Verträgen mit Erfolgsbeteiligung analysiert.Google Scholar
  230. 680.
    Vgl. Barzel (1997), S. 9.Google Scholar
  231. 681.
    Vgl. Barzel (1997), S. 51Google Scholar
  232. 682.
    Vgl. Barzel (1997), S. 55.Google Scholar
  233. 683.
    Vgl. Barzel (1997), S. 55 f.Google Scholar
  234. 684.
    Vgl. hierzu ausführlich Barzel (1997), Kapitel 4.Google Scholar
  235. 685.
    Vgl. zur Spezifität z.B. Klein/Crawford/Alchian (1978), Williamson (1987).Google Scholar
  236. 686.
    Vgl. Barzel (1997), S. 51.Google Scholar
  237. 687.
    Zur Unterscheidung der „Old“und „New“Property Rights Ansätze vgl. nochmals Foss/Foss (2000).Google Scholar
  238. 688.
    Für weiterführende Beiträge zur „New“Property Rights Theorie vgl. z.B. Hart (1989), zur Anwendung auf Fragen des Wissensmanagements und Humankapitals z.B. Brynjolfsson (1994), Albach (1999), Kubitschek/Meckl (2000), auf Fragestellungen zur Corporate Finance z.B. Hart (1995), auf das Franchising z.B. Kubitschek (2000), Kubitschek (2001), allgemein zu Fragen der Unternehmensgrenzen und zur vertikalen Integration z.B. Baker/Hubbard (2000), Meckl/Kubitschek (2000), Whinston (2001), Woodruff (2002), Baker/Hubbard (2002), Whinston (2003). Zur Kritik vgl. z.B. Demsetz (1998), de Meza/Lockwood (1998), Rajan/Zingales (1998), Holmström/Roberts (1998), Holmström (1999), Foss/Foss (2000).Google Scholar
  239. 689.
    Vgl. z.B. Wagner (1994).Google Scholar
  240. 690.
    Zu allgemeinen deutschsprachigen Darstellungen vgl. z.B. Richter/Furubotn (1996), S. 247–255 sowie 278–281, Wagner (1994), S. 39–60, Erlei (1998), S. 82–113, Erlei/Leschke/Sauerland (1999), S. 193–219, Picot/Dietl/Franck (1999), S. 123–130. Letztere ordnen das Modell von Grossman/Hart (1986) missverständlicherweise den Prinzipal Agenten Ansätzen zu. Zur problemorientierten Darstellung anhand des Franchising, Unternehmensnetzwerken und Wissensmanagements vgl. Kubitschek (2000), Kubitschek (2001), Meckl/Kubitschek (2000), Kubitschek/Meckl (2000).Google Scholar
  241. 691.
    Vgl. zu Anwendungen der Prinzipal Agenten Theorie im Marketing z.B. Bergen/Shantanu/Walker (1992), Bayon (1997).Google Scholar
  242. 692.
    Vgl. Hart (1989), S. 1758–1759, Hart (1995), S. 15–21.Google Scholar
  243. 693.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Hart (1989), S. 1760–1763, Hart (1995), S. 21–28.Google Scholar
  244. 694.
    Vgl. Hart (1989), S. 1763–1765, Hart (1995), S. 27 f.Google Scholar
  245. 695.
    Vgl. Hart (1989), S. 1761 sowie 1763, Fußnote 28. Dieser Vergleich zwischen der Beziehung von Arbeitgeber-Arbeitnehmer und Kunde-Anbieter geht ursprünglich auf Alchian/Demsetz (1972) zurück.Google Scholar
  246. 696.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 129. Von arbeitsrechtlichen Besonderheiten, die der Kündigung von Arbeitsverträgen einen anderen Charakter gibt als der Kündigung von Kunden-Lieferanten-Beziehungen, sei hier abstrahiert.Google Scholar
  247. 697.
    Vgl. Grossman/Hart (1986), S. 692 f., Hart (1995), Kapitel 1.Google Scholar
  248. 698.
    Vgl. Hart (1995), S. 23, Kubitschek (2000), S. 39.Google Scholar
  249. 699.
    Vgl. Hart (1995), S. 30.Google Scholar
  250. 700.
    Vgl. Hart (1995), S. 30.Google Scholar
  251. 701.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 40. Dies geschieht beispielsweise in Pachtverträgen, wodurch ein Pächter durch das an ihn übertragende Recht „usus fructus“der Empfänger des residualen Einkommens ist. Ähnliche Beispiele für die Trennung von residualen Kontrollrechten und residualen Einkommensrechten sind Leasingverträge, stimmrechtslose Vorzugsaktien oder Stille Beteiligungen gemäß § 230 HGB, vgl. Kubitschek (2000), S. 37 f.Google Scholar
  252. 702.
    Vgl. zum Zusammenhang von residualen Kontrollrechten und residualen Einkommensrechten Hart (1995), S. 63–66.Google Scholar
  253. 703.
    Vgl. Hart (1995), S. 29.Google Scholar
  254. 704.
    Vgl. Hart (1995), S. 29, Kubitschek (2000), S. 68. In diesem Sinne gehören auch Menschenrechte und das Eigentum an der eigenen Person und mithin das Eigentum an Humankapital zu den Property Rights. Vgl. hierzu Richter/Furubotn (1996), S. 91. Zur Interpretation der Sklaverei aus Sicht der Property Rights Theorie vgl. auch Barzel (1997), Kapitel 7.Google Scholar
  255. 705.
    Vgl. Hart (1995), S. 29.Google Scholar
  256. 706.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 128.Google Scholar
  257. 707.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 129, sowie den vorangegangenen Abschnitt 3.3.3.2 dieser Arbeit. Darüber hinaus werden in der Transaktionskostentheorie von Williamson (1987) die Verzerrung der Investitionsanreize durch die ex-ante Antizipation der ex-post bestehenden Hold-Up Gefahr nur unzureichend thematisiert.Google Scholar
  258. 708.
    Vgl. zum folgenden Beispiel Hart (1995), S. 31–33. Dieser argumentiert anhand des viel zitierten Beispiels zur vertikalen Integration über den Karosseriezulieferer „Fisher“und den Autohersteller „General Motors“als Abnehmer.Google Scholar
  259. 709.
    Dies setzt freilich voraus, dass es keine alternativen Zulieferer gibt bzw. es sich um sehr spezifische Teile handelt, die der Abnehmer nicht kurzfristig und/oder nur unter hohen Kosten durch andere Teile ersetzen kann.Google Scholar
  260. 710.
    Vgl. Hart (1995), S. 29.Google Scholar
  261. 711.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 129. Hart (1995), S. 4 f. weist daraufhin, dass bis auf „Marktmacht“die „Macht“in Transaktionen bisher in der ökonomischen Theorie keine Rolle spielte. Die „New“Property Rights Theorie zeige dagegen, dass „institutional arrangements are designed to allocate power among agents“. Zu verhaltenswissenschaftlichen Konzeptionen von „Macht“vgl. z.B. Staehle (1990), S. 371–381.Google Scholar
  262. 712.
    Vgl. Hart (1995), S. 57 f. (Hervorhebung im Original). Vgl. hierzu auch Hart (1989), S. 1771: „… the reason an emloyee is likely to be more responsive to what his employer wants than a grocer is to what his customer wants is that the employer has much more leverage over his employee than the customer has over his grocer. In particular, the employer can deprive the employee of the assets, while the customer can only deprive the grocer of his custom and as long as the customer is small, it is presumably not very difficult for the grocer to find another customer. “Siehe auch Hart/Moore (1990), S. 1150, Fußnote 29, sowie Kubitschek (2000), S. 129 f.Google Scholar
  263. 713.
    Eine kritisch-konstruktive Erweiterung des „Property Rights View of the Firm“, der noch srärker Humankapital und noch die Bedeutung des „Zugangs“zu Kapitalgütern und Humankapital betont, nehmen Rajan/Zingales (1998) vor. Für die Problemstellung dieser Arbeit wird sich bewusst auf das ursprüngliche Argumentationsmuster beschränkt.Google Scholar
  264. 714.
    Dies unter der Bedingung, dass die Bewertung der Teile durch den Abnehmer nicht geringer ist als die Produktionskosten des Zulieferers.Google Scholar
  265. 715.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen Hart (1995), S. 32 f. Bei Nachverhandlungen geht es im Kern um die Aufteilung der Quasi-Rente.Google Scholar
  266. 716.
    Zumindest werden sich Akteure bei Investitionsentscheidungen sehr wahrscheinlich ex-ante bewusst oder unbewusst Gedanken über mögliche Konflikte um die Aufteilung von zu erwirtschaftenden Erträgen machen. Vgl. Hart (1995), S. 80–83. Zu dem scheinbaren Widerspruch, dass keine vollständigen Verträge geschrieben werden können, aber Voraussicht über potenzielle Verteilungskonflikte bestehen kann.Google Scholar
  267. 717.
    In den formalen Modellen wird explizit Risikoneutralität unterstellt, weshalb mit sicheren Erträgen gerechnet wird. Vgl. Kubitschek (2000), S. 136.Google Scholar
  268. 718.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 135. Die Nicht-Kontrahierbarkeit gilt für die Höhe und die Kosten der spezifischen Investitionen und auch für die Erträge hieraus. Wegen dieser fehlenden Kontrahierbarkeit sind auch keine Cost- und Profit-Sharing Verträge möglich.Google Scholar
  269. 719.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 134, Meckl/Kubitschek (2000), S. 291.Google Scholar
  270. 720.
    Vgl. Hart (1995), S. 35–38, insbesondere S. 36 f.Google Scholar
  271. 721.
    Vgl. z.B. Foss/Foss (2000). Andernfalls wären die Investitionen auch nicht spezifisch.Google Scholar
  272. 722.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 138.Google Scholar
  273. 723.
    Vgl. Kubitschek (2000), S. 140. Dieser Mehrertrag entspricht der Quasi-Rente aus der Transaktionskostentheorie.Google Scholar
  274. 724.
    Vgl. Hart (1995), S. 39, Kubitschek (2000), S. 142. Die Aufteilungsregel wird als unabhängig von der Einkommensverteilung betrachtet. Nach der Auffassung von Hart (1995), S. 39, Fußnote 17, ist dies lediglich eine schwache Annahme, da eine Abhängigkeit zu trivial wäre.Google Scholar
  275. 725.
    Vgl. Hart (1995), S, 41 f. Unter bestimmten Annahmen über den Ertragsverlauf der spezifischen Investitionen in Abhängigkeit von der Anzahl der Ressourcen, die im Verbund mit der Ressource stehen, in die spezifisch investiert wird, kann es auch zu Überinvestitionen kommen. Vgl. Hart (1995), S. 41, Fußnote 18, Kubitschek (2000), S. 141, Fußnote 209, sowie Hart/Moore (1990), S. 1151 f. und Grossman/Hart (1986).Google Scholar
  276. 720.
    Mathematisch bedeutet dies, dass die Pay-off Funktionen durch „Supermodularität“gekennzeichnet sind. Vgl. z.B. Holmström/Roberts (1998), S. 78, Fußnote 7.Google Scholar
  277. 727.
    Vgl. Hart/Moore (1990), S. 1151.Google Scholar
  278. 728.
    Im Prinzip ist dies ein Fall von externen Effekten, da im privaten Kalkül nicht die Handlungsfolgen auf den Nutzen anderer Akteure berücksichtigt werden. In diesem Sinne argumentiert auch Kubitschek (2000), S. 143. In der Terminologie der „Old“Property Rights Theorie liegt die Ursache in einer mangelnden Spezifizierbarkeit von Verfügungsrechten am gemeinsamen Kooperationsertrag. Dies ist Ausdruck der Unvollständigkeit von Verträgen aufgrund von Transaktionskosten. Die Konflikte in der Nachverhandlungssituation können daher auch als „Capture“-Aktivität im Sinne von Barzel (1997) aufgefasst werden, da es hierbei auch um die Aneignung von Werten geht, die „unpriced“in der „public domain“liegen. Allerdings handelt es sich hierbei um „offene“Capture-Aktivitäten, da in den Nachverhandlungen der Konflikt offen liegt und „lediglich“Uneinigkeit über Verteilungsfragen besteht. Siehe hierzu auch die Ausführungen in Kapitel 3.3.Google Scholar
  279. 729.
    Dies ist analog zur Aussage der „Old“Property Rights Theorie, dass Verfügungsrechte an Ressourcen zu verbesserten Anreizen führen, den Wert aus den Ressourcen zu maximieren, da alle Kosten und Nutzen aus der Ressource internali-siert sind.Google Scholar
  280. 730.
    Vgl. Hart (1995), S. 33.Google Scholar
  281. 731.
    Vgl. Holmström/Roberts (1998), S. 78.Google Scholar
  282. 732.
    Damit ist auch an dieser Stelle die „New“Property Rights Theorie konsistent zu den Aussagen der „Old“Property Rights Theorie, die ja gleichermaßen demjenigen die Verfügungsrechte an Ressourcen bzw. Ressourceneigenschaften zuordnen will, der den Wert der Ressource am stärksten beeinflussen kann. Vgl. Barzel (1997).Google Scholar
  283. 733.
    Vgl. Hart (1995), S. 44. Die „First-Best“Lösung wäre diejenige, bei der die Akteure ihr Verhalten so koordinieren könnten, dass sie in den ex-post Nachverhandlungssituationen nicht mit ihren Ausstiegsoptionen drohen, damit die ex-ante Anreize für spezifische Investitionen verzerren und durch die hieraus entstehende Unterinvestition den Kooperationsertrag verringern.Google Scholar
  284. 734.
    Vgl. Hart (1995), S. 44 f. Zusätzlich spielt dort die Elastizität der Reaktionen der Akteure auf Investitionsanreize eine Rolle. Diese wird hier nicht betrachtet und stattdessen davon ausgegangen, dass Akteure auf eine Erhöhung der Anreize tendenziell mit einer Erhöhung ihrer Investitionen reagieren. Die Begriffe werden nicht immer einheitlich verwendet, können aber letztendlich auf die drei genannten Konstrukte zurückgeführt werden. Vgl. zu den folgenden Ausführungen Hart (1995), S. 44 f. Auf die formale Darstellung wird hier verzichtet.Google Scholar
  285. 735.
    Ein Fahrzeug ohne Motor oder eine rechte Socke ohne linke Socke ist relativ wertlos und wird vom Eigentümer daher auch relativ weniger Pflegeaufwand erfahren, als wenn dieser Zugang zu beiden besäße.Google Scholar
  286. 736.
    Die folgenden Ausführungen beruhen auf Hart (1995), S. 45–49, und Meckl/Kubitschek (2000), S. 297–301.Google Scholar
  287. 737.
    Vgl. Hart (1995), S. 47, Meckl/Kubitschek (2000), S. 297.Google Scholar
  288. 738.
    Aus diesem Grunde sind auch viele „Superstars“Eigentümer von Unternehmen, die zur Produktion oder Vermarktung ihrer „Superstar-Leistung“notwendig sind. Ihr Humankapital ist „essentiell“für die Leistungserstellung.Google Scholar
  289. 739.
    Vgl. Meckl/Kubitschek (2000), S. 291, sowie Albach (1999).Google Scholar
  290. 740.
    Vgl. Hart (1995), S. 45, Meckl/Kubitschek (2000), S. 298.Google Scholar
  291. 741.
    Vgl. Hart (1995), S. 46, Meckl/Kubitschek (2000), S. 298.Google Scholar
  292. 742.
    Vgl. Hart (1995), S. 45, Meckl/Kubitschek (2000), S. 299.Google Scholar
  293. 743.
    Es sind natürlich auch Mischformen wie Franchising denkbar. Vgl. hierzu ausführlich Kubitschek (2000), Kubitschek (2001). Im Übrigen wird an diesem Beispiel die Interdependenz zwischen Unternehmensstrategie und Unternehmensgrenzen besonders deutlich. Je nach Strategie ergeben sich andere optimale Eigentumsverteilungen an Ressourcen.Google Scholar
  294. 744.
    Vgl. zum Vergleich von Transaktionskostentheorie und Property Rights Theorie ausführlich z.B. Meckl/Kubitschek (2000), S. 302, Whinston (2001), Whinston (2003).Google Scholar
  295. 745.
    Vgl. Meckl/Kubitschek (2000), S. 302.Google Scholar
  296. 746.
    Vgl. Meckl/Kubitschek (2000), S. 303. Insbesondere wird deutlich, dass zwischen institutionellen Entscheidungen, in Form der Verteilung von Verfügungsrechten, und der Technologie in Form der Komplementarität von Ressourcen ein expliziter Zusammenhang besteht.Google Scholar
  297. 747.
    In Abgrenzung zur Prinzipal Agenten Theorie ist daraufhinzuweisen, dass Informationsasymmetrien keine hinreichende Voraussetzung für externe Effekte sind, da in der „New“Property Rights Theorie keine Informationsasymmetrie zwischen den beteiligten Transaktionspartnern angenommen wird. Vertragsprobleme und die Hold-Up Gefahr entstehen aus der mangelnden Verifizierbarkeit von Vereinbarungen gegenüber Dritten. Die Antizipation der Hold-Up Gefahr führt zu einem Unterinvestitionsproblem, das desto höher ist, je weniger Eigentumsrechte an Ressourcen gehalten werden. Negative externe Effekte im Sinne einer mangelnden Sorgfalt im Umgang mit fremdem Eigentum entstehen damit unabhängig von Informationsasymmetrien, allein durch die Verdünnung von Verfügungsrechten. In diesem Sinne sind Informationsprobleme niemals losgelöst von dem institutionellen Arrangement in Form der Verteilung von Verfügungsrechten zu betrachten.Google Scholar
  298. 748.
    Vgl. z.B. Dietl (1993), S. 185. Zum Komplementaritätsbegriff vgl. auch die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  299. 749.
    Spezifische Investitionen und deren Abhängigkeitswirkungen wurden bereits in den 1960er-Jahren in Hinblick auf Investitionen in Humankapital analysiert. Vgl. hierzu z.B. Becker (1978).Google Scholar
  300. 750.
    Zur Rolle von economies of scale und scope für horizontale Unternehmensgrenzen vgl. z.B. Besanko/Dranove/Shanley (2000), Kapitel 2.Google Scholar
  301. 751.
    Vgl. zu Netzeffekten Abschnitt 3.2.2.2.4 sowie allgemein Katz/Shapiro (1985), zu Netzprodukten Köster (1999). Weiterführend Weiber (1997), Shapiro/Varian (1999) oder Hass (2002). Zu den Implikationen von Netzeffekten für das Eigentum an Ressourcen aus Sicht der Property Rights Theorie vgl. z.B. Brynjolfsson (1994).Google Scholar
  302. 752.
    Aus dieser Perspektive spielen die Transaktionskosten der Spezifizierung von Verfugungsrechten, wie sie in der „Old“Property Rights Theorie behandelt werden, keine Rolle. Eigentumsrechte werden hier mit legalen Eigentumstiteln gleichgesetzt, und auch deren Durchsetzung wird als kostenlos angenommen. Dass eine u.U. vorteilhafte Verteilung von Eigentumsrechten an Ressourcen aufgrund von Transaktionskoten scheitern könnte oder zu anderen Ergebnissen fuhren könnte, wird ausgeklammert. Die wertmaximierende Eigentumsverteilung ist das einzige Optimierungskriterium. Vgl. Foss/Foss (2000), S. 10–12. Zu weiterer Kritik an der „New“Property Rights Theorie vgl. z.B. Meckl/Kubitschek (2000), S. 303 f.Google Scholar
  303. 753.
    Vgl. zur Entscheidungstheorie z.B. Laux (2003).Google Scholar
  304. 754.
    Vgl. hierzu z.B. Söllner (1993).Google Scholar
  305. 755.
    Zur Unterscheidung der Property Rights Theorie von anderen Ansätzen der Neuen Institutionenökonomik vgl. auch Barzel(1997), S. 13 f.Google Scholar
  306. 756.
    Vgl. Eine ähnliche Differenzierung von Determinanten und Dimensionen der Integrationsunsicherheit in Bezug auf die Qualitätsunsicherheit von Anbietern bei der Kundenintegration Klinkers (2001), S. 42–48.Google Scholar
  307. 757.
    Vgl. z.B. Kleikamp (2002), Freiling (2001), Buse/Freiling/Weissenfels (2001), Stremersch/Wuyts/Frambach (2001), Freiling (2002).Google Scholar
  308. 758.
    Vgl. hierzu Abschnitt 3.3.2.6 sowie Barzel (1997), Kapitel 5.Google Scholar
  309. 759.
    Vgl. z.B. Barzel (1997), Kapitel 5.Google Scholar
  310. 760.
    Vgl. z.B. Hart (1995).Google Scholar
  311. 761.
    Bemerkenswerterweise ist diese Unterscheidung in der Literatur bisher nicht anzutreffen. Von Interesse ist ferner der Bezug auf die produktionswirtschaftlichen Begriffe „Prozess“und „Potenzial“. Der Begriff des „Leistungsergebnisses“ist prinzipiell analog zum Potenzial, bezieht sich aber auf die „Potenziale“, die das Ergebnis eines Transformationsprozesses von Potenzialen und Prozessen sind. Das Leistungsergebnis einer Marktstufe stellt gleichzeitig die Potenziale für eine andere Marktstufe als Input zur Verfügung.Google Scholar
  312. 762.
    Eine ähnliche Darstellung zur Klassifizierung von Dienstleistungen anhand von Eigentum an Ressourcen ist bei Lovelock (1996), S. 29 zu finden. Dieser behandelt aber weder den Zusammenhang zur Make-or-Buy-Entscheidung noch zur Property Rights Theorie.Google Scholar
  313. 763.
    Der Fall, dass die Möbelstücke nicht vom Tischlermeister, sondern von dessen Lehrlingen oder Gesellen hergestellt werden, wird hier auch als „make“betrachtet. Im Prinzip ist der Arbeitsvertrag aufgrund seiner prinzipiellen Zukunfts-bezogenheit, unbefristete Geltung und Unvollständigkeit, ähnlich den residualen Kontrollrechten bei nichtmenschlichen Ressourcen einzuordnen. Alle möglichen Tätigkeiten, die nicht im Arbeitsvertrag oder durch Gesetzte und anderweitige Tarifverträge geregelt sind, stellen analog „residuale Situationen dar“. Lediglich das Recht auf „Weiterveräußerung“(succesionis) ist bei Verbot von Sklaverei hierin nicht enthalten.Google Scholar
  314. 764.
    Zur formalen Unterscheidung von Kauf und Leasing vgl. z.B. Kroll (1992). Zur ökonomischen Unterscheidung von Kauf und Miete z.B. Flath (1980) und Neus (1991).Google Scholar
  315. 765.
    Zur unterschiedlichen Anreizwirkung von Dienst- und Werkverträgen aufgrund unterschiedlicher ökonomischen Bindungsverläufe vgl. z.B. Kaas/Schade (1993).Google Scholar
  316. 766.
    Vgl. Backhaus (1992), S. 777.Google Scholar
  317. 767.
    Vgl. Kleinaltenkamp (1994), S. 77–78.Google Scholar
  318. 768.
    Vgl. Backhaus (1997), S. 275.Google Scholar
  319. 769.
    Zur Typenbildung in der deutschsprachigen Marketing-Literatur vgl. z.B. Kleinaltenkamp (1994), S. 79–83, Backhaus (1997), S. 275–297.Google Scholar
  320. 770.
    Vgl. Blankart (1994), S. 64, sowie Abschnitt 3.3.2.5 dieser Arbeit.Google Scholar
  321. 771.
    Dies schließt nicht aus, dass der Leistungsprozess ohne Mitwirkung des Kunden „technisch“in Gang gesetzt werden kann wie bei der erwartungsorientierten Dienstleistungsproduktion (z.B. Buslinien). An dieser Stelle wird lediglich von der ökonomischen Entstehung und Verwertung der Leistung gesprochen. In diesem Sinne ist auch eine ökonomische Vorratsproduktion bei Dienstleistungen ausgeschlossen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Auftragsproduktion in Transaktionstyp 2. Zur Unterscheidung von „technischer“und „ökonomischer“Vorratsproduktion vgl. ausführlich Rück (2000), S. 237–243.Google Scholar
  322. 772.
    Vgl. Alchian/Woodward (1988), S 66: „An exchange is a transfer of property rights to resources that involves no promise or latent future responsibility. In contrast, a contract promises future performance, typically because one party makes an investment, the profitability of which depends on the other party’s future behaviour. “Google Scholar
  323. 773.
    Vgl. z.B. Kleinaltenkamp/Marra(1995).Google Scholar
  324. 774.
    Vgl. z.B. Jacob (1995a).Google Scholar
  325. 775.
    Das Feld links von Transaktionstyp 3, also eine beabsichtigte zeitlich befristete Übertragung von Verfügungsrechten bei geringen Ausschlusskosten, hoher Rivalität und geringer Spezifität muss leer bleiben. Geringe Spezifität wurde oben u.a. als fehlende Mitwirkung des Nachfragers an der Leistungserstellung gekennzeichnet. Ohne Mitwirkung des Nachfragers können aber per Definition keine Verfügungsrechte beabsichtigt zeitlich befristet zwecks Leistungserstellung an einen Leistungserbringer übertragen werden. Dieser Fall ist daher logisch ausgeschlossen. Eine Auftragsleistung ohne Mitwirkung des Auftraggebers ist unmöglich. Jede akzeptierte zeitlich befristete Übertragung von Verfügungsrechten an Ressourcen zwecks Leistungserbringung stellt aber zumindest immer implizit eine Auftragsleistung dar.Google Scholar
  326. 776.
    Vgl. Mengen (1993), S.24–34. Dieser hatte bereits auf diese Zwitterstellung hingewiesen, sie aber an der schwer operati-onalisierbaren „Eindringtiefe des externen Faktors“festgemacht.Google Scholar
  327. 777.
    Vgl. allgemein zu Netzeffekten Katz/Shapiro (1985) sowie zu Netzprodukten Köster (1999). Zu Netzeffekten im Systemgeschäft vgl. z.B. Weiber (1997), zu Netzeffekten auf Informationsgütermärkten z.B. Shapiro/Varian (1999) oder Hass (2002). Zur Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Netzeffekten sowie zu deren wettbewerblichen Konsequenzen vgl. z.B. Hass (2002), S. 49.Google Scholar
  328. 778.
    Zum Marketing für betriebswirtschaftliche Standardsoftware vgl z.B. Diehl (2000).Google Scholar
  329. 779.
    Vgl. Hass (2002), S. 41f.Google Scholar
  330. 780.
    Vgl. z.B. Granstrand (1999).Google Scholar
  331. 781.
    Vgl. zur Wissensteilung auch Helmstädter (2000).Google Scholar
  332. 782.
    Vgl. z.B. Picot/Franck (1988), S. 545.Google Scholar
  333. 783.
    Vgi.Arrow(1962), S.615f.Google Scholar
  334. 784.
    Im hier verstandenen Sinne sind die von Meyer (1987) erwähnten „veredelten Dienstleistungen“(z.B. Schallplatten, Videokassetten) keine Dienstleistungen, da es sich nicht um Auftragsleistungen mit fehlender Eigentumsübertragung handelt (Transaktionstyp 3).Google Scholar
  335. 785.
    Vgl. Helmstädter (2000), S. 8.Google Scholar
  336. 786.
    Vgl. zum Wissensmanagement z.B. Helmstädter (2000), Kubitschek/Meckl (2000).Google Scholar
  337. 787.
    Vgl. z.B. Hass (2002), S. 43 f.Google Scholar
  338. 788.
    Vgl. z.B Blankart (1994), zu entsprechenden Institutionen im politischen System vgl. z.B. Erlei/Leschke/Sauerland (1999).Google Scholar
  339. 789.
    Vgl. z.B. Engelhardt(1976).Google Scholar
  340. 790.
    Vgl. z.B. Engelhardt/Kleinaltenkamp/Reckenfelderbäumer(1993).Google Scholar
  341. 791.
    Die hier über die zeitlich befristete Übertragung von Verfügungsrechten zwecks Nutzung von Ressourcen abgegrenzten Transaktionen weisen eine große Ähnlichkeit zu den so genannten „Nutzungsgütern“von Kollmann (1998) auf. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit können diese Nutzungsgüter mit Hilfe der Property Rights Theorie beschrieben und über das Make-or-Buy-Kalkül erklärt werden.Google Scholar
  342. 792.
    Hier könnte nun argumentiert werden, dass der Leistungsnehmer „Eigentum“an dem Nutzen erhält. Dem ist zuzustimmen, aber auch gleichzeitig entgegenzuhalten, dass eine Nutzenübertragung in jeder freiwilligen Transaktion stattfindet, da sie ansonsten überhaupt nicht getätigt werden würde. Darüber hinaus findet eine Eigentumsübertragung an Nutzen nicht nur in Transaktionen, also bei Fremdleistungen statt, sondern auch bei Eigenleistungen. Im Kern besteht praktisch jede menschliche Aktivität in der Aneignung von Nutzen, sei es durch Austausch, Eigenleistungen oder Diebstahl. Die Eigentumsübertragung von Nutzen kann daher keine relevante Kategorie sein, die zur Unterscheidung heranzuziehen ist. Der Autor bedankt sich für diese Anregung bei Professor Dr. Schade, Humboldt-Universität zu Berlin.Google Scholar
  343. 793.
    Vgl. z.B. Judd (1964), S. 58, Rathmell (1974), S. 6.Google Scholar
  344. 794.
    Vgl. z.B. Rosada (1990), S. 13. Während Engelhardt/Schwab (1982) die fehlende Eigentumsübertragung noch erwähnt hatten, ist Engelhardt (1989) davon wieder abgerückt. Zur „Unzweckmäßigkeit“des Merkmals der Immaterialität vgl. nochmals Abschnitt 2.2.3.1.2 dieser Arbeit.Google Scholar
  345. 795.
    Vgl. z.B. Zerdick et al. (1999), Shapiro/Varian (1999), Hass (2002).Google Scholar
  346. 796.
    Vgl. Blümelhuber (2000), sowie Abschnitt 2.2.2.2.6 dieser Arbeit.Google Scholar
  347. 797.
    Vgl. Rifkin (2000). Auch bei ihm sind Dienstleistungen zumindest implizit durch eine „fehlende Eigentumsübertragung“gekennzeichnet. Allerdings fehlt auch ihm die Fundierung auf Basis der Property Rights Theorie. Ferner kann nicht von einem generellen „Verschwinden“des Eigentums gesprochen werden, da jede Ressource die wirtschaftlichen Nutzen stiftet und hierfür eine Bezahlung erhält auch von irgendjemandem besessen werden muss. Andernfalls würde die Leistung nicht angeboten bzw. es würde keine Bezahlung durchgesetzt werden. Vgl. Helmstädter (2000), S 16: „Selbst wenn alle Produzenten tangibler Güter ihre Produktionsmittel lediglich mieten wollten, muß es ja noch Eigentümer geben, die sie vermieten. “Google Scholar
  348. 798.
    Zutreffend bemerken Richter/Furubotn (1996), S. 60, „… daß für die klassische wie die neoklassische Wirtschaftstheorie Eigentum ein Datum ist. Es ist nicht Gegenstand der Analyse. “Google Scholar
  349. 799.
    So jüngst selbst noch Rück (2000), S. 204.Google Scholar
  350. 800.
    Vgl. z.B. Zerdick et al. (1999), Shapiro/Varian (1999), Hass (2002).Google Scholar
  351. 801.
    Siehe hierzu die Gütersystematik des Statistischen Bundesamtes, vgl. Statistisches Bundesamt (2002b).Google Scholar
  352. 802.
    Vgl. z.B. Maleri (1997), Hilke (1989), Engelhardt/Kleinaltenkamp/Reckenfelderbäumer (1993).Google Scholar
  353. 803.
    Vgl. zur Relevanz des Make-or-Buy-KalküIs: Gershuny (1981), Albach (1989), Rück (1995), Rück (2000) sowie Kapitel 2.1 dieser Arbeit.Google Scholar
  354. 804.
    Vgl. Rück (2000), S. 156 f.Google Scholar
  355. 805.
    Vgl. Rück (2000), S. 223 f., sowie S. 224, Fußnote 674.Google Scholar
  356. 806.
    Vgl. Rück (2000), S. 204.Google Scholar
  357. 807.
    Vgl. z.B. Kleikamp (2002), Freiling (2001), Buse/Freiling/Weissenfels (2001), Stremersch/Wuyts/Frambach (2001), Freiling (2002).Google Scholar
  358. 808.
    Vgl. Kleikamp (2002), S. 22–24.Google Scholar
  359. 809.
    Vgl. Hart (1995).Google Scholar
  360. 810.
    Vgl. zur Bedeutung des Dienstleistungssektors nochmals Statistisches Bundesamt (2002a), sowie Abschnitt 2.1.1 dieser Arbeit.Google Scholar
  361. 811.
    Zur Unterscheidung von Leasing, Miete und Kauf vgl. z.B. Flath (1980), Neus (1991), Krahnen (1991). Zum Flottenmanagement und produktnahen Dienstleistungen vgl. Franck/Bagschick/Opitz (1997), Franck/Bagschick (1998), Franck/Bagschick/Opitz/Pudack (1999), Franck/Bagschick (2001).Google Scholar
  362. 812.
    Vgl. zu den folgenden Ausführungen z.B. Neus (1991).Google Scholar
  363. 813.
    Vgl. Kleikamp (2002), S. 48–50. Diese Behauptung muss differenziert werden, da gerade auch die Anschaffungskosten für die relative Bewertung der Vorteile von Nichteigentum bei Realisierung von Vorteilen auf Finanz- und Beschaffungsmärkten von Bedeutung ist. Die von Kleikamp (2002) angeführte zweite Bedingung für Performance Contracting, das Vorliegen von derivativen anstelle von originären Nutzen aus einer Ressource, kann auch nicht vollständig überzeugen. So kann originärer Nutzen auch bei Nichteigentum der Ressource vorliegen. Beispielsweise kann ein aus Imagegründen genutztes Luxusfahrzeug gemietet oder geleast sein. Zum Konzept der Lebenszykluskosten vgl. z.B. Piinke (2000b), S. 79 f.Google Scholar
  364. 814.
    So müssen keinesfalls nur teure Gebrauchsgüter Gegenstand der Miete sein. Es kann sich auch um Verbrauchsgüter wie Textilien oder Chemikalien handeln, die vom Nachfrager nicht gekauft werden, sondern nach der Nutzung vom Anbieter zurückgenommen und wieder aufbereitet werden. Vgl. hierzu Franck/Bagschick/Opitz (1997), Franck/Bagschick (1998), Franck/Bagschick/Opitz/Pudack (1999), Franck/Bagschick (2001).Google Scholar
  365. 815.
    Vgl. z.B. Neus (1991), S. 1445. Zu den folgenden Ausführungen zur Intermediation vgl. Franck/Bagschick/Opitz (1997).Google Scholar
  366. 816.
    So steigt durch die bessere Überwachung von LKW-Fahrern durch On-board-Computer die Tendenz zu vertikaler Integration von LKWs durch Speditionen. Den LKW-Fahrern muss nicht mehr über Eigentumsrechte an den LKWs Anreize zum sorgfältigen Umgang mit dem Fahrzeug gegeben werden, da die Kontrolle der Handlungen über die Informationstechnologie erfolgt. Vgl. hierzu Baker/Hubbard (2000). Auf der anderen Seite erleichtern die On-board-Computer auch die Koordination von Fuhrpark-Flotten und steigern damit über die verbesserte Kapazitätsauslastung die Produktivität des Fuhrparks. Dieser Effekt führt zu einem Outsourcing von Transportleistungen von Versendern hin zu Speditionen mit großen Flotten. Vgl. hierzu Baker/Hubbard (2002).Google Scholar
  367. 817.
    Vgl. Erlei (1998), S. 34 f.Google Scholar
  368. 818.
    Vgl. Eriei (1998), S. 34.Google Scholar
  369. 819.
    Zum wertorientierten Qualitätsbegriff vgl. z.B. Zeithaml (1988), Bolton/Drew (1991b) Rust/Oliver (1994), S. 7–10, Chen/Guptaa/Rom (1994), Woodruff/Gardial (1996), de Ruyter/Wetzels/Lemmink/Mattson (1997), Woodruff (1997), Ulaga/Chacour (2001). Zur Kritik Hentschel (1992), S. 37–39.Google Scholar
  370. 820.
    Vgl. Zeithaml (1988).Google Scholar
  371. 821.
    Vgl. Rust/Oliver (1994), S. 7–10.Google Scholar
  372. 822.
    Vgl. zur Nettonutzendifferenz und zum relativen Nutzenvorteil Plinke (2000b), S. 78–81. Ähnlich zum Konzept des „Nettogewinns“des Austausches vgl. Haase (2000), S. 90–92. Bei Unsicherheit handelt es sich beim Nettonutzen um subjektive Erwartungswerte.Google Scholar
  373. 823.
    Vgl. Abschnitt 3.2.2.3 dieser Arbeit.Google Scholar
  374. 824.
    Eine ähnliche Differenzierung von Determinanten und Dimensionen der Integrationsunsicherheit in Bezug auf die Qualitätsunsicherheit von Anbietern bei der Kundenintegration nimmt Klinkers (2001), S. 42–48, vor.Google Scholar
  375. 825.
    Vgl. Crosby (1979).Google Scholar
  376. 826.
    Vgl. Juran(1974).Google Scholar
  377. 827.
    Zur Beziehungsqualität vgl. z.B. Hennig-Thurau (1999).Google Scholar
  378. 828.
    Vgl. Brady/Cronin Jr. (2001), S. 34.Google Scholar
  379. 829.
    Vgl. Kapitel 1.2 sowie Franke (2002).Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Frank Ullrich

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